Einladung zur Pressekonferenz und Mahnwache (26.4.)
Anlässlich des Staatsbesuchs des aserbaidschanischen Präsidenten Ilham Alijew am 25. und 26. April in Berlin haben die Gesellschaft für bedrohte Völker, der Zentralrat der Armenier, die Arbeitsgrup…
Vor elf Jahren wurden im Nordwesten Syriens zwei christliche Würdenträger entführt. Bis heute gibt es kein Lebenszeichen von ihnen. Um an ihr Schicksal zu erinnern, veranstaltet die Gesellschaft fü…
Die Gesellschaft für bedrohte Völker hat Bundeskanzler Olaf Scholz heute in einem Schreiben dazu aufgefordert, den aserbaidschanischen Diktator Ilham Alijew endlich in die Schranken zu weisen. Am 7. Februar lässt sich Alijew wieder zum Präsidenten wählen. Den eigenen Bürgern und dem gesamten Ausland führt er eine Schmierenkomödie auf. Denn was in Aserbaidschan passiert, kann man nicht einmal mit Augenzwinkern als Wahlen bezeichnen.
In einem gemeinsamen Brief fordern die Gesellschaft für bedrohte Völker und die Arbeitsgruppe Anerkennung, gegen Genozid, für Völkerverständigung Bundesaußenministerin Annalena Baerbock vor ihrer Reise in den Südkaukasus auf, die kollektive Vertreibung von 120.000 Armenieren aus Arzach (Bergkarabach) durch Aserbaidschan mit deutlichen Worten zu verurteilen.
Bundesregierung hat dem Völkermord in Arzach (Bergkarabach) zugesehen
Ein Kommentar von GfbV-Referentin Sarah Reinke
Ab dem 1. Januar 2024 wird es keine demokratische De-Facto-Republik Arzach mehr geben. Die historische Heimat der Arzach-Armenier*innen ist verloren….
Brandkatastrophe und Vertreibungen in Arzach (Bergkarabach)
Die Gesellschaft für bedrohte Völker kritisiert das Schweigen der deutschen Außenministerin Annalena Baerbock zur jüngsten Brandkatastrophe und der Vertreibung der armenischen Bevölkerung aus Arzach (Bergkarabach).
Nach dem „Waffenstillstand“ in Arzach (Bergkarabach)
Nach dem „Waffenstillstand“ vom 20. September 2023 ist die Lage der armenischen Bevölkerung in Arzach (Bergkarabach) verzweifelt: „Über neun Monate wurden sie systematisch ausgehungert und von medi…
Drohende ethnische Säuberungen in Arzach (Bergkarabach)
Berichten aus Armenien zufolge versuchen aserbaidschanische Soldaten heute weiter auf das Gebiet von Arzach (Bergkarabach) vorzurücken. Offensichtlich will Aserbaidschan die armenische Bevölkerung mit Gewalt aus Arzach vertreiben. Hier droht ethnische Säuberung. Die Bundesregierung muss sofort gemeinsam mit ihren EU-Partnern konsequent handeln.
Mit einer eindringlichen Mahnwache vor dem Bundeskanzleramt in Berlin wird die Gesellschaft für bedrohte Völker gemeinsam mit dem Arbeitskreis Anerkennung, Gegen Genozid, für Völkerverständigung, mit dem Zentralrat der Armenier in Deutschland und der Diözese der armenischen Kirche in Deutschland Bundeskanzler Olaf Scholz am kommenden Samstag dazu auffordern, einen Genozid in Arzach / Bergkarabach zu verhindern.