Kurdische Politiker, aber auch einfache Dorfbewohner hoffen dringend auf Deutschland, die EU, die USA und andere Staaten, um Erdogan zu stoppen. Foto: World Humanitarian Summit via Flickr
Nordsyrien: Angriffskrieg der Türkei verhindern!
Schockiert von den Angriffen der türkischen Armee auf die friedliche benachbarte Kurdenregion Afrin im Nordwesten Syriens warnt die Gesellschaft für bedrohte Völker (GfbV) vor einer neuen humanitären Katastrophe.
Am 30. April 2017 wurde Tolu völlig überraschend mitten in der Nacht vor den Augen ihres kleinen Sohnes festgenommen. Foto: GfbV
Deutsche Journalistin aus türkischer Haft entlassen
Die Türkei muss Mesale Tolu sofort ausreisen lassen, fordert die Gesellschaft für bedrohte Völker (GfbV). Ein Gericht in Istanbul hat am heutigen Montag entschieden, dass die deutsche Journalistin und fünf weitere Inhaftierte auf freien Fuß gesetzt werden sollen.
Nachdrücklich forderte die Menschenrechtsorganisation, die Ausstrahlung der Sendungen von „Yol TV“ über den Satelliten Türksat wieder zu ermöglichen. „Yol TV“ wurde am 21. Dezember 2016 von der Türksat-Betreibergesellschaft die Sendefrequenz entzogen. Foto: Pexels via Pixabay
Aleviten wollen sich von Erdogan nicht mundtot machen lassen
Anlässlich des Beginns des Einspruchsverfahrens in der Türkei gegen das Sendeverbot für den alevitischen TV-Senders Yol aus Köln am kommenden Mittwoch in Ankara hat die Gesellschaft für bedrohte Völker (GfbV) der türkischen Regierung vorgeworfen, diese unabhängige kritische Stimme der rund 15 Millionen Aleviten endgültig zum Schweigen bringen zu wollen.
Nachdrücklich verurteilte die GfbV, dass der mit internationalem Haftbefehl wegen Völkermordverbrechen gesuchte sudanesische Staatspräsident Omar Hassan al Bashir an der Konferenz teilnimmt. Foto: Evan Schneider via UN Photo
Islamischen Staaten politische Einseitigkeit vorgeworfen
Anlässlich des Gipfeltreffens der islamischen Staaten am Mittwoch in Istanbul hat die Gesellschaft für bedrohte Völker (GfbV) der Organisation für Islamische Kooperation (OIC) vorgeworfen, sich politisch einseitig zu äußern und auch viele an Muslimen begangene Menschenrechtsverletzungen zu ignorieren. Nachdrücklich verurteilte die GfbV, dass der mit internationalem Haftbefehl wegen Völkermordverbrechen gesuchte sudanesische Staatspräsident Omar Hassan al Bashir an der Konferenz teilnimmt.
Der Genozid an den armenischen, assyrisch-aramäisch-chaldäischen und griechisch-orthodoxen Christen im Osmanischen Reich muss in den Lehrplan deutscher Schulen aufgenommen werden. Foto: Asian Development Bank via Flickr
Völkermord an den Armeniern muss Unterrichtsstoff an deutschen Schulen werden!
Anlässlich der Kulturministerkonferenz in Berlin am kommenden Donnerstag und Freitag in Berlin hat die Gesellschaft für bedrohte Völker (GfbV) an die Politiker appelliert, den Völkermord an den Armeniern als verbindlichen Unterrichtsstoff in die Schulbücher aufzunehmen.
Der Missbrauch bei der Ausstellung von „Red Notices“ ist nach Angaben der Menschenrechtsorganisation nicht neu. Dem muss endlich ein Riegel vorgeschoben werden. Die Integrität und Glaubwürdigkeit der Interpol muss gewährleistet sein. Foto: pixabay.com [Symbolfoto]
Interpol darf sich von Unrechtsstaaten nicht zur Verfolgung von Kritikern instrumentalisieren lassen
Die Gesellschaft für bedrohte Völker (GfbV) fordert eine Reform der Interpol, um weiteren Missbrauch der internationalen Polizeiorganisation durch Unrechtsstaaten auszuschließen.
Am Samstagmorgen wurde der deutsche Schriftsteller Dogan Akhanli, der sich für die Anerkennung des Völkermords an den Armeniern einsetzt, im spanischen Granada festgenommen. Die Türkei hat ihn mit einem Haftbefehl über Interpol suchen lassen. Foto: Manfred Wegener (zugeschnitten)
Verhaftung von Schriftsteller Akhanli: Interpol soll Missbrauch von „Red Notice“ stoppen
Es ist ungeheuerlich, dass Interpol regelmäßig von autoritären Regimes missbraucht wird, um missliebige Kritiker im Ausland verhaften und mundtot machen zu lassen.
Der uigurische Wirtschaftsprofessor Ilham Tohti wurde 2014 in Chinazu lebenslanger Haft verurteilt. Foto: Booknews via Flickr
Bundespräsident besucht Göttingen (7.6.)
Während des Besuchs von Frank-Walter Steinmeier in Göttingen am heutigen Mittwoch wird die Gesellschaft für bedrohte Völker (GfbV) mit einer Mahnwache vor der Aula der Universität an den Bundespräsidenten appellieren, sich für die Freilassung von drei verfolgten Wissenschaftler in der Türkei und in China einzusetzen.
Im Alevitentum kann jeder Mensch frei bestimmen, wie er seinen Glauben ausübt. So ergeben sich individuelle Interpretationen und Betonungen der Religionslehre. Foto: Miriam Stanke
Memorandum: Aleviten in der Türkei ringen um Anerkennung
Bis heute wird das Alevitentum in der Türkei nicht als Glaubensgemeinschaft anerkannt, sondern vom Präsidium für Religionsangelegenheiten (DIYANET) als anatolische Variante des Islam eingestuft. Als nichtsunnitische Gemeinschaft werden die Aleviten deshalb diskriminiert, unterdrückt und verfolgt.