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Region: Syrien

Jahrestag der Gründung der ersten kurdischen Uni in Syrien (26.7.)

„Nach dem Sturz der Assad-Diktatur wird die Gefahr immer größer, dass die neue islamistische Regierung in Damaskus die Kontrolle über die nordöstlichen Regionen Syriens übernimmt. Für die dort ansässigen Universitäten würde dies das Ende der Wissenschaftsfreiheit bedeuten“, sagt Dr. Kamal Sido, Nahostreferent der in Göttingen ansässigen Menschenrechtsorganisation Gesellschaft für bedrohte Völker.

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Massaker in Syrien: Haben Minderheiten wie Drusen oder Christen eine Zukunft in Syrien?

Die aktuelle Lage in Syrien eskaliert dramatisch: Laut den Organisationen GfbV und IGFM wurden in der Provinz Suwaida innerhalb weniger Tage weit über 200 Drusen getötet. Auch andere religiöse Gruppen wie Alawiten und Christen geraten zunehmend ins Visier islamistischer Milizen und bewaffneter Gruppen.

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GfbV fordert Schutz der Drusen in Syrien

Die Gesellschaft für bedrohte Völker (GfbV) hat heute einen dringenden Appell an den deutschen Außenminister verschickt. Darin fordert die Menschenrechtsorganisation umfassende Maßnahmen zum Schutz der drusischen Bevölkerung in der südsyrischen Provinz al-Suwaida. Hintergrund sind anhaltende Angriffe durch das neue islamistische Regime in Damaskus sowie Blockaden und Boykottaufrufe gegen die Drusen.

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Einladung zur Menschenrechtsaktion in Berlin (16.7.)

Die Gesellschaft für bedrohte Völker (GfbV) unterstützt die Menschenrechtsaktion des Vereins „Sanad“ für ein Ende der Gewalt gegen die drusische Bevölkerung in Süd-Syrien. Dazu laden wir Sie herzlich ein:
Am Mittwoch, 16. Juli 2025,
ab 15 Uhr
in der Jägerstraße 39-40 (Auswärtiges Amt), Berlin

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Koordinierte Angriffe auf Drusen in Südsyrien

Die Gesellschaft für bedrohte Völker (GfbV) hat heute einen dringenden Appell an die Bundesregierung, die NATO, die Europäische Union, Israel sowie weitere Staaten und internationale Organisationen gerichtet und sofortige Schutzmaßnahmen für die drusische Minderheit im Süden Syriens gefordert: „Unsere Kontakte in der Region Suwaida berichten von gezielten, koordinierten Angriffen auf drusische Gemeinden. Die Lage eskaliert dramatisch. Mich persönlich haben direkte Hilferufe erreicht“, erklärte Dr. Kamal Sido, Nahostreferent der GfbV, am heutigen Montag in Göttingen. „Viele Betroffene sehen die neue islamistische Regierung unter al-Scharaa als Drahtzieher dieser Eskalation. Die Kämpfe mit den Beduinen werden instrumentalisiert werden, um ein militärisches Eingreifen aus Damaskus zu rechtfertigen.“

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Übergriffe auf Drusen in Syrien

Angesichts der anhaltenden Übergriffe, Entführungen und Morde an Angehörigen der drusischen Volksgruppe in der südsyrischen Provinz al-Suwaida hat die Gesellschaft für bedrohte Völker (GfbV) an die Regierung des Haschemitischen Königreichs Jordanien appelliert, einen Grenzübergang für humanitäre Zwecke zu öffnen. Für die Übergriffe sind Milizen verantwortlich, die der neuen islamistischen Regierung in Damaskus zugerechnet werden.

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Anschlag auf Kirche in Syrien

Nach dem verheerenden Anschlag auf die Mar-Elias-Kirche in der syrischen Hauptstadt Damaskus wiederholt die Gesellschaft für bedrohte Völker (GfbV) ihre Warnung vor einer drohenden Gewalteskalation gegen Minderheiten in Syrien.

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Gewalt gegen Drusen in Syrien

Die Gesellschaft für bedrohte Völker (GfbV) warnt vor einem großangelegten Angriff des islamistischen Regimes in Damaskus auf die drusische Minderheit im Süden des Landes. „Drei Monate nach den Massakern an der Alawitischen Bevölkerung im Westen Syriens erhöhen die neuen Machthaber in Damaskus den Druck auf die Drusen in der südlichen Provinz Suwaida. Fast täglich werden Drusen entführt oder getötet. Die Zufahrtstraßen ins Drusengebiet werden blockiert, sodass keine Lebensmittel, Benzin oder Diesel mehr zu den Menschen kommen“, berichtete der GfbV-Nahostreferent Dr. Kamal Sido heute in Göttingen.

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Sechs Monate nach dem Sturz von Assad (8.6).
Zerstörte kurdische Gräber auf einem Friedhof in der türkisch besetzten Region Afrin - April 2025 - Quelle: Kamal Sido / GfbV

Sechs Monate nach dem Sturz von Assad (8.6).

Sechs Monate nach dem Sturz des syrischen Diktators Bashar al-Assad warnt die Gesellschaft für bedrohte Völker (GfbV) vor Naivität im Umgang mit den neuen islamistischen Machthabern: „Nach einem halben Jahr der islamistischen Herrschaft über das ursprünglich multi-religiöse Syrien sehen Minderheiten dort keine Zukunft mehr für sich”, berichtete GfbV-Nahostreferent Dr. Kamal Sido heute in Göttingen.

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