Deutschlands strategischer Partner verletzt Rechte von Christen und ethnischen Minderheiten
Die Gesellschaft für bedrohte Völker (GfbV) hat Deutschlands strategischem Partner Vietnam vorgeworfen, Menschenrechtlern gezielt den Zugang zu den Vereinten Nationen (UN) zu versperren und so öffentliche Kritik an der eigenen Politik gegenüber ethnischen und religiösen Minderheiten zu verhindern. Als jüngstes Beispiel für diese Strategie führte die GfbV die Intervention der vietnamesischen Regierung gegen die Registrierung einer Menschenrechtsorganisation der Khmer Krom als Nichtregierungsorganisation bei den UN Anfang dieser Woche an.
Die „Flüchtlingsnation“ Deutschland soll Flüchtlinge aufnehmen und nicht nur ausländische Fachkräfte anwerben!
Anlässlich des Weltflüchtlingstages am kommenden Mittwoch erklärt der Generalsekretär der Gesellschaft für bedrohte Völker (GfbV), Tilman Zülch: Die „Flüchtlingsnation“ Deutschland soll Flüchtlinge aufnehmen und nicht nur ausländische Fachkräfte anwerben!
Kein Schutz für verfolgte Uiguren in Asien – China soll Schicksal Abgeschobener klären
Die Gesellschaft für bedrohte Völker (GfbV) hat den Nachbarländern Chinas vorgeworfen, uigurischen Flüchtlingen aus der Volksrepublik systematisch Schutz zu verweigern. Mindestens 18 uigurische Flüchtlinge wurden seit Ende Mai 2011 aus Pakistan, Thailand, Malaysia und Kasachstan nach China abgeschoben, obwohl für sie dort ernste Gefahr für Leib und Leben herrscht.
Vietnams Minderheiten fordern ein Ende der Verfolgung
Trotz wirtschaftlicher Reformen werden auch 30 Jahre nach dem Ende des Vietnam-Krieges ethnische und religiöse Minderheiten in dem südostasiatischen Staat noch immer brutal verfolgt. Die führenden Würdenträger der oppositionellen Vereinten Buddhistischen Kirche stehen seit fast 25 Jahren unter Hausarrest, buddhistische Pagoden werden streng überwacht und ihre Nonnen und Mönche eingeschüchtert oder verhaftet.