Einladung zum Pressegespräch: Droht dem Irak ein neuer Krieg?
Droht dem Irak ein neuer Krieg? Die Angehörigen der kleineren Volksgruppen und Religionsgemeinschaften aber auch Kurden im arabisch dominierten Teil des Irak sorgen sich um ihre Sicherheit. Repräsentanten der Yeziden, Turkmenen, yezidischen und muslimischen Kurden, Mandäer und christlichen Assyrer-Chaldäer informieren am kommenden Dienstag über ihre Ängste, Hoffnungen und Erwartungen ihrer Volksgruppen nach Abzug der US-Truppen aus ihrem Land Ende 2011.
Irak: Kirkuk soll Vorbild für ein friedliches Zusammenleben aller Volksgruppen werden
Unter der Schirmherrschaft des chaldäisch-katholischen Bischofs von Kirkuk, Dr. Luis Sako, treffen am kommenden Montag (18.07.) in der nordirakischen Stadt rund 150 Persönlichkeiten aller Nationalitäten und Religionsgemeinschaften des Irak zusammen.
Gesellschaft für bedrohte Völker (GfbV) hat zu dieser Stunde eine Mahnwache für das Kloster Mor Gabriel in der Südost Türkei vor Ort begonnen
Soeben hat eine Mahnwache der Gesellschaft für bedrohte Völker-International (GfbV-Int.) vor dem ehrwürdigen assyrisch-aramäischen Kloster Mor Gabriel in der Region Tur Abdin im Südosten der Türkei begonnen. Die Mahnwache von Freunden der GfbV-Int. unter Leitung ihres Nahost-Referenten Dr. Kamal Sido hat ein großes Banner mit dem Slogan „Save the monastary Mor Gabriel“ aufgerichtet.
Gesellschaft für bedrohte Völker fordert Freilassung
Sechs inhaftierte Politiker, die als unabhängige Kandidaten für die prokurdische Allianz für Arbeit, Freiheit und Demokratie nominiert und nun ins türkische Parlament gewählt wurden, sitzen nach Informationen der Gesellschaft für bedrohte Völker (GfbV) in Göttingen noch immer im Gefängnis.
Deutschland und andere NATO-Länder sollen sich für demokratische Lösung der Kurdenfrage einsetzen
Nach den Parlamentswahlen in der Türkei am 12. Juni sollten Deutschland und andere NATO-Länder dafür Sorge tragen, dass endlich ein ernsthafter Dialog zwischen Vertretern der Kurden und der türkischen Regierung begonnen wird, fordert die Gesellschaft für bedrohte Völker (GfbV). Denn die Glaubwürdigkeit des Bündnisses steht auf dem Spiel.
Stuttgarter Universität lässt keine Gedenkveranstaltung zum Genozid an den Christen im Osmanischen Reich zu
Die Gesellschaft für bedrohte Völker (GfbV) hat die Entscheidung der Universität Stuttgart, in ihren Räumlichkeiten keine Gedenkveranstaltung für die Opfer des Vernichtungsfeldzuges gegen die Christen im Osmanischen Reich 1912 bis 1922 zur Verfügung zu stellen, scharf kritisiert. Es ist ein beschämendes Armutszeugnis für eine deutsche Hochschule, in vorauseilendem Gehorsam diffusem „Protest aus Berlin“ von türkischer Seite nachzugeben und unter Verweis auf die Neutralität einer Universität die Nachkommen der Opfer von Völkermord die Unterstützung zu verweigern.
Sanktionen gegen Gewaltregime in Damaskus verschärfen – syrischen Botschafter ausweisen
Die Gesellschaft für bedrohte Völker (GfbV) hat am Dienstag an Außenminister Guido Westerwelle appelliert, den syrischen Botschafter aus Deutschland auszuweisen. Diplomatische Vertreter eines Staates, dessen Machthaber selbst auf Trauerzüge das Feuer eröffnen und friedliche Menschen auf offener Straße erschießen lassen, haben in Deutschland keinen Platz.
Stoppt die Hinrichtung des politischen Gefangenen Sherko Moarefi im Iran!
Die Gesellschaft für bedrohte Völker (GfbV) unterstützt den Aufruf des „Komitees der Kurdinnen und Kurden in Köln“ zu einer großen Kundgebung am Rudolfplatz in Köln gegen die drohende Hinrichtung des kurdischen politischen Gefangenen Sherko Moarefi und die Todesstrafe.
Kontinuierliche Verschlechterung der Menschenrechtslage
Die unvorhergesehenen Ereignisse, die derzeit die arabische Welt erschüttern, zum Sturz der Regime von Tunesien und Ägypten geführt haben und höchstwahrscheinlich auch zum Ende der Herrschaft des Gaddafi-Clans in Lybien führen werden, richten den Blick der Weltöffentlichkeit derzeit auch auf die anderen arabischen Staaten. Ob die Protestwelle auch Syrien, das im regionalen Gefüge eine zweifellos wichtige Schlüsselrolle spielt, erreichen wird, ist derzeit ungewiss.