Mindestens 160 Zivilisten wurden durch die Angriffe türkischer Kampfflugzeuge, schwerer Artillerie, Raketenwerfer und Panzer getötet worden. Foto: Kurdishstruggle via Flickr
Türkische Armee nimmt auch zivile Ziele in Nordsyrien ins Visier
Eine erschreckende Bilanz zieht die Gesellschaft für bedrohte Völker (GfbV) nach 23 Tagen Angriffskrieg der Türkei auf die mehrheitlich von Kurden bewohnten nordwestsyrische Provinz Afrin.
Den aus China geflohenen Angehörigen der muslimischen Nationalität drohen in ihrer Heimat alleine aufgrund ihrer ethnischen Abstammung Folter und langjährige Inhaftierung. Foto: Casten ten Brink via Flickr
Flüchtlingen drohen in China Gefahren für Leib und Leben
Die Gesellschaft für bedrohte Völker (GfbV) hat Malaysias Regierung aufgefordert, elf inhaftierte uigurische Flüchtlinge nicht nach China abzuschieben.
Ein Krieg gegen Afrin muss unbedingt verhindert werden. Foto: GfbV
Syrien: Bundesregierung soll Unterstützung für syrische oppositionelle Gruppen offenlegen
Dringend hat die Gesellschaft für bedrohte Völker (GfbV) die Bundesregierung am Montag dazu aufgefordert offen zu legen, ob und wie Deutschland syrische oppositionelle Gruppen finanziell unterstützt.
Die Lage in der Region ist sehr Besorgnis erregend. Lebensmittel, Medikamente und Treibstoff waren schon lange sehr knapp, denn Afrin ist seit Jahren von der Türkei und syrischen Islamisten eingekesselt. Foto: Kurdishstruggle via Flickr
Organisationen machen auf Schicksal der Zivilbevölkerung in Nordsyrien aufmerksam
In Afrin hielten sich Schätzungen zufolge etwa 800.000 Zivilisten auf, darunter hunderttausende von Bürgerkriegsflüchtlingen.
Beim aktuellen Einmarsch werden die türkischen Bodentruppen von Dschihadisten-Milizen begleitet, die sowohl in ihrer Handlung als auch in ihrer Agitation eine existenzielle Bedrohung für diverse religiöse und ethnische Minderheiten in dieser Region darstellen.
Kein Waffen-Deal mit der Türkei!
Frau Merkel, Herr Schulz, Herr Seehofer, sprechen Sie sich gegen die Waffenlieferungen an die Türkei und alle anderen Parteien im Syrien-Konflikt aus.
Die Lage in der Region ist sehr Besorgnis erregend. Lebensmittel, Medikamente und Treibstoff waren schon lange sehr knapp, denn Afrin ist seit Jahren von der Türkei und syrischen Islamisten eingekesselt. Foto: Kurdishstruggle via Flickr
Appell an die NATO – Yeziden in Nordsyrien in höchster Gefahr
Die Gesellschaft für bedrohte Völker (GfbV) hat am Montag an NATO-Generalsekretär Jens Stoltenberg appelliert, eine Sitzung des Nordatlantikrats einzuberufen und sofort geeignete Maßnahmen zu beschließen, den Krieg des Nato-Partners Türkei gegen die nordsyrische Enklave Afrin zu beenden.
Die Lage in der Region ist sehr Besorgnis erregend. Lebensmittel, Medikamente und Treibstoff waren schon lange sehr knapp, denn Afrin ist seit Jahren von der Türkei und syrischen Islamisten eingekesselt. Foto: Kurdishstruggle via Flickr
Kurden und Yeziden äußern sich zu Angriff auf Afrin
Seit Tagen greift die türkische Armee die mehrheitlich von Kurden bewohnte Enklave Afrin im Nordwesten von Syrien an.
Syrische Kurden sollen die Möglichkeit erhalten mit dem deutschen Außenminister in ähnlicher Atmosphäre zu sprechen wie der türkische Außenminister am 6. Januar in Goslar. Foto: SPD Hamburg via Flickr
Einladung zur Menschenrechtsaktion „Trinken Sie Tee mit Kurden aus Afrin, Herr Gabriel!“
Die Gesellschaft für bedrohte Völker (GfbV) hat Außenminister Sigmar Gabriel zum Tee-Trinken vor dem Auswärtigen Amt in Berlin eingeladen.
Beobachtungen zufolge setzt die türkische Armee bei ihren Angriffen auf friedliche kurdische Dörfer auch Rüstungsgüter und Waffen aus Deutschland ein. Augenzeugen hätten Leopard-II-Panzer aus deutscher Produktion identifiziert. Die deutsche Bundesregierung muss diese Berichte schnellstens überprüfen. Foto: Combat-Camera-Europe via Flickr
Nordsyrien: Türkei setzt deutsche Panzer gegen Kurden ein
Schwere Vorwürfe erheben Kurden aus dem Kriegsgebiet um Afrin im Nordwesten Syriens gegen die deutsche Bundesregierung. Ihren Beobachtungen zufolge setzt die türkische Armee bei ihren Angriffen auf friedliche kurdische Dörfer auch Rüstungsgüter und Waffen aus Deutschland ein.