Appell an Weltsicherheitsrat: Sudan darf Hilfsorganisationen nicht länger behindern!
Nach der erneuten Ausweisung von internationalen Helfern aus Darfur hat die Gesellschaft für bedrohte Völker (GfbV) an den Weltsicherheitsrat appelliert, einen sofortigen freien Zugang von Hilfsorganisationen zu allen Notleidenden in Darfur und ein Ende der Schikanen gegen Helfer zu fordern. Die sudanesischen Behörden behindern systematisch die Arbeit von humanitären Helfern aus dem Ausland.
Zum ersten Mal seit 24 Jahren fanden im Sudan Ende April 2010 mehrtägige Wahlen statt, in denen der Staatspräsident, die Abgeordneten des nationalen Parlaments und die lokaler Vertretungen bestimmt werden sollten. In diesem Memorandum der Gesellschaft für bedrohte Völker (GfbV) wird die aktuelle Menschenrechtssituation im Sudan anhand ausgewählter Brennpunkte erläutert.
Während sich die internationale Staatengemeinschaft nicht zu ernsthaften Sanktionen gegen den Sudan oder zu einer humanitären Intervention durchringen kann, um den Genozid in Darfur zu beenden, suchen immer mehr West-Sudanesen Schutz in den Flüchtlingslagern.
Während sich die internationale Staatengemeinschaft nicht zu ernsthaften Sanktionen gegen den Sudan oder zu einer humanitären Intervention durchringen kann, um den Genozid in Darfur zu beenden, suchen immer mehr West-Sudanesen Schutz in den Flüchtlingslagern. Denn die Täter, sowohl die Janjaweed-Milizen, als auch Einheiten der sudanesischen Armee setzen ihre Angriffe fort und begehen ständig neue schwere Menschenrechtsverletzungen gegen die Zivilbevölkerung.