Die russischen Präsidentschaftswahlen finden in diesem Jahr erstmals in den derzeit von der russischen Armee besetzten Gebieten der Ukraine statt. Auf der seit zehn Jahren völkerrechtswidrig annektierten Krim lässt sich Putin bereits zum zweiten Mal küren. Diese Farce soll nur zeigen, dass Russland die Krim fest im Griff hat. Seit zehn Jahren setzt das Regime in Moskau dort auf eine aggressive Politik der Russifizierung.
Bei der diesjährigen zweiten Auflage des Cafe Kyiv der Konrad-Adenauer-Stiftung veranstalten die Gesellschaft für bedrohte Völker und der Zentralrat Deutscher Sinti und Roma das Panel Respect, Recognition and Rights of National Minorities and Indigenous Peoples in Ukraine: Roma, North Azovian Greeks and Crimean Tatars. Dazu laden wir Sie herzlich ein.
Zum Internationalen Tag der Kinderrechte am 20. November beklagt die Gesellschaft für bedrohte Völker die Situation von Roma-Kindern in der Ukraine. Krieg und Vertreibung treffen die Kinder der Roma-Gemeinschaft in der Ukraine besonders hart. Roma waren schon vor dem Krieg die ärmste Bevölkerungsgruppe mit niedrigen Bildungschancen.
Gemeinsam mit Memorial Deutschland protestiert die Gesellschaft für bedrohte Völker gegen das politisch motivierte Gerichtsverfahren gegen Oleg Orlov. Der Menschenrechtsverteidiger ist stellvertretender Vorsitzender der 2022 mit dem Friedensnobelpreis ausgezeichneten russischen Menschenrechtsorganisation Memorial.
Die Gesellschaft für bedrohte Völker hat heute vor der Botschaft der russischen Föderation für ihren Freund und Kollegen Oleg Orlov demonstriert. Das Vorstandsmitglied der Menschenrechtsorganisation Memorial International steht heute um 14 Uhr zum zweiten Mal in Moskau vor Gericht. Im drohen drei Jahre Haft.
Letztes Urteil des UN-Tribunals für Ex-Jugoslawien
Der Rechtsnachfolger des Internationalen Kriegsverbrechertribunals für das ehemalige Jugoslawien hat in Den Haag sein letztes Urteil gesprochen. Jetzt ist der Zeitpunkt gekommen, die Verfahren zu evaluieren. Davon können künftige Tribunale profitieren, sei es für die Ukraine oder Myanmar. Langfristig muss die internationale Strafgerichtsbarkeit insgesamt reformiert werden.
Gedenktag an die Deportation der Krimtataren 1944 (18.5.)
Am heutigen Donnerstag, dem 18. Mai 2023 gedenken Krimtataren weltweit der Deportation ihres Volkes durch die Rote Armee 1944. „Deutschland trägt eine Mitverantwortung für das Schicksal der Krimtataren heute“, mahnte Sarah Reinke, Osteuropaexpertin der Gesellschaft für bedrohte Völker während der Menschenrechtsaktion zur Erinnerung an den Völkermord vor dem Brandenburger Tor.
Ein Bündnis aus Vereinen, Initiativen und Künstlern ruft zur Gedenkkundgebung anlässlich der Deportation des krimtatarischen Volkes durch das Stalinregime vor 79 Jahren auf. Seit der russischen Bes…
IOC-Präsident Bach schadet der deutschen Außenpolitik!
Die Gesellschaft für bedrohte Völker (GfbV) hat die Entscheidung des Internationalen Olympischen Komitees (IOC) und seines Präsidenten Thomas Bach, russische Sportler wieder zu den Olympischen Spie…