Abschiebungen von Burma-Flüchtlingen sind völkerrechtswidrig und menschenverachtend
Scharfe Kritik an der geplanten Abschiebung von mehr als 140.000 Burma-Flüchtlingen aus Thailand hat die Gesellschaft für bedrohte Völker (GfbV) am Mittwoch geäußert. Das Schicksal politischer Flüchtlinge in die Hände des burmesischen Staates zu legen ist völkerrechtswidrig und menschenverachtend.
Deutschland soll bei Förderung der ASEAN auf Respektierung von Menschenrechten dringen
Die Gesellschaft für bedrohte Völker (GfbV) hat die Bundesregierung aufgefordert, bei ihrer finanziellen Förderung der südostasiatischen Staatengemeinschaft ASEAN mehr auf die Respektierung von Menschenrechten zu dringen. Die Menschenrechtskommission der ASEAN ist ihres Namens nicht wert, wenn sie noch nicht einmal bei der Abschiebung politisch Verfolgter interveniert.
Internationale Proteste gegen die Menschenrechtsverletzungen an Hmong in Laos scheinen Wirkung zu zeigen. Da die kritischen Berichte und dringlichen Aufrufe dem internationalen Ansehen von Laos sch…
Verfolgt, gejagt – verloren? Das Drama der Hmong in Laos und Thailand
Am 7. März 2007 gab die laotische Regierung in einer inszenierten Pressekonferenz bekannt, dass es den 16 Hmong, die am 26. Januar gewaltsam aus Thailand zurück nach Laos deportiert worden waren, gut gehe.