Gesellschaft für bedrohte Völker fordert Freilassung
Sechs inhaftierte Politiker, die als unabhängige Kandidaten für die prokurdische Allianz für Arbeit, Freiheit und Demokratie nominiert und nun ins türkische Parlament gewählt wurden, sitzen nach Informationen der Gesellschaft für bedrohte Völker (GfbV) in Göttingen noch immer im Gefängnis.
Deutschland und andere NATO-Länder sollen sich für demokratische Lösung der Kurdenfrage einsetzen
Nach den Parlamentswahlen in der Türkei am 12. Juni sollten Deutschland und andere NATO-Länder dafür Sorge tragen, dass endlich ein ernsthafter Dialog zwischen Vertretern der Kurden und der türkischen Regierung begonnen wird, fordert die Gesellschaft für bedrohte Völker (GfbV). Denn die Glaubwürdigkeit des Bündnisses steht auf dem Spiel.
Stuttgarter Universität lässt keine Gedenkveranstaltung zum Genozid an den Christen im Osmanischen Reich zu
Die Gesellschaft für bedrohte Völker (GfbV) hat die Entscheidung der Universität Stuttgart, in ihren Räumlichkeiten keine Gedenkveranstaltung für die Opfer des Vernichtungsfeldzuges gegen die Christen im Osmanischen Reich 1912 bis 1922 zur Verfügung zu stellen, scharf kritisiert. Es ist ein beschämendes Armutszeugnis für eine deutsche Hochschule, in vorauseilendem Gehorsam diffusem „Protest aus Berlin“ von türkischer Seite nachzugeben und unter Verweis auf die Neutralität einer Universität die Nachkommen der Opfer von Völkermord die Unterstützung zu verweigern.
Deutsch-türkische Organisationen sollen prokurdische Kandidaten für Wahlen in der Türkei in Schutz nehmen
Die Gesellschaft für bedrohte Völker (GfbV) hat am Mittwoch vor einer neuen Eskalation des Kurdenkonfliktes in der Türkei gewarnt. Dringend rief die Menschenrechtsorganisation den grünen Spitzenpolitiker Cem Özdemir sowie Institutionen und Organisationen der deutsch-türkischen Mitbürger in Deutschland dazu auf, auf die türkische Regierung einzuwirken, den Ausschluss prominenter kurdischer Kandidaten von den Wahlen in der Türkei rückgängig zu machen.
Helfen Sie den Kurden in der Türkei – dem Nato-Partner droht ein Aufstand
Sehr geehrter Herr Minister,
Sie haben Ihre Solidarität mit den Demokratiebewegungen im Nahen Osten Ausdruck verliehen, nicht zuletzt durch Kurzbesuche in Tunis und Kairo am 12. und 24. Februar 2011. Unsere Menschenrechtsorganisation sorgt sich um die Zukunft weiterer Länder und das Schicksal dort ansässiger großer nationaler Minderheiten.
Türkei: Versöhnung zwischen Kurden und Türken initiieren!
Sehr geehrter Herr Ministerpräsident,
am kommenden Sonntag und Montag werden Sie in Düsseldorf im ISS Dome und bei der Cebit in Hannover erwartet. Die Gesellschaft für bedrohte Völker (GfbV) möchte diese Gelegenheit nutzen, mit einigen dringenden Menschenrechtsproblemen an Sie heranzutreten.
Aleviten in der Türkei – zwischen Kemalismus und Islamismus
Im Rahmen ihrer Kampagne „Die Türkei: Nicht reif für Europa!“ lud die Gesellschaft für bedrohte Völker (GfbV) interessierte Bürger zu einer Diskussionsveranstaltung über die Religionsgemeinschaft der Aleviten ein.