Die Gesellschaft für bedrohte Völker unterstützt den Vorstoß von CDU-Fraktionsvize Jens Spahn, der „einen neuen Umgang mit muslimischen Organisationen in Deutschland“ fordert. Denn es kann nicht sein, dass die meisten Moscheen in Deutschland aus dem Ausland finanziert werden und die Imame Beamte eines fremden Staates sind. Wer finanziert, bestimmt schließlich, was in den Moscheen gepredigt wird.
Die in Nordsyrien ansässige kurdische Nachrichtenagentur North Press Agency hat türkische Angriffe auf die zivile Infrastruktur Nordsyriens dokumentiert, eine Übersetzung ihres Berichtes hängt dieser Mitteilung an. Die Gesellschaft für bedrohte Völker verurteilt die darin gesammelten Kriegsverbrechen des NATO-Mitglieds Türkei, die vor allem die kurdische und andere Minderheiten in Nordsyrien und im Irak treffen.
Am kommenden Mittwoch, den 11. Oktober, endet die willkürliche Verlängerung der Haft des kurdischen Aktivisten Nevzat Öztürk in der Türkei. „Ich hoffe, dass mein Vater endlich entlassen wird und wir uns nach 31 Jahren wiedersehen“, erklärte Jiyan Öztürk, die Tochter des politischen Gefangenen heute gegenüber der Gesellschaft für bedrohte Völker.
Auch vier Jahre nach dem völkerrechtswidrigen Angriff des NATO-Mitglieds Türkei auf Nordsyrien am 9. Oktober 2019 ignoriert die deutsche Bundesregierung das Schicksal der kurdischen und anderen Minderheiten in Nordsyrien. Der Regierungswechsel zur sogenannten Ampelkoalition hat daran nichts geändert.
Die Gesellschaft für bedrohte Völker fordert die deutsche Bundesregierung auf, endlich die fast täglichen Menschenrechtsverletzungen und Kriegsverbrechen zu verurteilen, die ihr NATO-Partners Türkei in Afrin, Sare Kaniye (Ras Al-Ain) und anderen von ihr besetzten Gebieten Syriens begeht.
Yezidische Dörfer in der Türkei von „Dorfschützern“ bedroht
— Göttingen, den 18. August 2023 — Mit großer Sorge blickt die Gesellschaft für bedrohte Völker (GfbV) auf die von „Dorfschützern“ im Dienst des Staates akut bedrohten yezidischen Dörfer in der…
Die Gesellschaft für bedrohte Völker unterstützt die Menschenrechtsaktion „Stimmen der Solidarität – Mahnwache Köln e. V“ für die sofortige Freilassung aller schwerkranken politischen Gefangenen in der Türkei und im Iran. Dazu laden wir Sie herzlich ein.
Die erste Hälfte dieses Jahres war für die Menschen im türkisch besetzten Afrin erneut von Gewalt und Unterdrückung geprägt, wie die Gesellschaft für bedrohte Völker berichtet. Die Region im Nordwesten Syriens wurde 2018 von der Türkei besetzt. Der türkische Präsident Erdogan hat dort ein Terrorregime von islamistischen Söldner-Milizen installiert, das zahllose Menschen vertrieben hat.
In Nordsyrien setzt die Türkei Wasser als Waffe gegen die kurdische und andere Minderheiten ein, wie die Gesellschaft für bedrohte Völker kritisiert. Rund 1,5 Millionen Menschen in den nordöstlichen Gebieten Syriens sind von der Wasserversorgung abgeschnitten. Besonders betroffen ist die multiethnische und multireligiöse Stadt Hasakeh.