Irak/Syrien: Finanzierung der Terrormilizen endlich beenden!
Kurz vor Beginn der internationalen UN-Konferenz zum Schutz der vom „Islamischen Staat“ (IS) verfolgten Minderheiten im Nahen Osten hat die Gesellschaft für bedrohte Völker (GfbV) an den europäische Außenminister appelliert alles dafür zu tun, die Finanzierung der Terrororganisation aus Ländern wie Katar, Saudi-Arabien oder der Türkei endlich zu beenden.
Naher Osten: Schulbücher der Islamisten fördern Intoleranz und Christenfeindlichkeit
Zu Beginn des neuen Schuljahrs im irakischen und syrischen Herrschaftsgebiet des „Islamischen Staates“ (IS) am 1. September stellen die Radikalislamisten nach Informationen der Gesellschaft für bedrohte Völker (GfbV) den Schülern im nordirakischen Mossul neue Bücher mit offenbar christenfeindlichen Inhalten bereit.
Im Jemen bombardieren Saudi-Arabien und andere Golf-Staaten Stellungen der Huhti-Rebellen. Präsident Hadi soll in den Oman geflohen sein. Unser Nahostreferent Kamal Sido erklärt die Hintergründe des Konfliktes und beschreibt, was der Atomstreit um den Iran mit den Konflikten im Jemen zu tun hat. Kamal Sido, GfbV-Nahostreferenten, im Gespräch mit Hanno Schedler über die Hintergründe des Jemen-Konflikts.
Deutsche Rüstungslieferungen in Nicht-NATO-Staaten auf Rekordniveau – Gabriel „Doppelmoral“ bei Waffenexporten vorgeworfen
Die Gesellschaft für bedrohte Völker (GfbV) wirft Bundeswirtschaftsminister Sigmar Gabriel „Doppelmoral“ bei Rüstungsexporten vor. „Gabriel predigt in der Öffentlichkeit Enthaltsamkeit und genehmigt zugleich bei den besonders problematischen Exporten in Drittländer Ausfuhren in Rekordhöhe. Solange diese besonders problematischen deutschen Rüstungslieferungen weiter anhalten, bleibt Gabriels angekündigte Einschränkung deutscher Rüstungsexporte eine Mogelpackung“, kritisierte die GfbV am Mittwoch in Göttingen, während der Wirtschaftsminister in Berlin dem Kabinett den Bericht über deutsche Rüstungsexporte 2013 vorlegte.
Alle neun strategischen Partner Deutschlands verletzen Pressefreiheit massiv – Bundesregierung muss sich stärker für unabhängige Berichterstattung engagieren
Zum Welttag der Pressefreiheit hat die Gesellschaft für bedrohte Völker (GfbV) die deutsche Bundesregierung aufgefordert, sich engagierter für die Beachtung der Pressefreiheit in ihren strategischen Partnerländern sowie in Schwerpunktländern deutscher Entwicklungs- oder Ausbildungshilfe einzusetzen.
Europas Waffenexport-Kodex als „wirkungslos“ kritisiert: Rüstungslieferungen auch in Krisengebiete boomen
Der Europäische Rüstungsexport-Kodex, der Lieferungen militärischer Güter an autoritäre Regime verhindern oder zumindest beschränken soll, ist nach Auffassung der Gesellschaft für bedrohte Völker (GfbV) in Göttingen „offensichtlich wirkungslos“.
Äthiopiens Modernisierung der Landwirtschaft scheitert kläglich – Landgrabbing muss gestoppt werden
Nachdem erste große ausländische Landwirtschaftsprojekte in Äthiopien gescheitert sind, fordert die Gesellschaft für bedrohte Völker (GfbV) noch einmal nachdrücklich, dem Landraub Einhalt zu gebieten. Die äthiopische Regierung hat 30.000 Angehörige des indigenen Volkes der Anuak in der Region Gambella seit 2008 zwangsumgesiedelt, um indischen und saudi-arabischen Agrar-Investoren riesige Anbauflächen zu verschaffen.
Leben retten! 50.000 Flüchtlinge aus Syrien aufnehmen!
Während des Besuchs von Joachim Gauck im Grenzdurchgangslager Friedland am heutigen Donnerstag appelliert die Gesellschaft für bedrohte Völker (GfbV) mit einer Mahnwache an den Bundepräsidenten, sich für die Aufnahme von 50.000 Flüchtlingen aus Syrien in Deutschland einzusetzen.
Syrien: Christliche Ortschaft Sadad zwischen den Fronten – Bundesregierung soll bei Vermittlungen helfen
Die Gesellschaft für bedrohte Völker (GfbV) in Göttingen hat am Freitag an die deutsche Bundesregierung appelliert, sich für einen Waffenstillstand für die mehrheitlich von Christen bewohnte syrische Ortschaft Sadad einzusetzen. Bitte wirken Sie schnellstens sowohl auf die russische Regierung in Moskau, die das Regime in Damaskus mit Waffen beliefert, als auch auf die Regierungen der Türkei und Saudi-Arabiens, die die Islamisten unterstützen, ein, um die eingeschlossene Zivilbevölkerung zu retten