Eure Heiligkeit, bitte setzen Sie sich bei Präsident Obama für die Begnadigung des schwerkranken indianischen Bürgerrechtlers Leonard Peltier ein!
Mit dem dringenden Appell, sich bei seinem Zusammentreffen mit US-Präsident Barack Obama am 23. September im Weißen Haus für die Begnadigung des schwerkranken inhaftierten indianischen Bürgerrechtlers Leonard Peltier einzusetzen, hat sich die Gesellschaft für bedrohte Völker (GfbV) an Papst Franziskus gewandt. Mehrfach haben Sie bereits öffentlich erklärt, wie sehr Ihnen die indigenen Völker Amerikas am Herzen liegen und um Vergebung für die an ihnen begangenen Verbrechen gebeten.
USA und UN verschärfen Druck auf Südostasien – EU verschläft Flüchtlingsdrama
Die Gesellschaft für bedrohte Völker (GfbV) hat mehr internationalen Druck auf die Staaten Südostasiens gefordert, um das Flüchtlingsdrama vor den Küsten Indonesiens und Thailands zu beenden und einen wirksamen Schutz verfolgter Rohingya aus Burma sicherzustellen. Nachdrücklich forderte die GfbV ein größeres Engagement der Europäischen Union (EU) bei der Lösung der Flüchtlingskrise.
Traditionelles „Christmas Pardon“ steht vor der Tür
Mit dem dringenden Appell, den schwerkranken inhaftierten indianischen Bürgerrechtler Leonard Peltier bei seinem diesjährigen traditionellen „Christmas Pardon“ zu berücksichtigen und ihn zu begnadigen, hat sich die Gesellschaft für bedrohte Völker (GfbV) am Mittwoch an US-Präsident Barack Obama gewandt. Wir haben Hoffnung, dass Präsident Obama unsere Bitte mit besonderer Sensibilität aufnehmen wird.
Leonard Peltier sitzt seit 38 Jahren unschuldig im Gefängnis! Das ist mittlerweile mehr als die Hälfte seines Lebens.
Anlässlich seines 70. Geburtstages am 12. September 2014 stellen wir den Fall Peltier vor.
Appell an Barack Obama: Bitte schenken Sie dem schwerkranken indianischen Bürgerrechtler Leonard Peltier die Freiheit!
Die Gesellschaft für bedrohte Völker nimmt den heutigen Besuch des US-Präsidenten Barack Obama und seiner Frau Michelle im Reservat Standing Rock der Lakota in Nord Dakota zum Anlass, an das tragische Schicksal des indianischen Bürgerrechtlers Leonard Peltier zu erinnern. „Wir fordern Präsident Obama eindringlich auf, diesen schwerkranken, seit 1976 inhaftierten Anishinabe-Lakota endlich zu begnadigen. Peltier wird verantwortlich gemacht für den Tod zweier FBI-Beamter, die in einem anderen Reservat der Lakota 1975 ums Leben kamen. Doch er ist unschuldig“, sagte Yvonne Bangert, GfbV-Referentin für indigene Völker, am Freitag in Göttingen.
„Erhöhung des Shasta-Dammes wird unsere Lebensgrundlage vernichten“
Mit einem verzweifelten Appell haben sich die Winnemem-Wintu-Indianer aus Nordkalifornien an die internationale Öffentlichkeit gewandt. Sie fürchten um ihre Existenz, wenn der Mt. Shasta Staudamm tatsächlich um weitere sechs Meter erhöht werden sollte.
Unterstützung für Protest von Kurden und Türken in Istanbul: Gesellschaft für bedrohte Völker kritisiert US-Einreiseverbot für türkischen Kurden-Experten
Die Gesellschaft für bedrohte Völker (GfbV) unterstützt die für den heutigen Montag (28.4.) geplanten Gespräche im amerikanischen Konsulat in Istanbul, bei denen Türken und Kurden gegen ein überraschend verhängtes US-Einreiseverbot für den türkischen Kurden-Experten und Soziologen Ismail Besikci protestieren wollen. Besikci die Einreise in die USA zu verweigern, ist offenbar ein skandalöser Versuch, die objektive Stimme eines Wissenschaftlers für die Kurden in der Türkei zum Schweigen zu bringen.
Die Gesellschaft für bedrohte Völker (GfbV) in Göttingen hat an die Außenminister der USA und Russlands appelliert, darauf zu bestehen, dass Repräsentanten der Kurden an der für den kommenden Mittwoch (22.1.) in der Schweiz geplanten internationalen Friedenskonferenz für Syrien teilnehmen.