Anlässlich des Jahrestages des russischen Angriffs auf die Ukraine hat die Gesellschaft für bedrohte Völker zu konsequenter Solidarität mit der Ukraine aufgerufen. Die Bundesregierung müsse aus den schweren Fehlern der früheren Russlandpolitik lernen.
Am Jahrestag des russischen Angriffs auf die Ukraine lädt die Gesellschaft für bedrohte Völker (GfbV) gemeinsam mit anderen Organisationen zur Demonstration „Full Scale Freedom“ ein:
Die Gesellschaft für bedrohte Völker äußert sich besorgt über Beschädigungen am krimtatarischen Khan-Palast in Bachtschyssaraj. Lokalen Medienberichten zufolge lässt die russische Verwaltung auf der Krim die UNESCO-Weltkulturerbe-Stätte im Zuge vermeintlicher Renovierungsarbeiten schrittweise zerstören. Damit wollen sie die falsche Behauptung unterstreichen, die Krim hätte schon immer zu Russland gehört.
Einladung zur Demonstration am Geburtstag des russischen Diktators (7.10.)
Zum 70. Geburtstag des russischen Machthabers Wladimir Putin veranstaltet die Gesellschaft für bedrohte Völker eine Aktion vor der russischen Botschaft in Berlin. Dazu laden wir Sie herzlich ein.
Sechs Monate russischer Angriffskrieg gegen die Ukraine
Die Gesellschaft für bedrohte Völker hat Bundeskanzler Olaf Scholz aufgefordert, sich für die Schaffung eines internationalen Gerichtes einzusetzen, das die russischen Verantwortlichen für den völkerrechtswidrigen Angriffskrieg zur Rechenschaft zieht.
Appell der indigenen Völker Russlands und der Ukraine
Indigene Organisationen Russlands und der Ukraine sowie weitere Unterstützende verurteilen gemeinsam den brutalen Angriffskrieg Putins auf die Ukraine und fordern einen Ausschluss kremlnaher Organisationen aus internationalen Gremien. Diese seien keine legitime Repräsentation indigener Völker Russlands. Insbesondere die Organisation RAIPON sei mit regierungsnahen Vertretern neu besetzt worden. Die Gesellschaft für bedrohte Völker (GfbV) unterstützt diese Forderungen.
Die Einigung über die Aufhebung der türkischen Blockade der Beitrittsgesuche Schwedens und Finnlands auf dem Nato-Gipfel in Madrid lässt Schlimmes befürchten. Die Gesellschaft für bedrohte Völker rechnet damit, dass die skandinavischen Länder die Verfolgung vor allem der kurdischen Bevölkerung verstärken werden, um den türkischen Präsidenten Recep Tayyip Erdogan zufrieden zu stellen.
Wenn die Nato glaubwürdig den völkerrechtswidrigen Angriff Russlands auf die Ukraine kritisieren will, muss sie auch die völkerrechtswidrigen Angriffe ihrer Mitgliedsstaaten verurteilen. Das fordert die Gesellschaft für bedrohte Völker zu Beginn des Nato-Gipfels am 29. Juni in Madrid.
Russlands Krieg zielt auf die Vernichtung der ostukrainischen Städte und Ortschaften. Die Gesellschaft für bedrohte Völker warnt dringlich vor massenhaften Morden vor unser aller Augen, aktuell in Mariupol. Seit Tagen fordern die ukrainischen Behörden die Zivilbevölkerung in den Gebieten Luhansk und Donezk auf, die Region zu verlassen. Doch Russland verhindert systematisch humanitäre Korridore. Vor allem Ältere und Familien mit geringem Einkommen verbleiben vor Ort. Ihr Leben ist in höchster Gefahr.