Der indigene Sänger und Songwriter Mitch Walking Elk kommt nach Göttingen und wird am Mittwoch, 11. September, ab 19 Uhr sein Konzert „Native American Blues“ geben. Das Konzert soll die Erinnerung …
Indigener Aktivist Leonard Peltier nicht auf Bewährung freigelassen
Mit tiefer Enttäuschung und Fassungslosigkeit reagiert die Gesellschaft für bedrohte Völker (GfbV) auf die Entscheidung der US-Bewährungskommission vom 2. Juli, den Antrag des Bürgerrechtlers und indigenen Aktivisten Leonard Peltier auf Haftentlassung abzulehnen.
Freiheit für Leonard Peltier nach 48 Jahren in Haft!
Zum „Oglala Commemoration Day“ am 26. Juni hat die Gesellschaft für bedrohte Völker (GfbV) erneut die sofortige Freilassung des indigenen Aktivisten Leonard Peltier gefordert. „Seit 48 Jahren sitzt…
Die Gesellschaft für bedrohte Völker hat gestern einen Appell an Bundeskanzler Olaf Scholz gerichtet. Die Menschenrechtsorganisation fordert den Kanzler darin auf, sich während seiner Reise in die USA, die er heute antritt, für die Freilassung von Leonard Peltier einzusetzen.
Die Gesellschaft für bedrohte Völker fordert erneut die umgehende Freilassung von Leonard Peltier, der seit 48 Jahren in Haft sitzt. Im kommenden Herbst wird der schwer kranke indigene Aktivist 80 Jahre alt. Leonard Peltier wurde unter zwielichtigen Bedingungen verhaftet und auf Basis erpresster Zeugenaussagen verurteilt.
Mit dem dringenden Appell, bei seinem Antrittsbesuch in Washington am kommenden Montag den US-Präsidenten Joe Biden um Begnadigung des hochbetagten indigenen Bürgerrechtlers Leonard Peltier zu bitten, hat sich die Gesellschaft für bedrohte Völker (GfbV) an Bundeskanzler Olaf Scholz gewandt.
77-jähriger indigener Aktivist: „Ich bin in der Hölle“
Die Gesellschaft für bedrohte Völker hat am heutigen Mittwoch erneut die Freilassung des schwerkranken indigenen Aktivisten Leonard Peltier gefordert. Der 77-Jährige sitzt seit 45 Jahren unschuldig in Haft. Peltier befindet sich im Hochsicherheitsgefängnis USP-Coleman I in Einzelhaft.
Zum vierten Jahrestag des türkischen Angriffs auf die nordsyrische kurdische Region Afrin protestiert die Gesellschaft für bedrohte Völker (GfbV) vor den Botschaftsgebäuden der beiden Länder, die die Invasion durch aktive Zurückhaltung ermöglicht haben. Die GfbV fordert die Regierungen Russlands und der USA dazu auf, für ein Ende der Okkupation Afrins und der andauernden Gewalt des türkischen Militärs und seiner islamistischen Söldner gegen die einheimische Bevölkerung zu sorgen.
Appell an in Deutschland lebende Syrerinnen und Syrer
Die Gesellschaft für bedrohte Völker (GfbV) appelliert an die in Deutschland lebenden Syrerinnen und Syrer, die „Internationale Kommission für Vermisste Personen“ (ICMP) bei ihrer Arbeit zu unterstützen. Ein Team, das für den Nahen Osten und Nordafrika und damit auch für Syrien zuständig ist, wird vom 5. bis 20. August 2021 einige Städte in Deutschland besuchen. Die Fachleute möchten Blutproben von aus Syrien stammenden Menschen sammeln und Daten über im syrischen Bürgerkrieg vermisste Familienmitglieder erfassen.