Der Generalsekretär der Gesellschaft für bedrohte Völker, Tilman Zülch, kritisiert den Besuch von Bundeskanzlerin Angela Merkel in der Türkei als „verpasste Chance“, sich für die Rechte der kurdischen und christlichen Volksgruppen zu engagieren.
Besuchen Sie die Kurden und Christen in der Südosttürkei! Freilassung von politischen Gefangenen durchsetzen! das syrisch-orthodoxe Kloster Mor Gabriel retten!
Stützen Sie nicht weiter Regime, die zu Terror und Krieg beitragen!
„Wenn Sie auf der Münchener Sicherheitskonferenz weiter Regime wie Saudi-Arabien, China oder die Türkei stützen, anstatt sich für die Durchsetzung von Menschen- und Minderheitenrechten einzusetzen, werden Terror und Krieg nicht eingedämmt, sondern weiter verbreitet“, kritisiert die Gesellschaft für bedrohte Völker (GfbV) den falschen Ansatz der heute beginnenden Sicherheitskonferenz in München.
Not der Zivilbevölkerung in Syrien lindern! Bitte setzen Sie sich für die Öffnung der türkisch-syrischen Grenzübergänge für Hilfslieferungen ein!
Offener Brief an Bundesaußenminister Guido Westerwelle:
Sehr geehrter Herr Minister,
die Not der Menschen in Syrien nimmt täglich zu. Immer größere Teile der Zivilbevölkerung leiden aufgrund des Krieges unter Nahrungsmittelknappheit und mangelnder medizinischer Versorgung. Da die Infrastrukturen vor Ort meist völlig zusammengebrochen sind, muss die dringend notwendige Versorgung der Betroffenen vom Ausland aus organisiert werden.
Nobelpreis für EU muss Verpflichtung für Friedensarbeit sein: Bosnien und Zypern wiedervereinigen!
Die Auszeichnung mit dem Friedensnobelpreis 2012 muss für die EU Verpflichtung sein, ihre Friedensarbeit gerade auch auf dem eigenen Kontinent zu verstärken, fordert die Gesellschaft für bedrohte Völker (GfbV) in Göttingen.
Die Türkei setzt nicht auf Deeskalation! Stationierung von Patriot-Raketen an türkisch-syrischer Grenze nicht unterstützen!
Die geplante Stationierung von Patriot-Raketen an der türkisch-syrischen Grenze stößt bei der Gesellschaft für bedrohte Völker (GfbV) auf scharfe Kritik. Die Türkei zu unterstützen, hieße einem Staat zu helfen, der nicht auf Deeskalation und Vermittlung setzt, sondern den Krieg am Leben erhält.
Den Opfern Atatürks sind Sie nicht gerecht geworden! 15 Millionen Kurden warten noch immer auf Gleichberechtigung!
Offener Brief an den Ministerpräsidenten von Baden-Württemberg Winfried Kretschmann
Sehr geehrter Herr Ministerpräsident,
angesichts Ihres Staatsbesuches haben Sie ein deutliches Zeichen für Religionsfreiheit in der Türkei gesetzt. Sie haben seine Allheiligkeit Bartholomäus, den Ökumenischen Patriarchen, aufgesucht.