Die Gesellschaft für bedrohte Völker (GfbV) hat Wiesbadens Oberbürgermeister Sven Gerich aufgefordert, eine umstrittene Kunstaktion mit einer überlebensgroßen Statue des türkischen Staatspräsidenten abzubrechen, da sie die Gefühle der Opfer von Erdogans schweren Menschenrechtsverletzungen verletzt.
Geflüchtete aus der Sinjar-Region im Irak.
Die Nachricht über einen tödlichen Angriff der türkischen Luftwaffe auf einen Konvoi von Yeziden in der Region Sinjar nahm die GfbV mit Erschütterung zur Kenntnis. Bild: Meg Sattler WVI/Iraq via Flickr CC BY 2.0
Schwere Vorwürfe gegen türkische Luftwaffe
Mit Erschütterung und Empörung hat die Gesellschaft für bedrohte Völker (GfbV) die Nachricht über einen tödlichen Angriff der türkischen Luftwaffe auf einen Konvoi von Yeziden in der Region Sinjar im Nordwesten des Irak zur Kenntnis genommen.
Nur wenn klare Zeichen für Demokratie und Menschenrechte in seinem Land gesetzt werden, ist der Deutschlandbesuch des türkischen Präsidenten Recep Tayyip Erdogan vertretbar. Die GfbV fordert die Freilassung der inhaftierten Journalisten. Bild: Istanbul/Guido Menato via Flickr CC BY-NC 2.0
Menschenrechtler warnen: Erdogan ist kein vertrauenswürdiger Partner
Für die Gesellschaft für bedrohte Völker (GfbV) ist der bevorstehende Deutschlandbesuch des türkischen Präsidenten Recep Tayyip Erdogan nur dann vertretbar, wenn er zuvor deutliche Zeichen für Demokratie und Menschenrechte in seinem Land setzt.
Ohne Rücksicht auf die Gesundheit und das Leben von vielen tausend Zivilisten zettelt der türkische Präsident Recep Tayyip Erdogan neue Kriege gegen die Kurden an. Bild: Pressedienst des Präsidenten der Russischen Föderation via Wikimedia Commons CC BY 4.0
Türkei: Aleviten auch ohne Ausnahmezustand benachteiligt
Trotz der Aufhebung des Ausnahmezustands in der Türkei kann dort nicht mit einer Verbesserung der Menschen- und Minderheitenrechte gerechnet werden, warnt die Gesellschaft für bedrohte Völker (GfbV).
„Die Menschen haben immer weniger Angst vor Erdogans Schlägertruppen." Bild: geralt via pixabay CC 0 1.0
Türkei: Wahlmanipulationen in Kurdenregion beobachtet
Nach Recherchen der Gesellschaft für die bedrohte Völker (GfbV) hat es bei den Wahlen in der Türkei am Sonntag vor allem in den Kurdengebieten im Osten des Landes erhebliche Wahlmanipulationen gegeben.
Ohne Rücksicht auf die Gesundheit und das Leben von vielen tausend Zivilisten zettelt der türkische Präsident Recep Tayyip Erdogan neue Kriege gegen die Kurden an. Bild: Pressedienst des Präsidenten der Russischen Föderation via Wikimedia Commons CC BY 4.0
Türkei: Schwere Vorwürfe gegen Erdogan
Kurz vor den Wahlen in der Türkei warnt die Gesellschaft für bedrohte Völker (GfbV) vor einer Eskalation der Gewalt gegen Kurden innerhalb und außerhalb des Landes.
Der Europäische Gerichtshof in Straßburg soll nun über die Freilassung Demirtas' entscheiden und einen fairen Wahlkampf ermöglichen.
Bild: Cédric Puisney via Flickr CC BY 2.0C
Inhaftierter Kandidat für türkische Präsidentschaft wartet auf Straßburger Richterspruch
Die Gesellschaft für bedrohte Völker (GfbV) hat ein zeitnahes Urteil des Europäischen Gerichtshofs für Menschenrechte in dem Verfahren des inhaftierten kurdischen Kandidaten für die türkischen Präsidentschaftswahlen, Selahattin Demirtas, gegen die Türkei gefordert.
Erdogan hatte am Sonntag weitere „Militäreinsätze“ im benachbarten Syrien nach vorgezogenen Präsidentschaftswahlen am 24. Juni angekündigt. Foto: GfbV
Türkei: Erdogan droht Kurden – Keine Wahlkampfauftritte und Kriegsproganda in Deutschland!
Nach den unverhohlenen Drohungen des türkischen Präsidenten Recep Tayyip Erdogan, syrische Kurden mit einem neuen Krieg zu überziehen, hat die Gesellschaft für bedrohte Völker (GfbV) ihre Forderung nach einem Verbot von Wahlkampfauftritten türkischer Politiker in Deutschland bekräftigt.