Muslime flüchten aus Bangui – Anhaltende Gewalt bedroht humanitäre Hilfe für Not leidende Zivilbevölkerung
In der Zentralafrikanischen Republik führen anhaltende Gewalt, Rechtlosigkeit und Willkür von Milizen dazu, dass die humanitäre Versorgung der Zivilbevölkerung immer schlechter wird. Der Afrikareferent der Gesellschaft für bedrohte Völker (GfbV), Ulrich Delius, berichtete am Montag in Göttingen: „Viele Hilfsorganisationen müssen zum Schutz ihrer Mitarbeiter Außenstellen schließen und ihre Projekte verringern. In vielen Regionen des Landes ist die öffentliche Ordnung vollkommen zusammengebrochen. Es gibt weder Polizisten noch Soldaten noch funktionierende Gerichte, um die Einhaltung von Gesetzen durchzusetzen.“
Mit ethnischen Säuberungen Genozid abgewendet – Kein wirksamer Schutz der Zivilbevölkerung
Die Gesellschaft für bedrohte Völker hat den mangelnden Schutz von bedrängten Muslimen in der Zentralafrikanischen Republik scharf kritisiert. „Es ist zynische Schönfärberei, wenn französische Militärs behaupten, die Sicherheitslage in dem von Bürgerkrieg gezeichneten Land stabilisiere sich“, erklärte der GfbV-Afrikareferent Ulrich Delius am Mittwoch in Göttingen.
Mangelnde Sicherheit – zu wenig Hilfe: Internationale Gemeinschaft versagt bei Flüchtlingsdrama
Die Gesellschaft für bedrohte Völker (GfbV) hat mehr humanitäre Hilfe und mehr Sicherheit für die Zivilbevölkerung in der umkämpften Zentralafrikanischen Republik gefordert. „20 Jahre nach dem Völkermord in Ruanda handelt die internationale Staatengemeinschaft in der Zentralafrikanischen Republik erneut zu spät und zu zögerlich“, erklärte der GfbV-Afrikareferent Ulrich Delius am Mittwoch in Göttingen.
Afrikanische Popstars singen für Frieden in der Zentralafrikanischen Republik
Der weltbekannte Sänger Youssou N’Dour und die Künstlerin Idylle Mamba haben gemeinsam ein Musik-Video für den Frieden zwischen Christen und Muslimen in der Zentralafrikanischen Republik produziert. Der Senegalese Youssou N’Dour ist Muslim, während die aus der Zentralafrikanischen Republik stammende Sängerin Idylle Mamba Katholikin ist.
Friedenstruppen schaffen es nicht Gewalt zu stoppen – Schwere Menschenrechtsverletzungen halten an
Die Gesellschaft für bedrohte Völker (GfbV) hat vor einem Scheitern des Friedenstruppen-Einsatzes in der Zentralafrikanischen Republik gewarnt. Auch neun Wochen nach Beginn der französischen Militärintervention ist es den französischen Soldaten und Friedenstruppen aus afrikanischen Staaten noch nicht gelungen, die Gewalt in der Zentralafrikanischen Republik zu stoppen.
Deutschlands Stimme in Afrika sollte gestärkt und nicht geschwächt werden!
Die Gesellschaft für bedrohte Völker (GfbV) kritisiert die geplante drastische Kürzung des französischen Programms der „Deutschen Welle“ für Afrika und die angekündigte Streichung ihres portugiesischen Programms. Deutschlands Stimme in Afrika sollte gestärkt und nicht geschwächt werden, gerade auch weil sich dort jetzt deutsche Blauhelme an Friedensmissionen beteiligen sollen.
Menschenrechtler warnen vor Mammut-Aufgabe – Exodus von Muslimen erschwert Versöhnung
Die Gesellschaft für bedrohte Völker (GfbV) hat den Appell von Außenminister Frank-Walter Steinmeier an die EU-Staaten begrüßt, Frankreichs Friedensmission in der Zentralafrikanischen Republik zu unterstützen. „Die internationalen Friedenstruppen stehen bei ihrem Einsatz aber vor einer Mammut-Aufgabe“, warnte die Menschenrechtsorganisation.
Kritik an Ausschluss der Zivilgesellschaft bei Suche nach Friedenslösung
Die Gesellschaft für bedrohte Völker (GfbV) hat den Ausschluss der Zivilgesellschaft der Zentralafrikanischen Republik bei der Suche nach Frieden und der Wiederherstellung der staatlichen Ordnung in dem umkämpften Land kritisiert. „Wer dauerhaft Frieden in dem von schweren Menschenrechtsverletzungen und Gewalt gezeichneten Land erzielen will, muss gemeinsam mit den bedeutendsten politischen Parteien, Nichtregierungsorganisationen und Religionsgemeinschaften über Versöhnung und eine Lösung der Konflikte beraten
Enttäuschende Bilanz der französischen Militärintervention – Zivilbevölkerung tief verunsichert
Einen Monat nach Beginn der französischen Militärintervention in der Zentralafrikanischen Republik hat die Gesellschaft für bedrohte Völker (GfbV) eine enttäuschende Bilanz des Militär-Einsatzes gezogen. Den französischen Soldaten ist es bislang nicht gelungen, gemeinsam mit der afrikanischen Friedenstruppe MISCA das Land zu befrieden.