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Volk: Berber

Pakistan, Ägypten, Libyen, Tunesien: Minderheiten in der islamischen Welt wollen gleiche Rechte

Minderheiten in der islamischen Welt wollen vor allem gleiche Rechte wie die Mehrheitsbevölkerung und nicht nur bessere Sicherheitsvorkehrungen vor möglichen Übergriffen radikal-islamischer Kräfte.

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Einschüchterung und Verhaftung von Berber-Ureinwohnern in Libyen

Mehr als ein Dutzend Aktivisten der Berber-Ureinwohner wurden seit Mitte Dezember 2010 in Libyen von Geheimpolizisten aufgesucht, verhört und bedroht. Die Gesellschaft für bedrohte Völker (GfbV) in Göttingen berichtete am Donnerstag, zwei junge Menschenrechtler, die für das marokkanische „Königliche Institut für masirische Kultur“ (IRCAM) einen Report über die Lage der Masiren (Berber) in Libyen schreiben sollten, wurden am 16. Dezember in ihrer Wohnung in Tripolis von Geheimpolizisten festgenommen.

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„Schwarzer Frühling“ des Jahres 2001 darf sich nicht wiederholen – Tod von 127 Demonstranten noch immer ungeklärt

Die Gesellschaft für bedrohte Völker (GfbV) hat vor einer Welle neuer politisch motivierter Gewalt in Algerien gewarnt. Algerien drohen bürgerkriegsähnliche Zustände, wenn das Bouteflika-Regime weiterhin nur auf Einschüchterung und Gewalt setzt, um die aufbegehrende Bevölkerung niederzuhalten.

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Deutschland soll sich mehr für Menschenrechte in Nordafrika engagieren

Die Gesellschaft für bedrohte Völker (GfbV) hat an die deutsche Bundesregierung appelliert, sich mehr für Menschenrechte in Nordafrika einzusetzen. Europa muss mehr Druck auf Nordafrikas autoritäre Regierungen ausüben, damit sich die Menschenrechtslage endlich bessert.

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Tunesiens neue Führung soll Rechte der Berber anerkennen
© K. Sido/GfbV

Tunesiens neue Führung soll Rechte der Berber anerkennen

Die neue politische Führung Tunesiens muss die Rechte der Berber endlich anerkennen und respektieren, fordert die Gesellschaft für bedrohte Völker (GfbV). In einem Schreiben appellierte die Menschenrechtsorganisation am Montag an den tunesischen Übergangspräsidenten Foued Mebazaa, den Ureinwohnern zu erlauben, eigene Vereine zu gründen, Schriften in ihrer Sprache zu veröffentlichen und ihren Kindern Berber-Vornamen zu geben.

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