Russland: Verschärfung der Verfolgung indigener Menschenrechtler befürchtet
Die Gesellschaft für bedrohte Völker (GfbV) warnt vor neuen Strafverfahren gegen Verteidiger der Rechte indigener Völker in Russland. Die Menschenrechtsorganisation forderte die Bundesregierung am …
Urteil gegen russischen Menschenrechtler Oleg Orlov bestätigt
Die Bestätigung des Urteils gegen den russischen Menschenrechtler Oleg Orlov im heutigen Berufungsverfahren durch das Moskauer Stadtgericht ist laut der Gesellschaft für bedrohte Völker (GfbV) ein …
Am Donnerstagabend (6.6.) demonstrierten die Gesellschaft für bedrohte Völker (GfbV) und Memorial Deutschland vor der russischen Botschaft in Berlin und forderten die Freilassung von Oleg Orlov. Foto: Memorial Deutschland
Berufungsverfahren gegen Oleg Orlov vertagt
Die heutige Anhörung im Prozess gegen den russischen Menschenrechtler Oleg Orlov legt laut der Gesellschaft für bedrohte Völker (GfbV) erneut die anhaltende Schikane durch die russischen Justizbehörden offen. „Oleg Orlov muss, wie von seiner Anwältin gefordert, sofort zurück nach Moskau verlegt werden. Durch seine Verlegung nach Sysran untergräbt die russische Justiz Orlovs Recht auf vertrauliche Gespräche mit seinen Anwälten und verletzt systematisch sein Recht auf Rechtsschutz“, kritisiert GfbV-Referentin Nora Erdmann. „Oleg Orlov ist bereits seit über 100 Tagen unrechtmäßig in Haft. Wir fordern seine sofortige Freilassung und seinen bedingungslosen Freispruch.“
Am Vorabend des Berufungsverfahrens im Prozess gegen den russischen Menschenrechtler Oleg Orlov veranstalten die Gesellschaft für bedrohte Völker (GfbV) und Memorial Deutschland eine Protestaktion vor der russischen Botschaft in Berlin.
80. Jahrestag der Deportation der Krimtataren (18.5.)
„Hausdurchsuchungen, Verhöre, Schikanen gegen politische Gefangene – vor dem 80. Jahrestag der kollektiven Deportation der Krimtataren unter Stalin am 18. Mai verstärken die russischen Behörden auf…
Einladung: Ausstellung, Film und Podiumsdiskussion (16.5.)
Roma in der Ukraine waren und sind trotz Verfolgung und Völkermord nicht nur Opfer, sondern aktive Kämpfer für Demokratie, Menschenrechte und Gerechtigkeit. Sie haben über Jahrhunderte hinweg einen…
Oleg Orlov in russischer Haft „menschenrechtswidriger Schikane ausgesetzt“
Als „menschenrechtswidrige Schikane“ hat die Gesellschaft für bedrohte Völker (GfbV) am Donnerstag die Behandlung von Oleg Orlov in russischer Haft angeprangert. „Dem Menschenrechtsverteidiger wird…
Die russischen Präsidentschaftswahlen finden in diesem Jahr erstmals in den derzeit von der russischen Armee besetzten Gebieten der Ukraine statt. Auf der seit zehn Jahren völkerrechtswidrig annektierten Krim lässt sich Putin bereits zum zweiten Mal küren. Diese Farce soll nur zeigen, dass Russland die Krim fest im Griff hat. Seit zehn Jahren setzt das Regime in Moskau dort auf eine aggressive Politik der Russifizierung.
Die Gesellschaft für bedrohte Völker ist bestürzt über das Urteil gegen den russischen Menschenrechtsaktivisten Oleg Orlov, das soeben in Moskau verkündet wurde. Der Prozess gegen Oleg Orlov erinnert an die politischen Schauprozesse der Sowjetzeit. Kein Wunder, dass Orlov es unter diesen Umständen ablehnte, sich auf dieses Unrechtsverfahren einzulassen