– GfbV fordert schnelle Umsetzung des Vertrages
– Schutz und Gerechtigkeit für die Überlebenden des Völkermordes überfällig
– RSF-Milizen für Verbrechen zur Rechenschaft ziehen
Sudan streicht Apostasie-Paragraphen:
• GfbV begrüßt neue Rechtslage
• Aufgabe der muslimischen Religion nicht mehr mit dem Tod bestraft
• Weibliche Genitalverstümmelung verboten
"Der Mann ist ein Massenmörder, der Millionen Menschenleben auf dem Gewissen hat und zahllose Verbrechen gegen die Menschlichkeit zu verantworten hat", erklärte der GfbV-Direktor Ulrich Delius. Bild: Sebastian Baryli via Flickr (CC BY 2.0)
Sudan will früheren Diktator Bashir an Internationalen Strafgerichtshof überstellen
— Göttingen, den 11. Februar 2020 —- Als „wichtigen Meilenstein im weltweiten Kampf gegen Straflosigkeit“ hat die Gesellschaft für bedrohte Völker (GfbV) die angekündigte Überstellung des frühe…
Logo des Menschenrechtspreises der Stadt Weimar (Quelle: Stadt Weimar)
Menschenrechtspreis der Stadt Weimar
Die Gesellschaft für bedrohte Völker (GfbV) begrüßt die Verleihung des diesjährigen Menschenrechtspreises der Stadt Weimar an die sudanesische Aktivistin Ihsan Fagiri: „Frau Fagiri war seit Jahren …
Die Gesellschaft für bedrohte Völker (GfbV) hat der Europäischen Union (EU) vorgeworfen, mit ihrer Migrations-Kooperation mit dem Sudan den Aufstieg eines Massenmörders gefördert zu haben. Bild: Wiktor Dabkowski via Flickr CC BY-ND 2.0
EU setzt Migrations-Kooperation mit Sudan aus
Die Gesellschaft für bedrohte Völker (GfbV) hat der Europäischen Union (EU) vorgeworfen, mit ihrer Migrations-Kooperation mit dem Sudan den Aufstieg eines Massenmörders gefördert zu haben. Der Kommandeur der berüchtigten Rapid Support Forces (RSF) Mohamed Hamdan Dagolo, genannt Hemeti, ist inzwischen einer der bedeutendsten Vertreter der Sicherheitskräfte in dem ostafrikanischen Land.
Nach dem gewaltsamen Tod von 130 Menschen bei der blutigen NIederschlagung von Protesten im Sudan hat die Gesellschaft für bedrohte Völker (GfbV) Sanktionen der Europäischen Union (EU) gegen den in dem Land herrschenden Militärrat verlangt. Header Bild: TPCOM via Flickr (cc BY-NC-ND 2.0).
EU-Außenminister beraten über Lage im Sudan
Nach dem gewaltsamen Tod von 130 Menschen bei der blutigen Niederschlagung von Protesten im Sudan hat die Gesellschaft für bedrohte Völker (GfbV) Sanktionen der Europäischen Union (EU) gegen den in…
Sudans regierender Militärrat betreibt systematische Desinformation, um internationale Proteste gegen das brutale Vorgehen von Milizen und Militärs abzumildern. So wurden ausländische Journalisten eingeladen, Schäden durch vermeintliche Übergriffe von Demonstranten zu betrachten. Eine Befragung von unabhängigen Zeugen durch BBC-Journalisten ergab jedoch, dass Milizionäre des Regimes die Räume des Gesundheitsministeriums verwüstet hatten. Bild: M.Saleh via Wikimedia (CC BY-SA 4.0)
Schwere Menschenrechtsverletzungen im Sudan
Sudans regierender Militärrat betreibt systematische Desinformation, um internationale Proteste gegen das brutale Vorgehen von Milizen und Militärs abzumildern. So hatte Sudans Militär heute erklärt, „einige Soldaten“ für Übergriffe auf Zivilisten festgenommen zu haben. Eine wirksame Strafverfolgung von Soldaten, die Zivilisten getötet haben, gibt es aber nicht. Bislang ist auch noch kein Mitglied der hauptverantwortlichen Rapid Support Forces festgenommen worden.
Der stellvertretende Chef des regierenden Militärrates ist als RSF-Kommandeur seit Jahren für Verbrechen gegen die Menschlichkeit verantwortlich. Das bedeutet eine schwere Hypothek für den demokratischen Neubeginn im Sudan. Bild: Enough Project via Flickr (CC BY-NC-ND 2.0)
Aufstand der Zivilgesellschaft im Sudan
Milizionäre der paramilitärischen Rapid Support Forces (RSF) haben gestern Abend friedliche Demonstranten in Khartum beschossen.