Deutschland hat eine besondere Verantwortung, Kriegsverbrechen der Türkei in Syrisch-Kurdistan in aller Schärfe zu verurteilen und weitere Verletzungen des humanitären Völkerrechts zu unterbinden, da bei dem türkischen Angriff auf Afrin auch in Deutschland hergestellte Panzer entscheidend eingesetzt werden. Foto: Mark Garten via UN Photo
Deutschland und NATO-Staaten sollen Verletzungen des humanitären Völkerrechts verurteilen
Die Gesellschaft für bedrohte Völker hat der Türkei die systematische Verletzung des humanitären Völkerrechts und Kriegsverbrechen bei ihrem Vormarsch auf die Stadt Afrin im Norden Syriens vorgeworfen.
Die YPG schützt Nordsyrien vor dem IS und anderen Radikalislamisten. Foto: Kurdishstruggle via Flickr
Nordsyrien: Giftgas und Hinrichtungen durch türkische Armee?
Aufgrund der schweren Vorwürfe gegen die Türkei, in Nordsyrien Kriegsverbrechen zu begehen, hat die Gesellschaft für bedrohte Völker (GfbV) am Dienstag die umgehende Einsetzung einer Untersuchungskommission gefordert.
Wir werden von der Bundeskanzlerin verlangen, den Einsatz von aus Deutschland gelieferten Waffen und Rüstungsgütern wie Leopard-Panzern durch das türkische Militär gegen die friedlichen Kurdenregionen im Nachbarland zu unterbinden. Foto: EU2017EE Estonian Presidency via Flickr
Menschenrechtsaktion: Keine deutschen Waffen für türkischen Angriffskrieg gegen das friedliche Afrin in Nordsyrien!
Eine kritische Menschenrechtsaktion organisiert die Gesellschaft für bedrohte Völker (GfbV) während des Treffens von Bundeskanzlerin Angela Merkel mit ihrem türkischen Amtskollegen Binali Yildirim am kommenden Donnerstag in Berlin.
Mindestens 160 Zivilisten wurden durch die Angriffe türkischer Kampfflugzeuge, schwerer Artillerie, Raketenwerfer und Panzer getötet worden. Foto: Kurdishstruggle via Flickr
Türkische Armee nimmt auch zivile Ziele in Nordsyrien ins Visier
Eine erschreckende Bilanz zieht die Gesellschaft für bedrohte Völker (GfbV) nach 23 Tagen Angriffskrieg der Türkei auf die mehrheitlich von Kurden bewohnten nordwestsyrische Provinz Afrin.
Ein Krieg gegen Afrin muss unbedingt verhindert werden. Foto: GfbV
Syrien: Bundesregierung soll Unterstützung für syrische oppositionelle Gruppen offenlegen
Dringend hat die Gesellschaft für bedrohte Völker (GfbV) die Bundesregierung am Montag dazu aufgefordert offen zu legen, ob und wie Deutschland syrische oppositionelle Gruppen finanziell unterstützt.
Die Lage in der Region ist sehr Besorgnis erregend. Lebensmittel, Medikamente und Treibstoff waren schon lange sehr knapp, denn Afrin ist seit Jahren von der Türkei und syrischen Islamisten eingekesselt. Foto: Kurdishstruggle via Flickr
Organisationen machen auf Schicksal der Zivilbevölkerung in Nordsyrien aufmerksam
In Afrin hielten sich Schätzungen zufolge etwa 800.000 Zivilisten auf, darunter hunderttausende von Bürgerkriegsflüchtlingen.
Beim aktuellen Einmarsch werden die türkischen Bodentruppen von Dschihadisten-Milizen begleitet, die sowohl in ihrer Handlung als auch in ihrer Agitation eine existenzielle Bedrohung für diverse religiöse und ethnische Minderheiten in dieser Region darstellen.
Kein Waffen-Deal mit der Türkei!
Frau Merkel, Herr Schulz, Herr Seehofer, sprechen Sie sich gegen die Waffenlieferungen an die Türkei und alle anderen Parteien im Syrien-Konflikt aus.
Die Lage in der Region ist sehr Besorgnis erregend. Lebensmittel, Medikamente und Treibstoff waren schon lange sehr knapp, denn Afrin ist seit Jahren von der Türkei und syrischen Islamisten eingekesselt. Foto: Kurdishstruggle via Flickr
Appell an die NATO – Yeziden in Nordsyrien in höchster Gefahr
Die Gesellschaft für bedrohte Völker (GfbV) hat am Montag an NATO-Generalsekretär Jens Stoltenberg appelliert, eine Sitzung des Nordatlantikrats einzuberufen und sofort geeignete Maßnahmen zu beschließen, den Krieg des Nato-Partners Türkei gegen die nordsyrische Enklave Afrin zu beenden.
Die Lage in der Region ist sehr Besorgnis erregend. Lebensmittel, Medikamente und Treibstoff waren schon lange sehr knapp, denn Afrin ist seit Jahren von der Türkei und syrischen Islamisten eingekesselt. Foto: Kurdishstruggle via Flickr
Kurden und Yeziden äußern sich zu Angriff auf Afrin
Seit Tagen greift die türkische Armee die mehrheitlich von Kurden bewohnte Enklave Afrin im Nordwesten von Syrien an.