Indonesien: Amtseinführung des neuen Staatspräsidenten
Der neue Staatspräsident Indonesiens Joko Widodo hat bei seiner heutigen Amtseinführung in Jakarta zur nationalen Aussöhnung in dem südostasiatischen Staat aufgerufen. Die Gesellschaft für bedrohte Völker (GfbV) begrüßt diesen Aufruf und verbindet damit die Hoffnung, dass sich nun auch die Lage bedrängter Christen und Ahmadiyyah-Muslime in Indonesien bessern wird.
Blasphemie-Vorwürfe in Pakistan haben massiv zugenommen
Die Gesellschaft für bedrohte Völker (GfbV) berichtet über eine massive Zunahme von Blasphemie-Vorwürfen in Pakistan gegen Christen, Ahmadiyyah-Muslime, Hindu und gemäßigte Muslime. Niemals zuvor hat es so viele Blasphemie-Verfahren vor der Justiz oder Angriffe wegen vermeintlicher Gotteslästerung auf Angehörige religiöser Minderheiten in Pakistan gegeben.
Religiöse Minderheiten in Indonesien befürchten weitere Einschränkungen ihrer Glaubensfreiheit, sollte bei den morgigen Präsidentschaftswahlen der Ex-General Prabowo Subianto siegen. Dies berichtete die Gesellschaft für bedrohte Völker (GfbV) am Dienstag in Göttingen. Prabowo hat bei seiner Wahlkampagne gezielt auf die Unterstützung sunnitischer Extremisten gesetzt und Konkurrenten als Ungläubige diffamiert. Wenn er gewählt wird, wird die religiöse Intoleranz in dem bevölkerungsreichsten islamischen Staat noch weiter zunehmen.
Nach dem Mord an einem Menschenrechtsanwalt in Pakistan am Mittwochabend hat die Gesellschaft für bedrohte Völker (GfbV) die sofortige Abschaffung der Blasphemie-Bestimmungen in dem südasiatischen Land gefordert. Die Blasphemie-Paragraphen schüren Willkür und Gewalt und werden systematisch missbraucht, um die Glaubensfreiheit religiöser Minderheiten einzuschränken.
Die Gesellschaft für bedrohte Völker (GfbV) hat den Protest von zehntausenden Indonesiern für mehr religiöse Toleranz begrüßt. Auf Initiative der indonesischen Regierung und der Religionsgemeinschaften demonstrierten am heutigen „Tag der religiösen Harmonie“ allein in der Hauptstadt Jakarta 70.000 Menschen für religiöse Toleranz.
Indonesien: Streit um „Miss World“-Schönheitswettbewerb eskaliert – Religiöse Intoleranz nimmt zu
Die Gesellschaft für bedrohte Völker (GfbV) warnt vor zunehmender religiöser Intoleranz in Indonesien. Der Streit um den „Miss World 2013“-Schönheitswettbewerb, der am kommenden Sonntag auf Bali beginnt, ist ein deutliches Indiz für das Erstarken radikaler Islamisten in dem südostasiatischen Inselstaat.
Pakistan muss religiöse Minderheiten besser schützen
Die Gesellschaft für bedrohte Völker (GfbV) hat den neuen pakistanischen Staatspräsidenten Mamnoon Hussain gebeten, sich für einen besseren Schutz religiöser Minderheiten in dem südasiatischen Land einzusetzen. Pakistans Regierung muss endlich dafür sorgen, dass Christen, Schiiten, Ahmadiyyah und Hindu nicht wegen ihres Glaubens verfolgt und diskriminiert werden.
Scharfe Kritik an Auszeichnung des indonesischen Staatspräsidenten mit Menschenrechtspreis
Angesichts anhaltender Verletzungen der Glaubensfreiheit in Indonesien protestiert die Gesellschaft für bedrohte Völker (GfbV) gegen die Auszeichnung von Staatspräsidenten Susilo Bambang Yudhoyono mit dem Menschenrechtspreis der US-amerikanischen Stiftung „Appeal of Conscience“ (Appell des Gewissens).
Christen rufen aus Protest gegen Diskriminierung zum Boykott auf
Die acht bedeutendsten christlichen Parteien in Pakistan haben zum Boykott der Parlamentswahlen am Samstag aufgerufen. Denn diese Wahlen missachten grundlegende demokratische Rechte der religiösen Minderheiten und sind einer Demokratie nicht würdig.