Marokko lehnt einen Volksentscheid in der Westsahara ab und besteht darauf, dass das an Rohstoffen reiche Land fester Bestandteil des Königreiches ist.
Foto: Aurich Jeltsch-Hömmes/GfbV-Archiv
Bundespräsident a.D. Horst Köhler wird UN-Sonderbeauftragter: Mammutaufgabe für früheren Bundespräsidenten
Köhler wird größtes Fingerspitzengefühl für die Lösung des Streits um die Westsahara brauchen
Der Konflikt um die Westsahara dauert nun schon Jahrzehnte. Die Zivilbevölkerung leidet darunter. Foto: UN Photo/Evan Schneider
Westsahara-Konflikt: Marokkos Bundesgerichtshof hebt umstrittene Militärgerichturteile auf
Der marokkanische Bundesgerichtshof in Rabat hat am Mittwoch die umstrittenen Urteile eines Militärgerichts gegen 25 Sahraui-Aktivisten und –Menschenrechtler aus der Westsahara aufgehoben.
Ein Soldat der Mission der Vereinten Nationen für das Referendum in der Westsahara (MINURSO) besucht eine Beduinenfamilie in Mahbas. Foto: UN Photo/Evan Schneider
Droht eine erneute Eskalation?
Der Konflikt um die Westsahara schwelt seit über 40 Jahren. Besetzt und annektiert von Marokko kämpfen die Bewohner der Westsahara einen einsamen Kampf für einen eigenen Nationalstaat. Seit 25 Jahren wird ein brüchiger Waffenstillstand von der UN überwacht. Diese UN-Mission läuft nun aus. Wird sie nicht verlängert droht eine erneute Eskalation des Konfliktes.
Gefährliches Buhlen um Marokkos Gunst: Bundesminister besuchen das nordafrikanische Land
Deutschlands Werben um die Gunst Marokkos stößt bei der Gesellschaft für bedrohte Völker (GfbV) auf Kritik. Menschenrechte in Nordafrika dürfen nicht zum Kollateralschaden europäischer Flüchtlingspolitik werden.
Am 6. November 2015, jährt sich der sogenannte „Grüne Marsch“ Marokkos in die Westsahara zum 40. Mal. Warum uns das in Deutschland auch heute noch interessieren sollte und was das mit Cherry-Tomaten zu tun hat, erklärt unser GfbV-Afrikareferent in diesem Video.
„Grüner Marsch“ Marokkos in die Westsahara vor 40 Jahren (06.11.)
Zum 40. Jahrestag des Einmarsches Marokkos in die Westsahara hat die Gesellschaft für bedrohte Völker (GfbV) mehr Initiativen für den Schutz der Menschenrechte in der Westsahara gefordert.
Massive Menschenrechtsverletzungen: MINURSO-Mandat muss um Schutz der Menschenrechte erweitert werden
Angesichts schwerer Menschenrechtsverletzungen in der Westsahara hat die Gesellschaft für bedrohte Völker (GfbV) eine Erweiterung des Mandats der dortigen UN-Mission MINURSO gefordert. Die MINURSO muss auch damit beauftragt werden, Menschenrechtsverletzungen zu dokumentieren. Als neutrale Instanz ist nur sie zeitnah dazu in der Lage.
„Schwarzer Tag für Menschenrechte“: Marokko wehrt Erweiterung des Mandats für Friedenstruppe in der Westsahara ab
Als schweren Rückschlag für die Menschenrechte in der Westsahara hat die Gesellschaft für bedrohte Völker (GfbV) das Scheitern der Bemühungen um eine Erweiterung des Mandats für die UN-Friedenstruppe MINURSO bezeichnet.