Die Gesellschaft für bedrohte Völker (GfbV) warnt vor einem neuen Krieg des türkischen Präsidenten Recep Tayyip Erdogan gegen den von Kurden, aber auch von christlichen Assyrern/Chaldäern/Aramäern, Armeniern und Yeziden bewohnten Nordosten Syriens. Foto: Brookings Institution via Flickr CC BY-NC-ND 2.0
Nordost-Syrien: Neuen Krieg der Türkei gegen Kurden verhindern!
Die Gesellschaft für bedrohte Völker (GfbV) warnt vor einem neuen Krieg des türkischen Präsidenten Recep Tayyip Erdogan gegen den von Kurden, aber auch von christlichen Assyrern/Chaldäern/Aramäern, Armeniern und Yeziden bewohnten Nordosten Syriens.
Die Wahl Meng Hongweis 2016 zum Interpol Präsidenten, hatte man als konkrete Unterstützung im Kampf gegen Korruption verstanden. Nun wurde er selber wegen angeblicher Korruption festgenommen. Bild: Web Summit via Flickr CC BY 2.0
Wahl des neuen Interpol-Präsidenten ist „erster Schritt“ zu mehr Glaubwürdigkeit
Die Gesellschaft für bedrohte Völker (GfbV) hat die Wahl des Südkoreaners Kim Jong Yang zum Präsidenten der Interpol begrüßt.
Tausende Kurden wurden vom türkischen Militär getötet, mindestens 3000 verschleppt. Etwa 250.000 Kurden, Yeziden, Aleviten und Christen ergriffen die Flucht.
Bild: GfbV
Abgesagt: Mahnwache vor dem US-Konsulat in Düsseldorf: Kein Blankoscheck für Erdogan!
Erdogan und seine regionalen und internationalen Unterstützer versuchen die schweren Menschenrechtsverletzungen und Kriegsverbrechen des türkischen Militärs und der islamistischen Söldner in Afrin auszublenden und sich als Stabilitätsfaktor darzustellen.
Vor der Eröffnung einer neuen Großmoschee in Köln durch den türkischen Präsidenten Erdogan hat die Gesellschaft für bedrohte Völker (GfbV) den Dachverband der türkischen Moscheegemeinden (Ditib) aufgefordert, sich zu Menschenrechten und der demokratischen Grundordnung zu bekennen. Die Verquickung von Religion und totalitärem Staat muss endlich beendet werden. Bild: Raimond Spekking via Wikimedia Commons | CC BY-SA 4.0
Ditib soll sich zu Menschenrechten und demokratischer Grundordnung bekennen
Vor der Eröffnung einer neuen Großmoschee in Köln durch den türkischen Präsidenten Erdogan hat die Gesellschaft für bedrohte Völker (GfbV) den Dachverband der türkischen Moscheegemeinden (Ditib) aufgefordert, sich zu Menschenrechten und der demokratischen Grundordnung zu bekennen.
Präsident Erdogan steht nicht für die Grundwerte Europas der Demokratie, Rechtsstaatlichkeit und Menschenrechte, sondern für Willkür- und Gewaltherrschaft. Mit dieser symbolischen Kranzniederlegung vor der Neuen Wache wollen wir den tausenden Opfern seiner Gewaltherrschaft eine Stimme geben. Foto: Hanno Schedler für GfbV
Protest zum Erdogan-Besuch in Deutschland
Wenige Stunden vor Beginn des Besuchs des türkischen Staatspräsidenten Recep Tayyip Erdogan hat die Gesellschaft für bedrohte Völker (GfbV) gemeinsam mit Kurden, Yeziden, Aleviten und Christen einen Kranz in Berlin vor der Gedenkstätte für die Opfer von Gewaltherrschaft niedergelegt, um der Verfolgten des Erdogan-Regimes zu erinnern.
Präsident Recip Erdogan schreckt vor nichts zurück, um seinen drohenden Machtverlust zu verhindern. Bild: Recep Tayyip Erdogan via Flickr CC0 1.0
Proteste zum Staatsbesuch des türkischen Präsidenten in Berlin
Mit drei Menschenrechtsaktionen wird die Gesellschaft für bedrohte Völker (GfbV) vor und während des Staatsbesuchs des türkischen Präsidenten Recep Tayyip Erdogan in Berlin auf die anhaltenden schweren Menschenrechtsverletzungen in der Türkei und in türkischen besetzen Regionen Syriens aufmerksam machen.
Der türkische Präsident Erdogan darf keinen Blankoscheck erhalten, da Minderheiten- und Menschenrechte noch immer nicht durchgesetzt werden. Mindestens 7.000 politische Gefangene sollen noch immer in Haft sein. Bild: unaoc via Flickr CC BY-NC-ND 2.0
Kein Blankoscheck für Präsident Erdogan
Die Gesellschaft für bedrohte Völker (GfbV) hat gefordert, dass Menschenrechte zur Leitschnur der Deutsch-Türkischen Beziehungen werden müssen, wenn die Bundesregierung auf das Angebot Präsident Erdogans eingeht, einen „Neustart“ in den beiderseitigen Beziehungen zu versuchen.
Die Bundesverteidigungsministerin Ursula von der Leyen will die Zivilbevölkerung in Syrien vor weiteren Giftgas-Einsätzen schützen. Allerdings fehlen konkrete Vorschläge seitens der Bundesregierung und auch der NATO für eine politische Lösung des Syrien-Konfliktes. Bild: Jette Carr via Flickr CC BY 2.0
Politische Lösung für Syrien gefordert
Die Gesellschaft für bedrohte Völker (GfbV) begrüßt die Haltung von Bundesverteidigungsministerin Ursula von der Leyen, die Zivilbevölkerung in Syrien vor weiteren Giftgas-Einsätzen schützen zu wollen.
Heiko Maas besucht die Afrikanische Union, die vom Auswärtigen Amt sogar als Stabilitätsanker gelobt wird. Foto: Evan Schneider via UN Photo
Außenminister Maas in der Türkei erwartet
Bundesaußenminister Heiko Maas soll sich in der Türkei nicht nur für die Freilassung der inhaftierten deutschen Staatsbürger, sondern auch für die Freilassung der vielen tausend inhaftierten Menschenrechtler, gewählten Bürgermeister und Journalisten des Landes sowie insbesondere für die verfolgten Angehörigen der kurdischen Volksgruppe einsetzen.