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Region: Türkei

Keine türkisch beherrschte Pufferzone in  Nordsyrien ohne gleichberechtigte Beteiligung  von Kurden und Christen!
© Fraktion DIE LINKE. im Bundestag/Flickr

Keine türkisch beherrschte Pufferzone in Nordsyrien ohne gleichberechtigte Beteiligung von Kurden und Christen!

Die Gesellschaft für bedrohte Völker (GfbV) warnt eindringlich vor der Errichtung einer türkisch beherrschten „Pufferzone“ in Nordsyrien gegen den Willen der dort ansässigen kurdischen und christlichen Bevölkerung. Der türkischen Regierung das Leben und Wohlergehen der Menschen in diesen drei seit zwei Jahren selbstverwalteten kurdischen Kantonen anzuvertrauen wäre unverantwortlich, denn sie schikaniert und diskriminiert die kurdische Bevölkerung im eigenen Land seit Jahrzehnten.

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Professor Gernot Wießner von „Gesellschaft Ezidischer AkademikerInnen“ ausgezeichnet
Prof. Wießner (zweiter von rechts) zusammen mit seiner Frau Irina und dem damaligen nordrhein-westfälischen Innenminister Herbert Schnoor (rechts) 1989 in Kurdistan.

Professor Gernot Wießner von „Gesellschaft Ezidischer AkademikerInnen“ ausgezeichnet

Der Göttinger Religionswissenschaftler und Orientalist, Professor Gernot Wießner, ist posthum von der „Gesellschaft Ezidischer AkademikerInnen“ (GEA) geehrt worden: Dem 1999 verstorbenen Hochschullehrer wurde auf der großen internationalen Tagung der GEA am vergangenen Wochenende in Bielefeld in Dankbarkeit für sein beispielloses Engagement für die verfolgte Religionsgemeinschaft und als Freund der Yeziden der Preis der Akademikergesellschaft verliehen.

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Schwere Vorwürfe gegen die Türkei – Ankara darf IS-Extremisten nicht länger unterstützen!
© Fikriye Kaya/Flickr

Schwere Vorwürfe gegen die Türkei – Ankara darf IS-Extremisten nicht länger unterstützen!

Schwere Vorwürfe hat die Gesellschaft für bedrohte Völker gegen die Türkei und die deutsche Bundesregierung erhoben: Letztere habe nun lange genug hingenommen, dass ihr NATO-Partner der Terrorgruppe „Islamischer Staat“ logistische Unterstützung gewähre und den extremistischen Kämpfern so die gewaltsame Vertreibung ethnischer und religiöser Minderheiten aus weiten Teilen Syriens und des Iraks erleichtere.

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Türkei muss logistische Unterstützung für Terrorgruppe „Islamischer Staat“ (IS) endlich unterbinden!
© Hanno Schedler/GfbV

Türkei muss logistische Unterstützung für Terrorgruppe „Islamischer Staat“ (IS) endlich unterbinden!

Die Bundesregierung muss die Türkei umgehend dazu drängen, jegliche logistische Unterstützung für die Terrorgruppe „Islamischer Staat“ (IS) und die ebenfalls islamistische al-Nusra-Front zu unterbinden, fordert die Gesellschaft für bedrohte Völker (GfbV). Spätestens seit Verabschiedung der Resolution 2170 des Sicherheitsrats der Vereinten Nation am vergangenen Freitag muss von der Türkei endlich ernsthaft verlangt werden, gegen IS-Kämpfer im eigenen Land vorzugehen und zu verhindern, dass islamistische Extremisten weiterhin ungehindert über die Türkei nach Syrien und in den Irak einsickern.

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Erdogans Auftritt in Köln ist „unverhohlener Wahlkampf eines nationalistischen Taktierers“

Den geplanten Besuch des türkischen Ministerpräsidenten Recep Tayyip Erdogan am 24. Mai 2014 in Köln hat die Gesellschaft für bedrohte Völker (GfbV) in Göttingen als „unverhohlenen Wahlkampfauftritt eines eiskalten nationalistischen Taktierers“ bezeichnet. „Wer seine eigene Gesellschaft spaltet und dort Hetze gegen Kurden, Armenier, Griechen, Alewiten, Christen, Yeziden, aber auch gemäßigte Muslime betreibt und darüber hinaus Islamisten aus der ganzen Welt nach Syrien passieren lässt, darf in Deutschland nicht ohne Weiteres für seine Politik werben“, kritisierte die Menschenrechtsorganisation am Freitag.

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Memorandum: Vom Wandel bedroht

Christliche Minderheiten im Nahen Osten

# Reporte/Memoranden

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Papst Franziskus soll im Nahen Osten neue Impulse für Frieden geben

Vom 24. bis 26. Mai 2014 wird Papst Franziskus Jordanien, die Palästinensergebiete und Israel bereisen. Nach seinen beiden Vorgängern Johannes Paul II. (2000) und Benedikt XVI (2009) wird er das dritte Oberhaupt der römisch-katholischen Kirche sein, das den Nahen Osten seit der Jahrtausendwende besucht. Vor Reiseantritt des Papstes informiert die Gesellschaft für bedrohte Völker (GfbV) mit einem 19-seitigen Memorandum über die dramatische Lage der christlichen Gemeinschaften im Nahen Osten.

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Unterstützung für Protest von Kurden und Türken in Istanbul: Gesellschaft für bedrohte Völker kritisiert US-Einreiseverbot für türkischen Kurden-Experten

Die Gesellschaft für bedrohte Völker (GfbV) unterstützt die für den heutigen Montag (28.4.) geplanten Gespräche im amerikanischen Konsulat in Istanbul, bei denen Türken und Kurden gegen ein überraschend verhängtes US-Einreiseverbot für den türkischen Kurden-Experten und Soziologen Ismail Besikci protestieren wollen. Besikci die Einreise in die USA zu verweigern, ist offenbar ein skandalöser Versuch, die objektive Stimme eines Wissenschaftlers für die Kurden in der Türkei zum Schweigen zu bringen.

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UNO muss Vertreibung armenischer Christen in Syrien verurteilen und mäßigend auf die Türkei einwirken

Der Generalsekretär der Vereinten Nationen, Ban Ki-Moon, soll die Vertreibung der letzten Armenier in Syrien verurteilen und zum Schutz der christlichen Flüchtlinge mäßigend auf die Regierung der benachbarten Türkei einwirken. Das haben armenische Vereine in Deutschland und weltweit in einem dringenden Appell an Ban Ki-Moon gefordert.

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