Behörden verletzen Glaubensfreiheit von Ahmadiyyah, Christen und Schiiten
Nach der erneuten Schließung einer Ahmadiyyah-Moschee hat die Gesellschaft für bedrohte Völker (GfbV) der indonesischen Regierung vorgeworfen, die Glaubensfreiheit religiöser Minderheiten zu verletzen. Die Menschenrechtsorganisation forderte am Mittwoch die Ablösung des Gouverneurs der Provinz West Java, Ahmad Heryawan, der für die Schließung zahlreicher Ahmadiyyah-Moscheen und christlicher Kirchen seit Februar 2012 verantwortlich ist.
Indonesien diskriminiert Christen beim Bau von Gotteshäusern
Die Gesellschaft für bedrohte Völker (GfbV) wirft den Behörden Indonesiens vor, Christen beim Bau von Gotteshäusern gezielt zu benachteiligen. Denn obwohl die meisten Moscheen und Kirchen in dem mehrheitlich von Muslimen besiedelten Inselstaat ohne Baugenehmigung betrieben werden, werden nur christliche Kirchen und Moscheen der Ahmadiyyah deshalb niedergerissen, nicht jedoch sunnitische Moscheen.
Indonesiens Religionsminister macht Christen für Schließung von Kirchen verantwortlich und schürt so Klima der Intoleranz
Die Gesellschaft für bedrohte Völker (GfbV) wirft Indonesiens Religionsminister Suryadharma Ali vor, sich nicht für den Schutz religiöser Minderheiten wie der Christen, Ahmadiyyah und schiitischer Muslime einzusetzen, sondern diese willkürlich zu diffamieren.
Nach gewalttätigen Übergriffen auf Christen in Pakistan hat die Gesellschaft für bedrohte Völker (GfbV) einen besseren Schutz religiöser Minderheiten und eine Abschaffung der Blasphemie-Paragraphen gefordert. Christen, Schiiten und Ahmadiyyah dürfen in Pakistan nicht länger wie Freiwild behandelt werden.
Religiöse Intoleranz in Indonesien nimmt zu – Minderheiten brauchen mehr Schutz und Rechte
Zum Auftakt des Deutschland-Besuchs des indonesischen Staatspräsidenten (3.-6.3.) weist die Gesellschaft für bedrohte Völker (GfbV) auf die wachsende religiöse Intoleranz in dem südostasiatischen Staat hin.
Die Gesellschaft für bedrohte Völker (GfbV) hat vor einer zunehmenden Unterhöhlung der Glaubensfreiheit in Indonesien gewarnt. „Christen, Schiiten, Ahmadiyyah und Buddhisten werden immer häufiger Opfer von Übergriffen religiöser Extremisten in Indonesien
Indonesiens Ureinwohner fordern Anerkennung ihrer traditionellen Religionen
Die traditionellen Religionen der indigenen Völker Indonesiens sollen gesetzlich geschützt werden. Dies haben die rund 700 Delegierten von 300 indigenen Völkern des südostasiatischen Inselstaates am Mittwoch auf einem Kongress in der Stadt Surabaya auf Ost-Java von der indonesischen Regierung gefordert.
Bundeskanzlerin soll sich für bedrängte Christen und Ahmadiyya-Muslime einsetzen
Die Gesellschaft für bedrohte Völker (GfbV) hat Bundeskanzlerin Angela Merkel gebeten, sich bei ihrem Besuch in Indonesien Anfang kommender Woche für einen besseren Schutz von Christen und Ahmadiyya-Muslimen einzusetzen. „Die Zahl der Übergriffe auf Christen und Ahmadiyya hat seit Januar 2012 deutlich zugenommen
Ethnische Minderheiten leiden unter Antiterror-Kampf
Mehr als 200 Millionen Angehörige ethnischer Minderheiten in elf Staaten Afrikas und Asiens leiden unter den Folgen des Antiterror-Kampfes. Darauf weist die Gesellschaft für bedrohte Völker (GfbV) anlässlich des zehnten Jahrestages der Terroranschläge auf das World Trade Center in New York und das Pentagon bei Washington D.C. hin.