Wangdrak Rinpoche ist eine der letzten Gepchak-Gonpa-Nonnen, die die Schrecken der Kulturrevolution in Tibet miterlebt haben. Foto: C. D R & Wangdrak Rinpoche via Flickr
Kulturrevolution in Tibet: Augenzeugen berichten
Wer die tiefen Umwälzun¬gen und das Grauen des Terrors während der Kulturrevolution in Tibet verstehen will, muss Augen¬zeugen sprechen lassen.
Die Gesellschaft für bedrohte Völker (GfbV) hat Bundespräsident Joachim Gauck gebeten, sich bei seiner China-Reise für mehr Glaubensfreiheit sowie für verfolgte Minderheiten und Menschenrechtler einzusetzen.
Vor allem Tibets Nomaden, die zwangsweise sesshaft gemacht wurden, fehlt es an Arbeit und Lebensperspektiven. Foto: Lyle Vincent via Flickr
China: Fragwürdige „Entwicklung“ und Armutsbekämpfung in Tibet
Die Gesellschaft für bedrohte Völker (GfbV) hat der Regierung Chinas vorgeworfen, unter dem Deckmantel der „Entwicklung“ und Armutsbekämpfung die Sinisierung Tibets voranzutreiben, um die Tibeter zur Minderheit im eigenen Land zu machen.
Zum 80. Geburtstag des Dalai Lama hat die Gesellschaft für bedrohte Völker (GfbV) mehr Engagement Deutschlands für Tibet gefordert. „Es wäre das schönste Geburtstagsgeschenk für den Dalai Lama, wenn sich Deutschland gemeinsam mit seinen europäischen Partnern mehr für die Rechte der Tibeter einsetzen würde“, erklärte der GfbV-Chinaexperte Ulrich Delius am Freitag in Göttingen.
Vor dem 17. EU-China-Gipfeltreffen hat die Gesellschaft für bedrohte Völker (GfbV) an die europäischen Regierungschefs appelliert, sich für Menschenrechte von Tibetern und Uiguren und für mehr Internetfreiheit in China einzusetzen.
Dalai Lama richtet Rohingya-Appell an Friedensnobelpreisträgerin Aung San Suu Kyi
ASEAN berät über Flüchtlingsdrama (29.5.) – Dalai Lama richtet Rohingya-Appell an Friedensnobelpreisträgerin Aung San Suu Kyi – ASEAN soll sich für Rohingya-Rechte einsetzen – humanitäre Hilfe ist nicht ausreichend
China soll verschleppten Panchen Lama nach 20 Jahren endlich freilassen
Unter Chinas Staatspräsident Xi Jinping hat die Verfolgung von Christen in der Volksrepublik deutlich zugenommen, berichtet die Gesellschaft für bedrohte Völker (GfbV). Allein in der reichen Küstenprovinz Zhejiang wurden mehr als 1.000 Kreuze willkürlich von Kirchen entfernt, 400 Gotteshäuser beschädigt oder zerstört und 1.300 Gläubige festgenommen.