Roma aus der Ukraine gründen in Göttingen neuen Verein zur Unterstützung der Minderheit
Kurz vor dem dritten Jahrestag des vollumfänglichen Angriffs Russlands auf die Ukraine treffen sich ukrainische Roma-Vertreter am Dienstag, 18. Februar, in Göttingen, um einen neuen Verein zu gründen, der sich gegen Antiziganismus und für die Interessen der Roma einsetzen soll. Ein Ziel des Vereins ist die Stärkung und Verteidigung der Rechte der Roma sowohl im als auch nach dem Krieg in der Ukraine.
Die Gesellschaft für bedrohte Völker (GfbV) warnt vor den Auswirkungen einer Sezession besetzter ukrainischer Gebiete an Russland. Nach Auffassung der Menschenrechtsorganisation wären die Auswirkungen auf die Minderheiten in der Ukraine, insbesondere die Krimtataren, die Roma und die nordasowschen Griechen dramatisch.
Anlässlich des Internationalen Tags der Menschenrechte (10. Dezember) appelliert die Gesellschaft für bedrohte Völker (GfbV) an die Bundesregierung, sich verstärkt für die Freilassung von politischen Gefangenen, insbesondere von unrechtmäßig inhaftierten Krimtataren, einzusetzen.
Minderheiten und Indigene Völker weltweit sind in tiefer Sorge über die Konsequenzen des voraussichtlichen Wahlsiegs von Donald Trump, wie die Gesellschaft für bedrohte Völker heute in Göttingen berichtet. Gerade die Schwächsten der Schwachen, Angehörige von Minderheiten, Indigene Völker, von Krieg, Hunger und Gewalt Betroffene, blicken zurecht mit größter Sorge auf eine Präsidentschaft unter Donald Trump.
Das Foto zeigt von links nach rechts: Ningiree Kauvee, Paulina Guskowski, Onesmus Katangu, Beurencia Tjieripo Meituere, Katharina Pfeil, Mariama Bah. Foto: Stefanie Grolig/GfbV.
Einladung zum interaktiven Stadtrundgang (20.7.)
Zu einem interaktiven postkolonialen Stadtrundgang in Göttingen lädt das namibisch-deutsche Projekt “Gemeinsam dekolonisieren” am Samstag, 20. Juli von 13 bis 15 Uhr ein. Treffpunkt ist vor dem Sta…
Urteil gegen russischen Menschenrechtler Oleg Orlov bestätigt
Die Bestätigung des Urteils gegen den russischen Menschenrechtler Oleg Orlov im heutigen Berufungsverfahren durch das Moskauer Stadtgericht ist laut der Gesellschaft für bedrohte Völker (GfbV) ein …
80. Jahrestag der Deportation der Krimtataren (18.5.)
„Hausdurchsuchungen, Verhöre, Schikanen gegen politische Gefangene – vor dem 80. Jahrestag der kollektiven Deportation der Krimtataren unter Stalin am 18. Mai verstärken die russischen Behörden auf…
Einladung: Ausstellung, Film und Podiumsdiskussion (16.5.)
Roma in der Ukraine waren und sind trotz Verfolgung und Völkermord nicht nur Opfer, sondern aktive Kämpfer für Demokratie, Menschenrechte und Gerechtigkeit. Sie haben über Jahrhunderte hinweg einen…
Einladung zur Lesung auf der Leipziger Buchmesse am 24. März
Im Rahmen des Programms „Leipzig liest“ veranstaltet die Gesellschaft für bedrohte Völker (GfbV) eine Lesung der krimtatarisch-ukrainischen Autorin Elnara Letova mit anschließendem Gespräch auf der Leipziger Buchmesse.