Drakonische Haftstrafen für protestierende Tibeter
23 Tibeter sind wegen ihrer Teilnahme an einer friedlichen Demonstration gegen Chinas Herrschaft in Tibet zu drakonischen Strafen verurteilt worden. Zwischen zehn und 13 Jahren Haft sollen die meisten Demonstranten verbüßen, einer von ihnen soll lebenslang ins Gefängnis, kritisierte die Gesellschaft für bedrohte Völker (GfbV).
Trotz Handel kein demokratischer Wandel – Industrie soll sich für Menschenrechte in China engagieren
Zur Eröffnung der Industriemesse in Hannover hat die Gesellschaft für bedrohte Völker (GfbV) mit einer Protestaktion auf die katastrophale Menschenrechtslage in China aufmerksam gemacht. Seit mehr als einem Jahrzehnt erklärt uns die deutsche Industrie, dass mit dem Handel auch der demokratische Wandel in China komme.
Bundeskanzlerin soll Selbsttötungen in Tibet mit Chinas Ministerpräsidenten besprechen
Wieder haben zwei Tibeter in der Provinz Sichuan in der Volksrepublik China versucht, sich selbst zu verbrennen. Die beiden Cousins Sonam und Choephag Kyab erlitten am Donnerstagmittag schwere Brandverletzungen, berichtete die Gesellschaft für bedrohte Völker (GfbV) in Göttingen.
Neuer Menschenrechtsreport „Staatsfeind Schriftsteller“ dokumentiert Verfolgung von Autoren in China
Zum Auftakt der Leipziger Buchmesse hat die Gesellschaft für bedrohte Völker (GfbV) am Donnerstag einen neuen Menschenrechtsreport veröffentlicht, in dem die Verfolgung von 79 Schriftstellern und Internet-Autoren in China dokumentiert wird. Aus politischen Gründen werden zurzeit 54 Autorinnen und Autoren in China in regulären Haftanstalten, Geheimgefängnissen oder Arbeitslagern festgehalten.
Tibet-Frage bleibt aktuell – religiöse Verfolgung nimmt weiter zu
Die Tibet-Frage ist aktueller denn je zuvor und noch nie haben so viele einzelne Tibeterinnen und Tibeter mit so dramatischen Aktionen wie Selbstverbrennungen darauf aufmerksam gemacht, erklärt die Gesellschaft für bedrohte Völker (GfbV) anlässlich des 53. Jahrestages des Volksaufstands in Tibet (10.3.1959).
Kein Grund zum Feiern für Tibeter – Anhaltende Verfolgung überschattet Neujahrsfeiern
Chinas Sicherheitsbehörden haben vor dem morgigen Neujahrsfest der Tibeter nochmals massiv ihre Sicherheitsvorkehrungen in Tibet und tibetischen Siedlungsgebieten in China verstärkt. So wurden größere Kontingente der Bereitschaftspolizei vor allem in die Präfektur Ngaba (Provinz Sichuan) verlegt, in der sich die meisten Selbstverbrennungen von Tibetern seit Herbst 2011 ereignet haben.
Alarmierende Lage in Tibet: 6 Selbstverbrennungen in den letzten 13 Tagen
Die Gesellschaft für bedrohte Völker (GfbV) hat an den EU- Kommissions-Präsidenten José Manuel Barroso appelliert, die alarmierende Lage in Tibet bei dem am Mittwoch in Peking stattfindenden EU-China Gipfel anzusprechen. Die schwierige Lage der Menschenrechte sollte nicht ausgeklammert werden, selbst wenn viele Europäer auf konkrete Hilfen Chinas bei der Stützung des Euro hoffen.
Bundeskanzlerin soll sich in China für ein Ende der Gewalt gegen Tibeter einsetzen
Die Gesellschaft für bedrohte Völker (GfbV) hat an Bundeskanzlerin Angela Merkel appelliert, sich bei ihrer China-Reise in der kommenden Woche für ein Ende des Blutvergießens und der Verfolgung in Tibet einzusetzen. Die Bundeskanzlerin muss die Regierung in Peking nachdrücklich zur Zurückhaltung auffordern und an Chinas internationale Verpflichtungen zum Schutz der Menschenrechte der Tibeter und anderer Minderheiten erinnern.