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Volk: Baha'i

Der Iran ist das Ursprungsland der Bahá’í- Religion, die im 19. Jahrhundert von ihrem Stifter Bahá’u’lláh aus dem schiitischen Islam heraus entwickelt wurde. Weltweit gibt es rund 7,7 Millionen Anhänger, von denen ca. 5.000 in Deutschland leben. Anders als die Christen, Juden oder Zoroastrier werden die ca. 300.000 Bahá’í im Iran nicht als Glaubensgemeinschaft anerkannt. Vielmehr betrachten die schiitischen Führer des Landes die Bahá’í als Abtrünnige des Schiitentums. Die iranische Regierung porträtiert die Bahá’í als Feinde und Sündenböcke, um so die Unterstützung der Massen zu erlangen.
Auch auf rechtlicher Ebene widerfährt den Bahá’í grenzenloses Unrecht. Bereits 1991 wurde das „Golpaygani- Dekret“ verabschiedet, das die Diskriminierung und Schikanierung der Bahá’í gesetzlich verankert. Es schreibt eine gezielte und schikanierende Ausgrenzungspolitik gegenüber den Bahá’í vor- sowohl religiös, kulturell als auch strukturell und privat.

Mit dem Amtsantritt des iranischen Staatspräsidenten Mahmud Ahmadinedschad hat sich die Lage der Bahá’í weiter verschlechtert. Die Zahl der Übergriffe, Verhaftungen und Zerstörungen von heiligen Stätten hat sich dramatisch erhöht. Besonders besorgniserregend ist allerdings das (noch nicht ratifizierte) „Apostasiegesetz“, das vorsieht, die Konversion vom Islam mit dem Tod zu bestrafen. Dieses Gesetz soll gar auch außerhalb der iranischen Grenzen gelten, was bedeutet, dass die Bahá’í auch in anderen Ländern gefährdet wären.

Fußball-WM 2022 – Menschenrechtsaktion in Berlin (19.5.)

Donnerstag, den 19.05.2022, ab 11 Uhr 
gegenüber der Botschaft von Katar, Hagenstraße 56 in 14193 Berlin.
Mit einer Mahnwache vor der Botschaft von Katar in Berlin am kommenden Donnerstag (19.5.)…

# Sport# Termin

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Religiöse Minderheiten im Iran

Zum 100. Todestag von Abdu’l-Bahás, einem der wichtigsten Würdenträger für die Religionsgemeinschaft der Bahá’í, hält die Unterdrückung religiöser Minderheiten in der Islamischen Republik Iran (IRI) an. Insbesondere Angehörige der Bahá’í und Konvertierte leiden darunter, wie die Gesellschaft für bedrohte Völker (GfbV) berichtet.

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Präsidentschaftswahlen im Iran (18.6.)

Präsidentschaftswahlen im Iran (18.6.):
• GfbV fordert Ende der staatlichen Hetzkampagnen gegen Bahá’í und andere Minderheiten
• Kleinere Bevölkerungsgruppen brauchen sprachliche und kulturelle Rechte
• Keine Verbesserung der Lage der Menschen-, Frauen- und Minderheitenrechte unter dem aktuellen Präsidenten Hassan Rohani

# Pressemitteilungen

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Bahai’i im Jemen
Bild: GfbV 2019

Bahai’i im Jemen

Während einer Fernsehansprache hat Mahdi al-Mashat, Präsident des Obersten Politischen Huthi-Rates, gestern die Freilassung aller im Jemen inhaftierten Bahai’í sowie die Begnadigung von Hamed bin H…

# Pressemitteilungen

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Religiöse Vielfalt im Nahen Osten
Bald wird es keine Christen mehr in Nordsyrien geben, wenn Erdogan und andere Islamisten nicht gestoppt werden. Foto: K. Sido/GfbV (April 2019).

Religiöse Vielfalt im Nahen Osten

Religiöse Vielfalt im Nahen Osten:
• Christliche Bevölkerung im Irak in einer Generation um 90 Prozent geschrumpft
• Innerhalb von sechs Jahren eine Millionen Christen weniger in Syrien
• Von Ankara unterstützte islamistische Milizen Hauptgefahr für verbleibende Christen

# Pressemitteilungen

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Bahai’i im Jemen droht Hinrichtung
Huthi im Jemen verfolgen die Bahai’i in ihrem Herrschaftsbereich systematisch – ähnlich wie der Iran, der wichtigste Bündnispartner der Huthis. Willkürliche Verhaftungen, entwürdigende Verhöre und Folter bestimmen den Lebensalltag dieser religiösen Minderheit. Bild: GfbV (2010)

Bahai’i im Jemen droht Hinrichtung

Die Gesellschaft für bedrohte Völker warnt vor der Hinrichtung von Hamed bin Haydara im Jemen. Ein Berufungsgericht der Huthi entscheidet heute über das Todesurteil gegen den Bahai’i, das aus religiösen Gründen ausgesprochen wurde. Weiteren 25 Mitgliedern dieser religiösen Minderheit droht im Jemen derzeit das gleiche Schicksal.

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Im Schatten des Krieges – Willkürjustiz im Jemen
Sanaa, die Hauptstadt Jemens, leidet seit Jahren unter einer Blockade. Zudem wurde am Wochenende gegen 20 Bahá‘i ein Gerichtsverfahren eröffnet. Bild: Matt May via Flickr CC BY 2.0

Im Schatten des Krieges – Willkürjustiz im Jemen

Nach dem überraschenden Beginn eines unfairen Gerichtsprozesses gegen 20 Bahá’i am vergangenen Wochenende im Jemen wächst die Sorge der Gesellschaft für bedrohte Völker (GfbV) um Leib und Leben der Angehörigen dieser kleinen religiösen Minderheit in dem Bürgerkriegsland.

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Iran: EU-Außenbeauftragte Mogherini soll sich für inhaftierte Bahai einsetzen
Die GfbV hat die EU-Außenbeauftragte Federica Mogherini gebeten, sich im Iran für die Freilassung der sieben inhaftierten Mitglieder des informellen Führungsgremiums der Religionsgemeinschaft der Bahá‘i einzusetzen. Foto: European External Action Service via Flickr

Iran: EU-Außenbeauftragte Mogherini soll sich für inhaftierte Bahai einsetzen

Kurz vor der Abreise von Federica Mogherini in den Iran hat die Gesellschaft für bedrohte Völker (GfbV) die EU-Außenbeauftragte gebeten, sich dort für die Freilassung der sieben inhaftierten Mitglieder des informellen Führungsgremiums der Religionsgemeinschaft der Bahá‘i und des gewaltlosen iranischen Gefangenen Mohammad Ali Taheri einzusetzen.

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TERMIN: Mahnwache vor iranischem Generalkonsulat in Frankfurt/Main
"Freiheit für alle politischen Gefangenen im Iran!“ Unter diesem Motto haben wir gemeinsam mit IGFM, Karamat e.V. und der IOPHRI im Juli 2015 für Glaubensfreiheit, die Freilassung aller politischen Gefangenen und Menschenrechte vor dem Generalkonsulat der Islamischen Republik Iran in Frankfurt/Main demonstriert. Foto: GfbV

TERMIN: Mahnwache vor iranischem Generalkonsulat in Frankfurt/Main

Mahnwache am Mittwoch, den 17.05.2017, von 11 – 13 Uhr, vor dem Generalkonsulat der Islamischen Republik Iran , Raimundstraße 90 in 60320 Frankfurt am Main.

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