Schwere Vorwürfe gegen die Türkei – Ankara darf IS-Extremisten nicht länger unterstützen!
Schwere Vorwürfe hat die Gesellschaft für bedrohte Völker gegen die Türkei und die deutsche Bundesregierung erhoben: Letztere habe nun lange genug hingenommen, dass ihr NATO-Partner der Terrorgruppe „Islamischer Staat“ logistische Unterstützung gewähre und den extremistischen Kämpfern so die gewaltsame Vertreibung ethnischer und religiöser Minderheiten aus weiten Teilen Syriens und des Iraks erleichtere.
Mit einer Mahnwache will die Gesellschaft für bedrohte Völker gemeinsam mit dem Bundesverband der Aramäer in Deutschland, dem Zentralrat der Yeziden, dem Verband der Vereine aus Kurdistan (KOMKAR) und dem Zentralverband der assyrischen Vereinigungen in Deutschland (ZAVD) darauf aufmerksam machen, dass den Minderheiten im Irak die Vernichtung droht. Foto: Michaela Böttcher für GfbV
Mit einer Mahnwache am Brandenburger Tor wird die Gesellschaft für bedrohte Völker (GfbV) am kommenden Montag, den 1. September 2014, ab 12 Uhr die Entscheidung der deutschen Bundesregierung begrüßen, Rüstungsgüter nach Irakisch-Kurdistan zu liefern.
Irak: Yeziden, Christen und Kurden benötigen unseren Beistand!
Die Gesellschaft für bedrohte Völker (GfbV) appelliert an alle Bundestagsabgeordneten, sich für den Schutz von Irakisch-Kurdistan zu entscheiden. „Angesichts der tödlichen Bedrohung durch die „Barbaren des 21. Jahrhunderts“ darf die multiethnische und multireligiöse Region Nordirak nicht allein gelassen werden“, sagte der GfbV-Generalsekretär Tilman Zülch am Montag in Göttingen.
Hilfe aus Deutschland für Syrien darf nicht in die Hände von Islamisten gelangen
Die Gesellschaft für bedrohte Völker (GfbV) begrüßt die Bemühungen des UN-Sicherheitsrats, Extremisten des Islamischen Staates (IS) im Irak finanziell zu schwächen und vom Zustrom ausländischer Kämpfer abzuschneiden.
Nach Informationen der Gesellschaft für bedrohte Völker (GfbV) bereitet die extremistische islamische Gruppe „Islamischer Staat im Irak und Syrien“ (ISIS) offenbar eine groß angelegte Offensive im Nordosten Syriens vor. Viele Anzeichen sprechen dafür, dass die Islamisten die multi-ethnische und multireligiöse Stadt al-Hasaka unter ihre Kontrolle bringen wollen.
Irak: ISIS-Islamisten markieren die Häuser von Christen und Schiiten in Mossul
Alarmierende Nachrichten erreichten die Gesellschaft für bedrohte Völker (GfbV) aus dem Irak : Dort haben islamische Extremisten der Gruppe „Islamischer Staat im Irak und Syrien“ (ISIS) die Häuser und Grundstücke von Christen und Schiiten in der überwiegend von sunnitischen Arabern bewohnten Stadt Mossul mit verschiedenen Zeichen markiert.
Gesellschaft für bedrohte Völker fordert Abschiebestopp für Flüchtlingsfamilien mit in Deutschland geborenen oder aufgewachsenen Kindern
Die Gesellschaft für bedrohte Völker (GfbV) fordert einen Abschiebestopp für Flüchtlingsfamilien mit in Deutschland geborenen oder aufgewachsenen Kindern. „Unsere Politiker und Behörden waren in den vergangenen Jahren dafür verantwortlich, dass tausende von Flüchtlingskindern aus ihrer vertrauten Umgebung, ihrer Schule, ihrem Freundeskreis hier in Deutschland gerissen und in eine ungewisse Zukunft in den Herkunftsländern ihrer Eltern geschickt wurden“, kritisierte der GfbV-Generalsekretär Tilman Zülch am Donnerstag in Göttingen anlässlich des Weltflüchtlingstages (20.6.) und mahnte: „Jedes einzelne dieser Schicksale ist eine Tragödie, die wir hätten vermeiden können!“
Papst Franziskus soll im Nahen Osten neue Impulse für Frieden geben
Vom 24. bis 26. Mai 2014 wird Papst Franziskus Jordanien, die Palästinensergebiete und Israel bereisen. Nach seinen beiden Vorgängern Johannes Paul II. (2000) und Benedikt XVI (2009) wird er das dritte Oberhaupt der römisch-katholischen Kirche sein, das den Nahen Osten seit der Jahrtausendwende besucht. Vor Reiseantritt des Papstes informiert die Gesellschaft für bedrohte Völker (GfbV) mit einem 19-seitigen Memorandum über die dramatische Lage der christlichen Gemeinschaften im Nahen Osten.
UNO muss Vertreibung armenischer Christen in Syrien verurteilen und mäßigend auf die Türkei einwirken
Der Generalsekretär der Vereinten Nationen, Ban Ki-Moon, soll die Vertreibung der letzten Armenier in Syrien verurteilen und zum Schutz der christlichen Flüchtlinge mäßigend auf die Regierung der benachbarten Türkei einwirken. Das haben armenische Vereine in Deutschland und weltweit in einem dringenden Appell an Ban Ki-Moon gefordert.