Trotz 15 Jahre UN-Resolution für Frauenrechte: Sexuelle Gewalt im Krieg bleibt große Gefahr
15 Jahre nach der Verabschiedung der UN-Resolution 1325 zum Schutz von Frauen im Krieg hat die Gesellschaft für bedrohte Völker (GfbV) eine ernüchternde Bilanz gezogen.
Gerechte Flüchtlingspolitik für alle Schutzsuchenden angemahnt
Menschenrechtler mahnen gerechte Flüchtlingspolitik für alle Schutzsuchenden in Deutschland und politischen Willen zur Bekämpfung von Fluchtursachen an.
Die Gesellschaft für bedrohte Völker (GfbV) hat einen Freispruch für zehn Christinnen gefordert, die sich vor einem Gericht im Sudan wegen Verletzung von muslimischen Bekleidungsvorschriften verantworten müssen.
Wird Sudans Staatspräsident Bashir nach Den Haag überstellt?
Die Gesellschaft für bedrohte Völker (GfbV) hat der deutschen Bundesregierung mangelndes Engagement bei der Bekämpfung der Straflosigkeit für im Sudan begangene Verbrechen gegen die Menschlichkeit und Völkermord vorgeworfen. Offenbar will die Bundesregierung trotz anhaltender Verbrechen in Darfur nichts mehr davon wissen, dass sich in ihrem Namen vor allem Staatsministerin Kerstin Müller vor zehn Jahren sehr dafür engagiert hat, den sudanesischen Staatspräsidenten Omar al Bashir zur Rechenschaft zu ziehen.
430.000 neue Flüchtlinge in Darfur – 45 Darfuris im Mittelmeer ertrunken
Die Gesellschaft für bedrohte Völker (GfbV) beklagt die anhaltende Gewalt und Straflosigkeit im westsudanesischen Darfur. Auch zehn Jahre nach der Einschaltung des Internationalen Strafgerichtshofs gibt es keine Gerechtigkeit für Opfer von Vergewaltigungen, willkürlichen Verhaftungen, Folter und Vertreibung.
Sudan brüskiert erneut Vereinte Nationen – Wann reagiert endlich der Weltsicherheitsrat?
Nach Beendigung des Bundeswehreinsatzes in Afghanistan hat die Gesellschaft für bedrohte Völker (GfbV) kritisch Bilanz gezogen: Es war ein Scheitern mit Ansage, denn spätestens seit dem Jahr 2006 rückte die Bundeswehr von ihrem Versprechen ab, mehr Rechtsstaatlichkeit und Demokratisierung in Afghanistan zu verwirklichen. Stattdessen wurden Warlords und korrupte Machtstrukturen gestärkt, um den Anschein von Sicherheit zu wecken.
Internationaler Strafgerichtshof stellt Ermittlungen zu Kriegsverbrechen in Darfur ein
Als schweren Rückschlag für den weltweiten Kampf gegen Straflosigkeit bezeichnete die Gesellschaft für bedrohte Völker (GfbV) die Einstellung der Ermittlungen des Internationalen Strafgerichtshofs (IStGH) wegen Kriegsverbrechen im Westen des Sudan. Für die Darfuris ist dies ein Schlag ins Gesicht. Sie erleben tagtäglich Kriegsverbrechen, die strafrechtlich nicht geahndet werden.
Ein Jahr nach dem Beginn des Bürgerkriegs im Südsudan (15.12.) hat die Gesellschaft für bedrohte Völker (GfbV) ein Ende der Straflosigkeit, mehr Initiativen zur Stärkung der Zivilgesellschaft und zur Förderung von Menschenrechten und Versöhnung in dem jungen Staat gefordert. Die seit Monaten andauernden Friedensverhandlungen werden keinen dauerhaften Frieden bringen, da ethnisch motivierte Verfolgung, Vergewaltigungen, Massaker und Plünderungen nicht aufgearbeitet, sondern tabuisiert werden.
Sudan: Zerstörung von Kirchen und Übergriffe auf Christen nehmen zu
Nachdem gegen den Widerstand der Gemeinde am Dienstag in der sudanesischen Hauptstadt Khartum mit dem Abriss einer Kirche begonnen wurde, hat die Gesellschaft für bedrohte Völker (GfbV) den Behörden vorgeworfen, Christen gezielt an der Ausübung ihres Glaubens zu hindern.