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Region: Zentralafr. Republik

Zentralafrikanische Republik: Mehr als 150 Zivilisten sterben bei neuer Gewalt
Trotz der 12.000 Blauhelmsoldaten der UN-Friedensmission Minusca gibt es keinen dauerhaften Frieden in Zentralafrikanischen Republik. Foto: Catianne Tijerina via UN Photo

Zentralafrikanische Republik: Mehr als 150 Zivilisten sterben bei neuer Gewalt

Die Gesellschaft für bedrohte Völker (GfbV) hat eine Entwaffnung der Milizen in der Zentralafrikanischen Republik gefordert, um die Gewalt gegen Zivilisten einzudämmen und eine bessere humanitäre Versorgung der Not leidenden Bevölkerung zu gewährleisten.

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Zentralafrikanische Republik: Mindestens 36 Tote bei Übergriffen am Wochenende
Die im Land bleibende UN-Friedensmission MINUSCA wirkt angesichts der massiven Gewalt und Feindschaft zwischen schwerbewaffneten Milizen vollkommen überfordert. Foto: Nektarios Markogiannis via UN Photo

Zentralafrikanische Republik: Mindestens 36 Tote bei Übergriffen am Wochenende

Die Gesellschaft für bedrohte Völker (GfbV) warnt vor neuer Gewalt in der Zentralafrikanischen Republik nach der offiziellen Beendigung der französischen Militäroperation Sangaris am heutigen Montag.

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Wahlen in Zentralafrikanischer Republik: Hoffnung auf Frieden und Versöhnung
UN-Blauhelmsoldaten patrouillieren die muslimische Enklave PK5 in der zentralafrikanischen Hauptstadt Bangui. Foto: © UN Photo/Catianne Tijerina

Wahlen in Zentralafrikanischer Republik: Hoffnung auf Frieden und Versöhnung

Anlässlich der heutigen Präsidentschafts- und Parlamentswahlen in der Zentralafrikanischen Republik erinnert die Gesellschaft für bedrohte Völker (GfbV) an die dramatische Lage der Flüchtlinge in dem Land.

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Papst-Reise in die Zentralafrikanische Republik ein „Zeichen gegen das Vergessen“
© hdptcar via Flickr

Papst-Reise in die Zentralafrikanische Republik ein „Zeichen gegen das Vergessen“

Die Gesellschaft für bedrohte Völker (GfbV) hat die geplante Reise von Papst Franziskus in die Zentralafrikanische Republik Ende November als „wichtiges Zeichen gegen das Vergessen eines der schlimmsten Krisenherde Afrikas“ gewürdigt.

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Zentralafrikanische Republik: 21 Menschen sterben bei interreligiösen Konflikten
© UN Photo/Catianne Tijerina

Zentralafrikanische Republik: 21 Menschen sterben bei interreligiösen Konflikten

Auch nach dem Ende der ethnischen Säuberungen in der Zentralafrikanischen Republik flammt die Gewalt zwischen christlich und muslimisch orientierten Milizen immer wieder auf.

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Muslime werden an Flucht aus Zentralafrikanischer Republik gehindert
© hdptcar/Flickr

Muslime werden an Flucht aus Zentralafrikanischer Republik gehindert

Die Gesellschaft für bedrohte Völker (GfbV) hat es begrüßt, dass die Schweiz auch zukünftig von Abschiebungen abgelehnter Asylbewerber aus Eritrea in ihre Heimat absehen will, da ihre Sicherheit nicht gewährleistet ist. Dies sei ein wichtiges Signal auch für Deutschland und die Staaten der Europäischen Union, in denen angesichts wachsender Flüchtlingszahlen die Rufe nach einer Lockerung des Flüchtlingsschutzes für Eritreer immer lauter werden.

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Nicht Religion, sondern Diamanten schüren Bürgerkrieg

Nicht Religion, sondern der weltweite Diamantenhandel ist einer der Haupt-Kriegstreiber in der Zentralafrikanischen Republik“, warnte die Gesellschaft für bedrohte Völker (GfbV) am Mittwoch in Göttingen, nachdem die Regierung des afrikanischen Landes am Dienstag die erneute Zulassung der Ausfuhr von Diamanten im Rahmen des Kimberley-Prozesses beantragt hatte. Zuvor war der legale Edelsteinexport, der für die Wirtschaft des Landes von größter Bedeutung ist, stark zurückgegangen, die illegale Ausfuhr hatte jedoch stark zugenommen. Der Kimberley-Prozess legt fest, dass und wie Diamanten zertifiziert werden müssen, und soll so helfen, den Handel mit Blutdiamanten zu unterbinden.

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Enttäuschende Bilanz: Wenig Hoffnung auf Frieden und Versöhnung in der Zentralafrikanischen Republik

Nach sechs Monaten Einsatz französischer Friedenstruppen in der Zentralafrikanischen Republik hat die Gesellschaft für bedrohte Völker (GfbV) am Donnerstag eine enttäuschende Bilanz gezogen. „Den 1.600 französischen und 5.000 afrikanischen Soldaten ist es nicht gelungen, alle Konfliktparteien zu entwaffnen sowie Frieden, Wiederaufbau und Versöhnung voranzubringen“, sagte der GfbV-Afrikareferent Ulrich Delius am Donnerstag in Göttingen. „Zwar konnten größere Massaker verhindert werden, doch Gewalt gegen die Zivilbevölkerung ist alltäglich und die Vertreibung von Muslimen aus weiten Regionen des Landes schreitet fort.“ Die rund 2.000 Angehörigen der muslimischen Minderheit, die bis jetzt in der Hauptstadt Bangui im Viertel PK-5 geblieben sind, haben am vergangenen Wochenende demonstriert und gefordert, in Sicherheit gebracht zu werden, da sie ihren Schutz nicht mehr für gewährleistet halten.

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Trotz Friedenstruppen gibt es keine Sicherheit in der Zentralafrikanischen Republik – Internationaler Krisengipfel muss über neue Hilfen beraten

Nach neuen politisch motivierten Morden und Massakern an der Zivilbevölkerung in der Zentralafrikanischen Republik fordert die Gesellschaft für bedrohte Völker (GfbV) einen internationalen Krisengipfel, um über wirksamere Maßnahmen zur Eindämmung der eskalierenden Gewalt zu beraten. Trotz des Einsatzes einer rund 7.000 Mann starken Friedenstruppe aus der Europäischen Union und Staaten der Afrikanischen Union kommt die Zentralafrikanische Republik nicht zur Ruhe.

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