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Region: Serbien

Nobelpreis für Peter Handke
Header Bild: Mkleine via Wikimedia Commons

Nobelpreis für Peter Handke

• Handke sollte sich von seinen früheren Äußerungen zum Völkermord distanzieren
• Er sollte Überlebende treffen und sich bei ihnen entschuldigen
• Serbische Ultranationalisten wollen den Preis bereits für sich vereinnahmen

# Pressemitteilungen

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Forderung an Nobelkomitee

Forderung an Nobelkomitee

Das Nobelpreiskomitee der Schwedischen Akademie soll Peter Handke dazu drängen, sich öffentlich bei den Opfern des Völkermords in Srebrenica und Bosnien zu entschuldigen. Dazu hat die Gesellschaft …

# Pressemitteilungen

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Literaturnobelpreis für Peter Handke
Literaturnobelpreis für Peter Handke. Foto: Gorupdebesanez/ Wikimedia Commons.

Literaturnobelpreis für Peter Handke

Die Gesellschaft für bedrohte Völker (GfbV) kritisiert die Verleihung des Nobelpreises für Literatur an den österreichischen Schriftsteller Peter Handke: „Während des Bosnienkrieges hat sich Handke bedingungslos an die Seite serbischer Kriegsverbrecher gestellt“, erinnert Jasna Causevic, GfbV-Referentin für Genozid-Prävention und Schutzverantwortung.

# Pressemitteilungen

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Urteil im Karadžic-Berufungsverfahren:
Während das heutige Urteil Karadzics Verantwortung für den Genozid in Srebrenica bestätigt, wurden die Verbrechen in sieben weiteren Gemeinden Bosniens erneut nicht als Völkermord, sondern nur lediglich als Verbrechen gegen die Menschlichkeit anerkannt. Foto: GfbV (2016)

Urteil im Karadžic-Berufungsverfahren:

Radovan Karadžic wurde am heutigen Mittwoch in Den Haag rechtskräftig wegen Genozid in Srebrenica und Verbrechen gegen die Menschlichkeit verurteilt. Die Gesellschaft für bedrohte Völker (GfbV) begrüßt die lebenslange Haftstrafe – ist jedoch enttäuscht, dass der Richterrat die Verbrechen in den Orten Prijedor, Sanski Most, Kljuc, Zvornik, Bratunac, Vlasenica und Foca nicht beim Namen nennt: Auch dort ist Völkermord verübt worden.

# Pressemitteilungen

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Kosovo/Serbien: Diskussion über Grenzverschiebung
Hashim Thaci (l.), Präsident des Kosovos und Aleksander Vucic, Präsident Serbiens diskutieren über eine mögliche Grenzverschiebung oder einen Gebietsaustausch zwischen den Ländern. Beide sollten sich in ihren Entscheidungen auch ihren Minderheiten widmen. Bild: European External Action/Belgrade-Pristina dialogue via Flickr CC BY-NC 2.0

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Mit Sorge verfolgt die Gesellschaft für bedrohte Völker (GfbV) die aktuelle Diskussion über eine mögliche Grenzverschiebung oder einen Gebietsaustausch zwischen dem Kosovo und Serbien.

# Pressemitteilungen

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Westbalkan-Gipfel in London: Eine gerechte Zukunft für den Westbalkan gestalten
Die westbalkanischen Staaten im Jahr 2018. Von Nord nach Süd: Serbien, Bosnien und Herzegowina, Montenegro, Kosovo, Albanien, Mazedonien. Bild: Marko7 via Wikimedia Commons

Westbalkan-Gipfel in London: Eine gerechte Zukunft für den Westbalkan gestalten

Die EU-Staaten müssen die Regierungschefs des Westbalkans in die Pflicht nehmen, für die angestrebte Aufnahme in die EU-Familie grundlegende Reformen in ihren Ländern durchzusetzen.

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Europa: Sind die Westbalkan-Länder reif für die europäische Union?
Die EU muss ihrer Führungsrolle auf dem Westbalkan gerecht werden und alle Länder in die Lage versetzen, sich zu einer demokratischen und gerechten Gesellschaft zu entwickeln. Bild: pxhere

Europa: Sind die Westbalkan-Länder reif für die europäische Union?

Die EU muss ihrer Führungsrolle auf dem Westbalkan gerecht werden und alle Länder in die Lage versetzen, sich zu einer demokratischen und gerechten Gesellschaft zu entwickeln.

# Reporte/Memoranden

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Urteil aus Den Haag: „Schlag ins Gesicht für Überlebende von Srebrenica“
Im Juli 1995 wurden in der damaligen UN-Schutzzone Srebrenica 8.372 Bosniaken von serbischen Truppen ermordet. Die Einwohner von Srebrenica hatten ihr Leben den niederländischen Blauhelmen anvertraut. Foto: The Advocacy Project via Flickr

Urteil aus Den Haag: „Schlag ins Gesicht für Überlebende von Srebrenica“

Die Gesellschaft für bedrohte Völker (GfbV) ist vom Urteil des Berufungsgerichts in Den Haag über die Mitschuld der Niederlande am Massaker von Srebrenica enttäuscht.

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Bosnische Überlebende hoffen auf Gerechtigkeit und Genugtuung
Das Verfahren wird sicherlich auch belegen, wie eng und intensiv sich Serbien an der Planung und Umsetzung der Verbrechen in Bosnien und Herzegowina 1992 bis 1995 beteiligt hat. Foto: UN Photo/ICJ-CIJ/Frank van Beek. Mit freundlicher Genehmigung vom ICJ. [Symbolfoto]

Bosnische Überlebende hoffen auf Gerechtigkeit und Genugtuung

Die Gesellschaft für bedrohte Völker (GfbV) begrüßt die Wiederaufnahme des Verfahrens gegen die beiden Serben Jovica Stanisic und Franko Simatovic vor dem Internationalen Kriegsverbrechertribunal in Den Haag.

# Pressemitteilungen

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