Aus bedrohte völker_pogrom 272, 4/2012Seit tausenden von Jahren bevölkern die Samen das Gebiet Sápmi im hohen Norden Europas. Das indigene Volk hatte vor allem in den vergangenen Jahrhunderten mit …
Ureinwohner leiden für „unseren“ Atomstrom – RWE muss für Schutz vor Radioaktivität in Uran-Abbaugebieten sorgen!
Mit einer Mahnwache vor der RWE-Hauptversammlung in Essen hat die Gesellschaft für bedrohte Völker (GfbV) am Mittwoch schwere Vorwürfe gegen den Energieversorger erhoben: „Ureinwohner leiden für „unseren“ Atomstrom!“, kritisierte die Menschenrechtsorganisation auf Schildern und forderte Schutzmaßnahmen nach deutschem Standard für Bergleute und Anwohner in der Nähe von Uran-Minen oder -Tagebau.
GfbV fordert Herkunftsnachweis für Uran für deutsche AKW: Uranabbau verseucht Ureinwohner-Gebiete!
Am Vortag der Anti-Atom-Menschenkette von Neckarwestheim nach Stuttgart erinnert die Gesellschaft für bedrohte Völker (GfbV) daran, dass bereits ganz am Anfang des Urankreislaufs Menschen hohen gesundheitlichen Risiken ausgesetzt sind. Die Uranminen befinden sich meist im Gebiet von Ureinwohnergemeinschaften wie bei den Adivasi in Indien, den Tuareg in Niger, den Aborigines in Australien oder den Lubicon-Cree-Indianern in Kanada.