Grenzübergänge nach Syrien:
• Humanitäre Versorgung von Millionen Menschen durch fehlenden Zugang gefährdet
• Offene Grenzübergänge meist unter der Kontrolle des Assad-Regimes oder islamistischer Milizen
• Notleidende werden zum geostrategischen Spielball gemacht
Kritik am UN-Menschenrechtsrat:
• Diktaturen schützen sich gegenseitig vor Resolutionen
• UNHRC nur bei Resolutionen gegen Israel fleißig
• Seit Jahren keine einzige Resolution gegen die Türkei, nur vereinzelt gegen Nordkorea oder Belarus
Zusammentreffen von Biden und Erdogan beim Nato-Gipfel:
• GfbV appelliert an Biden, sich für ein Ende der türkischen Gewalt gegen ethnische und religiöse Minderheiten einzusetzen
• Angriffe auf kurdische, christliche und alevitische Bevölkerung Syriens und des Irak unter den Augen des russischen und US-amerikanischen Militärs
• Angestrebte Veränderung der demografischen Struktur Nordsyriens ist völkerrechtswidrig
Türkei baut Moscheen in Afrin:
• Türkische Religionsbehörde baut Moscheen in yezidischen Dörfern in Syrien
• Dort wird eine radikale Auslegung des sunnitischen Islam gepredigt
• Dieselbe Auslegung will der deutsche Ableger der Behörde, DiTIB, in hiesigen Schulen verbreiten
Patentschutz für Corona-Impfstoffe:
GfbV ruft Bundesregierung und Europäische Kommission zur Aussetzung des Patentschutzes für Corona-Impfstoffe auf
Würde vor allem benachteiligten Gruppen zugutekommen
In Kriegs- und Krisengebieten sowie Flüchtlingslagern muss die WHO aktiver werden
Verbot von Ansaar International:
• Verbot des salafistischen Vereins unzureichend koordiniert
• Al-Nusra-Front wird vor allem von der Türkei unterstützt
• Deutschland und andere Nato-Staaten nehmen das seit Jahren hin
Das Grab von Dr. Nuri Dersimi und seiner Gattin, Afrin vor der Besatzung, Feb. 2015. Foto k. Sido.
Nordsyrien
Nordsyrien: Türkische Soldaten und Milizen zerstören Friedhöfe und Heiligtümer in Kurdenregion Afrin
Außenminister Maas soll Plünderungen Einhalt gebieten
Verhandlungen müssen Belange ethnischer und religiöser Minderheiten berücksichtigen
Bedeutende Minderheitensprachen sollten auf der Konferenz zugelassen werden
Ausschluss der aramäischen Sprache zugunsten der türkischen stößt bei christlichen Minderheiten auf großes Unverständnis