Unter dem Motto „Erdogans Staatsterrorismus muss gestoppt werden!“ haben am vergangenen Dienstag in ganz Europas Tausende Menschen friedlich gegen die Angriffe der türkischen Luftwaffe protestiert. Foto: Paulo Filgueiras via United Nations Photo
NATO-Staaten sollen türkische Angriffe gegen Kurden und Yeziden verurteilen
Die Gesellschaft für bedrohte Völker (GfbV) erwartet von den NATO-Staaten eine deutliche Verurteilung der türkischen Luftangriffe auf kurdische und yezidische Stellungen in Syrien und im Nordirak.
Die Gesellschaft für bedrohte Völker (GfbV) hat an den UN-Hochkommissar für Menschenrechte Seid bin Ra’ad Seid Al-Hussein appelliert, den Vorwürfen gegen türkische Soldaten und Angehörige der Antiterroreinheiten nachzugehen, Kurden brutal zu foltern.
Der Besuch von Merkel wird von vielen Kurden, Aleviten, Christen, Yeziden sowie von türkischen Demokraten als unmittelbare Unterstützung für die menschenverachtende Politik des türkischen Präsidenten Recep Tayyip Erdogan betrachtet, Foto: OCHA/Salih Zeki Fazlioglu via Flickr
Türkei: Besuch von Merkel
Die Gesellschaft für bedrohte Völker (GfbV) hat Bundeskanzlerin Angela Merkel dazu aufgefordert, während ihres Türkei-Besuchs am kommenden Donnerstag mit Vertretern der Kurden und der demokratischen Opposition zu sprechen.
Türkei: 10. Jahrestag der Ermordung von Hrant Dink (19.01.2017)
Anlässlich des 10. Jahrestages der Ermordung des armenischen Journalisten Hrant Dink am 19. Januar 2007 in Istanbul erinnert die Gesellschaft für bedrohte Völker (GfbV) daran, dass seine Familie und die armenische Gemeinschaft in der Türkei trotz der Verurteilung seines damals noch minderjährigen Mörders noch immer auf Gerechtigkeit warten.
Seit dem Putschversuch vom 15. Juli 2016 benutzt der türkische Präsident Recep Tayyip Erdogan den "Kampf gegen den Terrorismus" als Mittel, um alle Formen der Opposition gegen die autoritäre Regierung der Regierungspartei AKP anzugreifen. Foto frei verwendbar (öffentliche Domäne)
Erdogans Verbrechen – eine Zwischenbilanz
Seit dem Putschversuch vom 15. Juli 2016 wird „der Kampf gegen den Terrorismus“ als Mittel benutzt, um alle Formen der Opposition gegen die autoritäre Regierung der Regierungspartei AKP anzugreifen.
Nicos Anastasiades, Präsident der Republik Zypern (links) und Mustafa Akinci, Volksgruppenführer der türkischen Zyprer (rechts) bei einem Treffen mit UN-Generalsekretär Ban Ki-moon, Foto: UN Photo/Eskinder Debebe
Die Gesellschaft für bedrohte Völker (GfbV) warnt vor einem erneuten Scheitern der Gespräche zur Überwindung der Teilung Zyperns, die am Montag in der Schweiz beginnen und am 12. Januar abgeschlossen werden sollen.
In der nordsyrischen Region Afrin sollen nahezu 400.000 Schutzsuchende aus Aleppo und ganz Syrien aufgenommen worden sein. Sie werden unter größten Anstrengungen von der lokalen Bevölkerung versorgt. Doch bei der Versorgung der Flüchtlinge gibt es empfindliche Engpässe. Foto: tatakis via iStock [Symbolbild]
Syrien: Hilfe für Aleppo muss auch Kurden und Minderheiten erreichen
Die Gesellschaft für bedrohte Völker (GfbV) begrüßt die Entscheidung des deutschen Bundesministeriums für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung, der Zivilbevölkerung von Aleppo zu helfen.
Anstatt die Politik der türkischen Regierung zu unterstützten oder zu dulden, sollten Deutschland und die EU nach Wegen suchen, den bedrängten Zivilisten in Nordsyriens endlich kontinuierlich mit humanitärer Hilfe beizustehen. Foto: Cia Pak via UN Photo
Türkei: Steinmeier soll inhaftierte HDP-Politiker im Gefängnis besuchen
Die Gesellschaft für bedrohte Völker (GfbV) hat Außenminister Frank-Walter Steinmeier dazu aufgefordert, während seines Türkei-Besuchs am kommenden Dienstag mit dem inhaftierten Chef der prokurdischen Oppositionspartei HDP, Selahattin Demirtas, zusammenzutreffen.