Russland soll Stimmrecht im Europarat entzogen werden
Nach den jüngsten Waffenlieferungen Russlands an Syrien hat die Gesellschaft für bedrohte Völker (GfbV) gefordert der russischen Delegation in der Parlamentarischen Versammlung des Europarates das Stimmrecht zu entziehen.
29.1.2012 Tschetschenien: Sorge um die Gesundheit eines HäftlingsDie Eltern von Kazbek Burkaev, geb. 1983, wandten sich in großer Sorge um die Gesundheit des Mannes an die Organisation Memorial. 20…
Offener Brief an Merkel: Setzen Sie sich für die Freilassung der mutigen Demonstranten ein!
Offener Brief an Merkel:
Sehr geehrte Frau Bundeskanzlerin,
am gestrigen Abend wurden in Moskau 569 friedliche Demonstranten festgenommen, unter ihnen Oleg Orlow, der Leiter der Menschenrechtsorganisation Memorial und Träger des Victor-Gollancz-Menschenrechtspreises der Gesellschaft für bedrohte Völker 2009.
30.11.2011 Moskau: Organisation „Golos“ verunglimpftIn einem Artikel verunglimpft die Zeitung „Rossiskaja Gazeta“ die renommierte Organisation „Golos“, die seit 2000 für gerechte, freie und transpa…
Menschenrechtler warnen vor Eskalation rassistisch motivierter Gewalt in Russland
Die Gesellschaft für bedrohte Völker (GfbV) warnt vor einer Eskalation der rassistisch motivierten Gewalt gegen Tadschiken in Russland. Selbst Politiker hetzen offen gegen diese ethnische Gruppe und spielen so russischen Rechtsextremen in die Hände.
Nord-Stream-Pipeline besiegelt Schicksal eines der letzten „echten“ Nomadenvölker dieser Erde
Mit der Ostseepipeline Nord-Stream wird das Schicksal eines der letzten „echten“ Nomadenvölker dieser Erde besiegelt: Die Nenzen müssen aufgrund der massiven Baumaßnahmen auf ihrem Gebiet ihre traditionelle Lebens- und Wirtschaftsweise, die sie noch ganzjährig gepflegt haben, endgültig aufgeben.
Kabardino-Balkarien war immer schon eine multinationale Republik. Die Balkaren sind ihre älteste ethnische Gemeinschaft. Laut einer Volkszählung von 2002 machen sie mit rund 105.000 Angehörigen in der Republik etwa 11,6 Prozent der Bevölkerung aus.
In dem vorliegenden Menschenrechtsreport veröffentlicht die GfbV erschreckende Zahlen über bedrohte Sprachen: Von den rund 7.000 heute weltweit gesprochen Sprachen, werden bis Ende des 21. Jahrhunderts nur noch rund 3.000 übrig sein.
Die Konvention 169 der Internationalen Arbeitsorganisation der Vereinten Nationen (ILO) wurde bereits 1989 gemeinsam mit Vertretern indigener Völker abgefasst und anschließend verabschiedet. Als einzige völkerrechtlich bindende Norm über eingeborene und in Stämmen lebende Völker stellt sie die derzeitige Grundlage für deren Schutz dar.