Thailand schickt 345 Boat people wieder auf das offene Meer hinaus
Thailands Marine hat mindestens 345 Boat people aus Burma seit letztem Dienstag die Landung an seiner Küste verweigert und ihre überfüllten Boote wieder auf das offene Meer hinausgeschickt. Dies erklärte die Gesellschaft für bedrohte Völker (GfbV) am Montag in Göttingen.
Thailand gewährt Rohingya-Flüchtlingen Bleiberecht – Rohingya-Krise muss gelöst werden
Die Gesellschaft für bedrohte Völker (GfbV) hat die Entscheidung der thailändischen Regierung begrüßt, Rohingya-Flüchtlinge aus Burma vorläufig nicht mehr in ihre Heimat abzuschieben. Thailands Entscheidung ist eine wichtige humanitäre Geste und erhöht den Druck auf Burma, die Diskriminierung der Rohingya zu beenden.
Krieg und Flüchtlingstragödie überschatten Geberländer-Konferenz für Burma
Die Gesellschaft für bedrohte Völker (GfbV) hat an die Geberländer Burmas appelliert, mehr Druck auf die burmesische Regierung auszuüben, damit der Krieg gegen die Volksgruppe der Kachin und der Flüchtlingsexodus von Angehörigen der Rohingya-Minderheit enden.
683 Rohingya-Flüchtlinge aus Burma seit Weihnachten in Thailand und Malaysia aufgegriffen
In Thailand und Malaysia sind seit Weihnachten 683 Rohingya-Flüchtlinge aus Burma festgesetzt worden. Die andauernde Flucht von Angehörigen dieser Minderheit macht deutlich, dass Muslime in Burma noch immer Opfer von Menschenrechtsverletzungen werden.
Bürgerkrieg in Süd-Thailand eskaliert – Regierung setzt auf militärischen Sieg
Die Gesellschaft für bedrohte Völker (GfbV) warnt vor einer Zunahme der Gewalt im Süden Thailands. Fast täglich werden dort inzwischen politisch motivierte Bombenanschläge verübt. Seit Anfang Juni 2012 wurden in dem Bürgerkrieg zwischen muslimischen bewaffneten Gruppen und der thailändischen Armee mindestens 103 Menschen getötet und 240 verletzt, berichtete die GfbV am Donnerstag in Göttingen.
Menschenrechte für ethnische Minderheiten sind Schlüssel für friedliche Entwicklung Burmas
Die Gesellschaft für bedrohte Völker (GfbV) hat an Außenminister Guido Westerwelle und die EU-Außenbeauftragte Catherine Ashton appelliert, bei ihren bevorstehenden Reisen nach Burma mehr Menschenrechte für ethnische Minderheiten einzufordern. Bei aller Euphorie über die demokratische Öffnung Burmas darf nicht vergessen werden, dass in manchen Minderheiten-Regionen noch immer blutige Kämpfe stattfinden. Menschen werden dort willkürlich verhaftet, vertrieben oder erschossen.
Ethnische Minderheiten leiden unter Antiterror-Kampf
Mehr als 200 Millionen Angehörige ethnischer Minderheiten in elf Staaten Afrikas und Asiens leiden unter den Folgen des Antiterror-Kampfes. Darauf weist die Gesellschaft für bedrohte Völker (GfbV) anlässlich des zehnten Jahrestages der Terroranschläge auf das World Trade Center in New York und das Pentagon bei Washington D.C. hin.
Kein Schutz für verfolgte Uiguren in Asien – China soll Schicksal Abgeschobener klären
Die Gesellschaft für bedrohte Völker (GfbV) hat den Nachbarländern Chinas vorgeworfen, uigurischen Flüchtlingen aus der Volksrepublik systematisch Schutz zu verweigern. Mindestens 18 uigurische Flüchtlinge wurden seit Ende Mai 2011 aus Pakistan, Thailand, Malaysia und Kasachstan nach China abgeschoben, obwohl für sie dort ernste Gefahr für Leib und Leben herrscht.
Thailands neue Regierung muss den Bürgerkrieg endlich stoppen!
Anlässlich der Parlamentswahlen in Thailand hat die Gesellschaft für bedrohte Völker (GfbV) mehr Engagement der Regierung des südostasiatischen Landes für die Beendigung des Bürgerkriegs in Süd-Thailand gefordert. Es ist beschämend, dass keine der bei der Wahl antretenden Parteien die Beendigung des Bürgerkriegs in Süd-Thailand als vordringliche Aufgabe ansieht.