Kamal Sido, Nahostreferent der Gesellschaft für bedrohte Völker, zur Lage der syrischen Flüchtlinge. Eine Millionen Kinder sind inzwischen aus Syrien geflohen, 740.000 von ihnen sind unter elf Jahren. Die meisten von ihnen befinden sich im Libanon, in Jordanien, der Türkei, im Irak und Ägypten.
Türkisch-kurdischer Friedensvertrag muss entschlossen umgesetzt werden: GfbV unterstützt „Kampagne für eine politische Lösung“
Im Zuge des türkisch-kurdischen Friedensprozesses unterstützt die Gesellschaft für bedrohte Völker (GfbV) die von der Partei für Frieden und Demokratie (BDP) initiierte „Kampagne für eine politische Lösung“ in der Türkei.
Massenmord an 33 Aleviten endlich aufklären und wenigstens die in Deutschland lebenden Täter bestrafen!
Anlässlich des 20. Jahrestages des Massakers an Aleviten in der Stadt Sivas in der Türkei fordert die Gesellschaft für bedrohte Völker (GfbV) eine unabhängige Aufklärung des Verbrechens, die Bestrafung der Täter und die Beendigung der fortwährenden Unterdrückung dieser Glaubensgemeinschaft in der Türkei.
Solidaritäts- und Gedenkkundgebung der Aleviten in Berlin
Anlässlich des 20. Jahrestages des Massakers in der türkischen Stadt Sivas, im Gedenken an die vielen Toten fortgesetzter Pogrome gegen Aleviten in der Türkei und solidarisch mit den friedlichen gegenwärtigen Protesten auf dem Istanbuler Taksim-Platz rufen die Alevitische Gemeinde Berlin e.V. und die Gesellschaft für bedrohte Völker (GfbV) auf zu einer Kundgebung am Sonntag, den 30. Juni 2013, um 13 Uhr auf dem Hermannplatz (Neukölln) in Berlin.
„Wer Christen entführt, friedliche kurdische Dörfer und Flüchtlinge angreift, darf keine Waffen erhalten!“
Die Gesellschaft für bedrohte Völker (GfbV) in Göttingen hat am Montag dringend vor Waffenlieferungen an die islamistische syrische Opposition gewarnt. Wer Christen entführt und friedliche kurdische Dörfer angreift, in denen tausende Flüchtlinge Schutz gesucht haben, darf weder Waffen noch andere Rüstungsgüter von westlichen Staaten erhalten.
Syrische Zivilbevölkerung leidet unter den Folgen des Bürgerkrieges
Seit Beginn des Aufstands gegen das Assad-Regime im März 2011 herrschen Unruhe und Angst unter der Zivilbevölkerung. Der Traum von einem schnellen Machtwechsel wurde schon nach kurzer Zeit von heftigen Kämpfen überschattet, die bislang nach Schätzungen der Vereinten Nationen mehr als 70.000 Menschenleben gekostet haben.
Gesellschaft für bedrohte Völker fordert: Prozess gegen Autonomie-Experten sofort einstellen! Die türkische Regierung muss endlich Meinungsfreiheit gewährleisten!
Mit aller Entschiedenheit fordert die Gesellschaft für bedrohte Völker (GfbV) die Einstellung des drohenden Gerichtsprozesses gegen ihr Ehrenmitglied, den Autonomie-Experten Thomas Benedikter aus Bozen. Wie der Autor von seinem Verleger in der Kurdenmetropole Diyarbakir im Südosten der Türkei erfuhr, sollen er und sein Verlag Aram sich nach der Veröffentlichung des Buches „Avrupa’nin Özerk Bölgeleri“ (deutsch sinngemäß „Europas Autonomiesysteme“) wegen angeblicher Verletzung des Anti-Terror-Gesetzes verantworten.
Türkisch-nationalistischen Feiertag in Berlin und anderen Städten Deutschlands verhindern!
auf Initiative der Gesellschaft für bedrohte Völker (GfbV) wenden wir uns heute an Sie mit der dringenden Bitte, die Feierlichkeiten türkischer Vereine zum Tag der Staatsgründung der Türkei am 23. April nicht zu unterstützen. Ein großes Fest ist in diesem Jahr in Berlin geplant.
98 Journalisten sitzen nach Informationen der Gesellschaft für bedrohte Völker derzeit in türkischen Gefängnissen. Ihnen wird vorgeworfen, Umsturzversuche, die PKK oder andere terroristische Organisationen zu unterstützen bzw. Propaganda zu betreiben. Der Vorwurf staatsgefährdender Agitation wird von der Regierung in Ankara genutzt, um kritische Journalisten mundtot zu machen.