Vor allem die starke Zunahme der Verletzungen der Religionsfreiheit, die Kaschmir-Krise und die Abschiebung von rund zwei Millionen Muslimen aus Assam müssten von Bundeskanzlerin Merkel angesprochen werden. Foto: Der Brahmaputra in Guwahati. Deepraj via Flickr (CC BY-SA 3.0)
Bundeskanzlerin Merkel reist nach Indien
Beim bevorstehenden Indien-Besuch von Bundeskanzlerin Angela Merkel dürften Menschenrechtsfragen nicht ausgespart werden, forderte die Gesellschaft für bedrohte Völker (GfbV). Vor allem die starke Zunahme der Verletzungen der Religionsfreiheit, die Kaschmir-Krise und die Abschiebung von rund zwei Millionen Muslimen aus Assam müssten auch angesprochen werden.
Katholischen Bischöfen wird in Burundi vorgeworfen, zum Hass aufzurufen. Die Bischöfe hatten zuvor willkürliche Verhaftungen und politische Morde angeprangert. Foto: Kathedralkirche in der Stadt Gitega. Tequendamia via Wikimedia
Katastrophale Menschenrechtslage in Burundi
Die Gesellschaft für bedrohte Völker (GfbV) hat Burundis katholische Bischöfe vor massiver Kritik ihrer Regierung in Schutz genommen: Dass Burundis Regierung den katholischen Bischöfen des Landes vorwirft, zum Hass aufzurufen, ist haltlos und anmaßend. Die Bischöfe haben ihre Stimme für die Entrechteten erhoben und die katastrophale Menschenrechtslage angeprangert.
Um das friedliche interreligiöse Miteinander im Nahen Osten zu fördern, müsse Deutschland die Beziehungen zwischen religiösen Gruppen und den Schutz von Minderheiten thematisch und finanziell stärker ins Zentrum von Entwicklungshilfe und Außenpolitik im Irak und Syrien stellen. Foto: GfbV (2019)
37. Deutscher Evangelischer Kirchentag
Auf dem 37. Deutschen Evangelischen Kirchentag wurde die Resolution „Mit interreligiösem Dialog Leben retten und Zukunftsperspektiven bauen – in Deutschland und im Nahen Osten!“ der Gesellschaft für bedrohte Völker (GfbV) verabschiedet. Sie fordert vom Rat der Evangelischen Kirche in Deutschland (EKD) und der Bundespolitik verstärkten Einsatz für religiöse Minderheiten im Nahen Osten.
Vor der Eröffnung des Nationalen Volkskongresses in China zieht die Gesellschaft für bedrohte Völker eine erschütternde Bilanz der neuen Machtfülle des Staatspräsidenten Xi Jinping. Seit der Kongress Xis Amtszeit vor einem Jahr für unbegrenzt erklärte, hätten Menschenrechtsverletzungen in China massiv zugenommen. Foto: Schedler/GfbV (2018)
China: Jahrestagung des Nationalen Volkskongresses in Peking
Vor der Eröffnung des Nationalen Volkskongresses in China zieht die Gesellschaft für bedrohte Völker eine erschütternde Bilanz der neuen Machtfülle des Staatspräsidenten Xi Jinping. Seit der Kongress Xis Amtszeit vor einem Jahr für unbegrenzt erklärte, hätten Menschenrechtsverletzungen in China massiv zugenommen.
Die Bewohner der syrisch-kurdischen Stadt Afrin im äußersten Nordwesten des Landes leiden noch immer unter der türkisch-islamistischen Besatzung. Anlässlich des erstens Jahrestages des Beginns der türkischen Angriffe auf Afrin (20.01.2018) wollen viele Kurden und ihre Freunde diesen Tag zu einem Internationalen Solidaritätstag mit Afrin erklären. Bild: GfbV
Syrien: Internationaler Solidaritätstag mit Afrin (20.01.)
Die Bewohner der syrisch-kurdischen Stadt Afrin im äußersten Nordwesten des Landes leiden noch immer unter der türkisch-islamistischen Besatzung. Anlässlich des erstens Jahrestages des Beginns der türkischen Angriffe auf Afrin (20.01.2018) wollen viele Kurden und ihre Freunde diesen Tag zu einem Internationalen Solidaritätstag mit Afrin erklären.
Seit Beginn der syrischen Krise 2011 hat die GfbV immer wieder gefordert, in Syrien den Aufbau eines föderalen und säkularen Staates zu fördern, um dort allen Volksgruppen und Religionsgemeinschaften ohne Diskriminierung gerecht zu werden. Bild: Kamal Sido/GfbV
Syrien: Vereinte Nationen sollen Kurdenregion in Schutz nehmen
Die Errichtung einer Schutzzone könnte den Kurden in Nordsyrien viel Leid ersparen, meint die Gesellschaft für bedrohte Völker (GfbV). Die Menschenrechtsorganisation begrüßte den Vorschlag des CDU-Außenpolitikers Roderich Kiesewetter, dort unter dem Schirm der Vereinten Nationen (UN) ein „Schutzgebiet“ zu errichten.
Kurdisches Militär schützt zivile Einrichtungen in Nordirak. Bild: Kamal Sido/GfbV
„Zerstörerisch“: Irakischer Großmufti will Muslimen Teilnahme an christlichen Festen verbieten
Die Gesellschaft für bedrohte Völker (GfbV) verurteilt den Aufruf des aus dem Irak stammenden arabisch-sunnitischen Großmuftis Sheikh Abdul Mahdi Al Sumaidaie, Muslime dürften an christlichen Weihnachts- und Neujahrsfeiern keinen Anteil nehmen.
Die Gesellschaft für bedrohte Völker (GfbV) verurteilt den Prozess gegen den Menschenrechtsanwalt Wang Quanzhang als unfaires Gerichtsverfahren zur Einschüchterung mutiger Rechtsanwälte, die für die Schwachen und Verfolgten in China eintreten. Bild: TheWriterhk via Wikimedia CC BY-SA 3.0
Weihnachten in China – Fest des Wegsperrens von Menschenrechtlern
Die Gesellschaft für bedrohte Völker (GfbV) hat China vorgeworfen, systematisch die Ruhe der Weihnachtstage zu missbrauchen, um ohne große internationale Proteste prominente Menschenrechtler für Jahre wegzusperren.
Die UN-Friedenstruppe in der Zentralafrikanischen Republik erlebt einen massiven Verlust an Glaubwürdigkeit, weil die Blauhelmsoldaten meist nicht rechtzeitig einschreiten, um die Gewalt einzudämmen.
Bild: United Nations Photo via Flickr CC BY-NC-ND 2.0
Zentralafrika: Massaker an 60 Christen muss untersucht werden!
Die Gesellschaft für bedrohte Völker (GfbV) fordert eine unabhängige Untersuchung des Verhaltens der UN-Friedenstruppe MINUSCA bei einem Massaker in der Zentralafrikanischen Republik, bei dem am Donnerstag vergangener Woche 60 geflohene Christen zu Tode kamen.