Scharfe Kritik an menschenverachtendem Umgang mit Notleidenden und Helfern im Sudan
Die Gesellschaft für bedrohte Völker (GfbV) hat die Ankündigung der sudanesischen Regierung, die Arbeit internationaler Hilfs- und Menschenrechtsorganisationen durch neue Bestimmungen stärker zu reglementieren und einzuschränken, scharf kritisiert. Wer trotz schlimmster Hungersnot internationale Helfer mundtot macht und zur Untätigkeit verdammt, begeht ein Verbrechen gegen die Menschlichkeit.
Angesichts von immer neuer Gewalt in Darfur hat die Gesellschaft für bedrohte Völker (GfbV) einen besseren Schutz der Zivilbevölkerung in der umkämpften Konfliktregion im Westen des Sudan gefordert. Luftangriffe, Vergewaltigungen, chronische Unterversorgung der Flüchtlinge, Ausweisung ausländischer Helfer, Stopp von Patrouillen von UNAMID-Blauhelmsoldaten und interethnische Kämpfe machen den 1,7 Millionen Kriegsflüchtlingen in Darfur das Leben zur Hölle.
Darfur: Flüchtlinge im Westsudan brauchen dringend mehr Hilfe und Schutz – UN-Friedenstruppe kritisiert
Im Westen des Sudan droht eine Flüchtlingstragödie, wenn die internationale Gemeinschaft ihre humanitäre Hilfe und den Schutz der Zivilbevölkerung nicht verstärkt, warnte die Gesellschaft für bedrohte Völker (GfbV) am Mittwoch in Göttingen. In den vergangenen zehn Jahren des Darfur-Konflikts ging es den Flüchtlingen noch nie so schlecht wie heute.
Mehr Engagement der AU für Menschenrechte und für den Schutz von Zivilisten im Krieg notwendig
Anlässlich des 50-jährigen Bestehens der Afrikanischen Union (AU) hat die Gesellschaft für bedrohte Völker (GfbV) mehr Engagement der afrikanischen Staatengemeinschaft für Menschenrechte und für einen besseren Schutz der Zivilbevölkerung in Kriegen gefordert.
Mehr als 331.000 neue Flüchtlinge seit Januar 2013 – „Frieden im West-Sudan ist Fiktion!“
Mehr als 331.000 Menschen sind seit Januar 2013 vor neuer Gewalt im Westen des Sudan geflohen. Dies berichtete die Gesellschaft für bedrohte Völker (GfbV) am Freitag in Göttingen. Während die internationale Gemeinschaft noch an der Fiktion eines Friedens im West-Sudan festhält, spitzt sich die Lage der Zivilbevölkerung in vielen Regionen im Osten und Süden von Darfur dramatisch zu.
Russland schürt mit Rüstungsexporten Konflikte in Afrika
Anlässlich des bevorstehenden Russland-Besuchs der Vorsitzenden der Afrikanischen Union (AU) warnt die Gesellschaft für bedrohte Völker (GfbV) vor einer Zunahme russischer Rüstungsexporte in afrikanische Länder. Russlands Rüstungsexporte schüren schon heute Konflikte in Afrika.
56.000 Menschen fliehen vor Gewalt im Westen des Sudan
Rund 56.000 Menschen sind in den vergangenen zehn Tagen vor Kämpfen in Darfur im Westen des Sudan geflohen. Dies berichtete die Gesellschaft für bedrohte Völker (GfbV) am Donnerstag in Göttingen. Im Nachbarland Tschad suchten 20.000 Flüchtlinge Schutz, nachdem Milizen ihre in der Nähe der Grenze gelegenen Dörfer zerstört hatten.
Darfur-Flüchtlinge protestieren gegen Hilfskonferenz – Mehr Geld bringt keinen Frieden
Zehn Jahre nach Beginn des Völkermords im Westen des Sudan will die internationale Staatengemeinschaft auf einer Konferenz in Doha (Qatar) mehr als sieben Milliarden US-Dollar für den Wiederaufbau der zerstörten Region mobilisieren.
Menschenrechtler fordern mehr Schutz für Minderheiten in vergessenen Konflikten – Mangelnde Glaubwürdigkeit des Rates
Zum Beginn der 22. Sitzung des UN-Menschenrechtsrats in Genf hat die Gesellschaft für bedrohte Völker (GfbV) mehr Schutz für Minderheiten in vergessenen Konflikten gefordert. Das Leiden der Zivilbevölkerung in Syrien ist in aller Munde. Doch dass der Sudan seit zehn Monaten humanitären Helfern den Zugang zu Not leidenden Zivilisten in der Konfliktregion Süd-Kordofan verweigert, ist international kaum ein Thema.