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Region: Türkei

Syrische Kurden hoffen auf Hilfestellung von Deutschland und EU beim Aufbau eines neuen Staates
© GfbV

Syrische Kurden hoffen auf Hilfestellung von Deutschland und EU beim Aufbau eines neuen Staates

Deutschland und die Staaten der Europäischen Union sollen bei der Erarbeitung einer neuen Verfassung für Syrien Hilfestellung leisten und dafür eine nationale Konferenz in dem Land ausrichten. Diese Hoffnung haben die Repräsentanten der aus elf Parteien und Organisationen bestehenden syrisch-kurdischen Allianz im deutschen Exil. Sie trafen auf Einladung der Gesellschaft für bedrohte Völker (GfbV) am Wochenende in Göttingen zusammen und formulierten ihre Erwartungen.

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Bitte nehmen Sie kein Blatt vor den Mund: Fordern Sie vom türkischen Präsidenten deutliches Engagement für die Rechte der Kurden und Christen in der Türkei

Offener Brief an Bundespräsident Christian Wulff.

Sehr geehrter Herr Bundespräsident,

am Montag werden Sie den Präsidenten der Republik Türkei Abdullah Gül empfangen. Im Namen der Gesellschaft für bedrohte Völker, aber auch im Namen von 800.000 Kurden und 100.000 Christen aus der Türkei, die in Deutschland leben, bitte ich Sie dringend, bei Ihrer Unterredung nicht nur Höflichkeiten auszutauschen, sondern auch klare Worte zur Menschenrechtslage der Kurden und Christen in der Türkei zu sprechen.

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Angriffe der türkischen Armee auf das friedliche demokratische Bundesland Irakisch-Kurdistan sind „unerhörte Aggression“
© GfbV

Angriffe der türkischen Armee auf das friedliche demokratische Bundesland Irakisch-Kurdistan sind „unerhörte Aggression“

Die Gesellschaft für bedrohte Völker (GfbV) verurteilt die Angriffe der türkischen Luftwaffe und Armee auf zahlreiche kurdische Dörfer im Nordirak als „unerhörte Aggression“ auf das friedliche autonome Irakisch-Kurdistan.

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Menschenrechtler wünschen sich stärkeres Engagement des Europaparlaments für Minderheiten

Das Europaparlament sollte sich noch stärker für ethnische, religiöse und sprachliche Minderheiten engagieren. Mit dieser Bitte will sich die Gesellschaft für bedrohte Völker an die Europaabgeordnete Prof. Dr. Godelieve Quisthoudt-Rowohl (CDU) wenden.

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Drei Tote und hunderte Flüchtlinge in Irakisch-Kurdistan durch iranischen Artilleriebeschuss

Mindestens drei Zivilisten sind durch Artilleriebeschuss der iranischen Armee in den vergangenen zwei Wochen in Irakisch-Kurdistan getötet worden. Elf wurden verletzt. Nach Informationen des Büros der Gesellschaft für bedrohte Völker (GfbV) in Arbil, der Hauptstadt des autonomen Bundesstaates Irakisch-Kurdistan, mussten außerdem hunderte Familien die Flucht ergreifen.

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„Wo sind unsere Kinder?“ – kurdische Mütter fordern Aufklärung von der türkischen Regierung

Die Gesellschaft für bedrohte Völker (GfbV) unterstützt am morgigen Samstag (9. Juli) die wöchentliche Mahnwache der „Samstagsmütter von Diyarbakir“. Mit dem Slogan „Wo sind unsere Kinder!“ erinnern sie an das Schicksal ihrer verschwundenen Söhne und fordern von der türkischen Regierung Aufklärung über deren Verbleib.

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Freien Zugang für Journalisten, Hilfs- und Menschenrechtsorganisationen gewährleisten

Die Gesellschaft für bedrohte Völker (GfbV) appellierte heute in einem Schreiben an den türkischen Ministerpräsidenten Recep Tayyip Erdogan, Hilfsorganisationen, Vertretern von Menschenrechtsorganisationen und Journalisten freien Zugang zu den syrischen Flüchtlingslagern in der türkischen Provinz Hatay zu gewähren.

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Gesellschaft für bedrohte Völker (GfbV) hat zu dieser Stunde eine Mahnwache für das Kloster Mor Gabriel in der Südost Türkei vor Ort begonnen
© Muzafer Duru

Gesellschaft für bedrohte Völker (GfbV) hat zu dieser Stunde eine Mahnwache für das Kloster Mor Gabriel in der Südost Türkei vor Ort begonnen

Soeben hat eine Mahnwache der Gesellschaft für bedrohte Völker-International (GfbV-Int.) vor dem ehrwürdigen assyrisch-aramäischen Kloster Mor Gabriel in der Region Tur Abdin im Südosten der Türkei begonnen. Die Mahnwache von Freunden der GfbV-Int. unter Leitung ihres Nahost-Referenten Dr. Kamal Sido hat ein großes Banner mit dem Slogan „Save the monastary Mor Gabriel“ aufgerichtet.

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Verfassungsänderung in der Türkei

Türkeis Premier Erdogan steht vor einer weiteren Amtszeit als Ministerpräsident – doch das reicht ihm nicht. Eine Zweidrittel-Mehrheit im Parlament ist sein Ziel, mit der er eine neue Verfassung verabschieden lassen will. Kamal Sido, Nahostreferent der GfbV berichtet, was Erdogan eigentlich mit der verfassungsändernen Mehrheit erreichen will.

# Hintergrund

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