Enthauptungs-Videos aus Bergkarabach:
• Echtheit im Internet kursierender Videos von Kriegsverbrechen bestätigt
• GfbV fordert unabhängige Untersuchung und Bestrafung der Täter
• Durch gegenseitige Ressentiments kann der Konflikt jederzeit wieder aufflammen
Krieg in Bergkarabach:
• Einsatz verbotener Kampfmittel wie Streubomben und Phosphor-Munition verbreitet
• Wohnviertel, Schulen, Kindergärten und Krankenhäuser beschossen
• Über die Hälfte der Zivilbevölkerung vertrieben
• GfbV fordert Beobachtung der Situation durch internationale Organisationen
Konflikt in Bergkarabach:
• Deutsche „Dual Use-Technik“ in aserbaidschanischen Drohnen aus israelischer Produktion
• Waffenlieferungen erschweren friedliche Lösung
• Schutzgarantien für die Menschen in der Region gefordert
Konflikt in Bergkarabach:
• Berichte über Söldner, die Scharia-Recht einfordern
• Armenische Bevölkerung fühlt sich von der Türkei existenziell bedroht
• Bundesregierung muss ihre EU-Ratspräsidentschaft nutzen und Mäßigung fordern
Hozan Cane auf der u.a. von der GfbV organisierten Türkei-Konferenz am 06.03.2010. Foto: Eva Lutter/GfbV
Prozess gegen Kölner Sängerin in der Türkei
Prozess gegen Kölner Sängerin Hozan Cane:
• Die Vorwürfe gegen die kurdische Künstlerin sind haltlos
• Außenminister Maas muss sich für ihre Freilassung einsetzen
• Bundesregierung muss endlich eine klare Kante gegen Erdogan zeigen
Seit Beginn der syrischen Krise 2011 hat die GfbV immer wieder gefordert, in Syrien den Aufbau eines föderalen und säkularen Staates zu fördern, um dort allen Volksgruppen und Religionsgemeinschaften ohne Diskriminierung gerecht zu werden. Bild: Kamal Sido/GfbV
Syrien: Vereinte Nationen sollen Kurdenregion in Schutz nehmen
Die Errichtung einer Schutzzone könnte den Kurden in Nordsyrien viel Leid ersparen, meint die Gesellschaft für bedrohte Völker (GfbV). Die Menschenrechtsorganisation begrüßte den Vorschlag des CDU-Außenpolitikers Roderich Kiesewetter, dort unter dem Schirm der Vereinten Nationen (UN) ein „Schutzgebiet“ zu errichten.
Präsident Erdogan steht nicht für die Grundwerte Europas der Demokratie, Rechtsstaatlichkeit und Menschenrechte, sondern für Willkür- und Gewaltherrschaft. Mit dieser symbolischen Kranzniederlegung vor der Neuen Wache wollen wir den tausenden Opfern seiner Gewaltherrschaft eine Stimme geben. Foto: Hanno Schedler für GfbV
Protest zum Erdogan-Besuch in Deutschland
Wenige Stunden vor Beginn des Besuchs des türkischen Staatspräsidenten Recep Tayyip Erdogan hat die Gesellschaft für bedrohte Völker (GfbV) gemeinsam mit Kurden, Yeziden, Aleviten und Christen einen Kranz in Berlin vor der Gedenkstätte für die Opfer von Gewaltherrschaft niedergelegt, um der Verfolgten des Erdogan-Regimes zu erinnern.
Die assyrisch-aramäischen und armenischen Gemeinden in Jazira fühlen sich durch einen in den sozialen Medien kursierenden Erlass der Verwaltung, ihre privaten und kirchlichen Schulen in der Provinz Al-Hasaka umgehend „registrieren“ zu lassen, unter Druck gesetzt. Bild: Russell Watkins/Department for International Development via Flickr [Symbolbild]
Christen fürchten Schließung ihrer Schulen in Nordsyrien
Die Gesellschaft für bedrohte Völker (GfbV) und der Zentralverband der assyrischen Vereinigungen in Deutschland und Europäische Sektionen (ZAVD) haben an die kurdisch dominierte autonome Selbstverwaltung der nordsyrischen Region Jazira appelliert, christlichen Privatschulen in der Provinz Al-Hasaka keine neuen Lehrpläne aufzuzwingen.