Sechster Jahrestag des türkischen Einmarsches in Afrin (20.1.)
Anlässlich des sechsten Jahrestages des völkerrechtswidrigen Einmarsches der türkischen Armee in die syrisch-kurdische Region Afrin am 20. Januar 2018 stellt die Gesellschaft für bedrohte Völker Forderungen an die deutsche Bundesregierung: Sie muss die Invasion und anschließende völkerrechtswidrige Besetzung Afrins durch ihren NATO-Verbündeten Türkei öffentlich und unmissverständlich verurteilen und den Rückzug der türkischen Armee und der von der Türkei unterstützten islamistischen Söldner aus Afrin fordern.
Die Gesellschaft für bedrohte Völker (GfbV) unterstützt die von Kurden organisierte Mahnwache unter dem Motto „Türkische Angriffe auf Kurden in Nordsyrien stoppen“ in Brüssel. Dazu möchten wir Sie …
Auswirkungen der Luftangriffe der Türkei auf Nord- und Ostsyrien
Zwischen dem 23. und 26. Dezember flogen türkische Kampfflugzeuge und Drohnen 74 Angriffe auf die kritische Infrastruktur Nord- und Ostsyriens (medizinische Einrichtungen, Kulturgüter, Wasser- und …
Bundesinnenministerin Nancy Faeser plant, zur Fußball-Europameisterschaft 2024 in Deutschland Polizeibeamte aus Teilnehmerländern einzusetzen. Das kann dazu führen, dass die türkische Polizei auf deutschen Straßen patrouilliert. Diese ist aktiv an der gewaltsamen Unterdrückung von Minderheiten in der Türkei beteiligt.
Anlässlich des 30. Jahrestages des Verbots der kurdischen Arbeiterpartei PKK am 27. November 1993 fordert die Gesellschaft für bedrohte Völker einen anderen Umgang mit dem Verbot. In den vergangenen Jahren haben wir immer wieder die Aufhebung des Verbots gefordert. Diese Forderung zu wiederholen hat derzeit keinen Sinn. Denn auch die jetzige Bundesregierung steht fest an der Seite des türkischen Staates und zeigt immer wieder Verständnis für dessen Gewalt gegen Kurden in der Türkei sowie für die völkerrechtswidrigen Kriege in Nordsyrien und die Angriffe auf den Nordirak.
GfbV protestiert vor Schloss Bellevue gegen den Erdogan-Besuch - Foto: Tabea Giesecke / GfbV
Protest gegen Erdogan-Besuch
Die Gesellschaft für bedrohte Völker und das Syrian Kurdish Diaspora Network in Europe e. V. haben heute gemeinsam in Berlin gegen den Besuch von Recep Tayyip Erdoğan demonstriert. Der türkische Präsident ist ein islamistischer Hassprediger. Auf sein Geheiß begeht die türkische Armee täglich Kriegsverbrechen an ethnischen und religiösen Minderheiten.
Der in der syrisch-kurdischen Region Afrin geborene deutsche Notarzt Dr. Akram Nasan (66) hat in dieser Woche Strafanzeige gegen den türkischen Präsidenten Recep Tayyip Erdoğan erstattet. Die Anzeige nach §7 und §120 VStGB in Verbindung mit §12 StGB haben auch die Kurdische Gemeinde Deutschland e.V. und die Gesellschaft für bedrohte Völker e.V. unterzeichnet und unterstützt.
Einladung zu zwei Protestaktionen in Berlin (17.11.)
Trotz menschenrechtlicher Kritik und Appellen aus der Zivilgesellschaft wollen der Bundespräsident und der Bundeskanzler am Freitag den türkischen Staatspräsidenten Erdoğan empfangen. Die Gesellschaft für bedrohte Völker und der Verein „Syrian Kurdish Diaspora Network in Europe e. V.“ laden Sie zu zwei Protestaktionen gegen diesen Besuch ein.
Die Gesellschaft für bedrohte Völker hat heute an alle Abgeordneten des Deutschen Bundestages appelliert, den Bundeskanzler per Beschluss zu zwingen, den türkischen Staatspräsidenten Erdoğan auszuladen. Der für den 17. November geplante Besuch wäre ein fatales Signal an alle Feinde der Freiheit und der Menschenrechte und würde dem Ansehen Deutschlands schaden.