Die Bundesverteidigungsministerin Ursula von der Leyen will die Zivilbevölkerung in Syrien vor weiteren Giftgas-Einsätzen schützen. Allerdings fehlen konkrete Vorschläge seitens der Bundesregierung und auch der NATO für eine politische Lösung des Syrien-Konfliktes. Bild: Jette Carr via Flickr CC BY 2.0
Politische Lösung für Syrien gefordert
Die Gesellschaft für bedrohte Völker (GfbV) begrüßt die Haltung von Bundesverteidigungsministerin Ursula von der Leyen, die Zivilbevölkerung in Syrien vor weiteren Giftgas-Einsätzen schützen zu wollen.
Seit einem halben Jahrhundert setzen wir uns für ethnische und religiöse Minderheiten, Nationalitäten und indigene Gemeinschaften, gegen Völkermord und Verbrechen gegen die Menschlichkeit und für den Schutz der Zivilbevölkerung in Kriegen ein.
Bild: GfbV
50 Jahre Gesellschaft für bedrohte Völker
1968 – das ist nicht nur das Jahr der Studentenbewegung, ihres Aufbegehrens gegen verknöcherte Autoritäten, die Elterngeneration und den Vietnamkrieg.
Protest gegen die Verfolgung koptischer Christen in Ägypten. Nach neuen Übergriffen radikaler Islamisten forderte die GfbV mehr Schutz für die Christen. Bild: Tomasz Szustek/Copt's Protest via Flickr CC BY-NC-ND 2.0
Erneut Übergriffe auf Christen in Ober-Ägypten
Nach neuen Übergriffen radikaler Islamisten auf Kopten in Ober-Ägypten hat die Gesellschaft für bedrohte Völker (GfbV) mehr Schutz für diese Christen gefordert.
Die nigerianische Regierung um Muhamadu Buhari soll sich für eine Lösung der Fulani-Krise einsetzen, um die christliche Minderheit im Land zu schützen. Bild: UN Photo/Amanda Voisard via Flickr CC BY-NC-ND 2.0
Merkel soll sich in Nigeria für mehr Schutz von Christen einsetzen
Die Gesellschaft für bedrohte Völker (GfbV) hat an Bundeskanzlerin Angela Merkel appelliert, sich in Nigeria für einen besseren Schutz bedrängter Christen vor Übergriffen muslimischer Fulani-Nomaden einzusetzen.
Die Menschenrechtsorganisation forderte Indiens Premierminister Narendra Modi auf, ein Urteil des Höchsten Gerichtshofes des Landes aus dem Jahr 2016 umzusetzen und 315 eingestellte Ermittlungsverfahren gegen mutmaßliche Verantwortliche des Pogroms wiederaufzunehmen. Bild: Cia Pak via UN Photo
Zehn Jahre nach Pogromähnlichen Ausschreitungen gegen Christen in Indien hat die Gesellschaft für bedrohte Völker (GfbV) Gerechtigkeit für die Opfer der Gewalt gefordert.
Die assyrisch-aramäischen und armenischen Gemeinden in Jazira fühlen sich durch einen in den sozialen Medien kursierenden Erlass der Verwaltung, ihre privaten und kirchlichen Schulen in der Provinz Al-Hasaka umgehend „registrieren“ zu lassen, unter Druck gesetzt. Bild: Russell Watkins/Department for International Development via Flickr [Symbolbild]
Christen fürchten Schließung ihrer Schulen in Nordsyrien
Die Gesellschaft für bedrohte Völker (GfbV) und der Zentralverband der assyrischen Vereinigungen in Deutschland und Europäische Sektionen (ZAVD) haben an die kurdisch dominierte autonome Selbstverwaltung der nordsyrischen Region Jazira appelliert, christlichen Privatschulen in der Provinz Al-Hasaka keine neuen Lehrpläne aufzuzwingen.
Nur wenn klare Zeichen für Demokratie und Menschenrechte in seinem Land gesetzt werden, ist der Deutschlandbesuch des türkischen Präsidenten Recep Tayyip Erdogan vertretbar. Die GfbV fordert die Freilassung der inhaftierten Journalisten. Bild: Istanbul/Guido Menato via Flickr CC BY-NC 2.0
Menschenrechtler warnen: Erdogan ist kein vertrauenswürdiger Partner
Für die Gesellschaft für bedrohte Völker (GfbV) ist der bevorstehende Deutschlandbesuch des türkischen Präsidenten Recep Tayyip Erdogan nur dann vertretbar, wenn er zuvor deutliche Zeichen für Demokratie und Menschenrechte in seinem Land setzt.
Das arabische "Nun" steht für Nazarener und somit für Christen in arabischen Gebieten. Im Zuge der Verfolgung der Christen durch den Islamischen Staat in Syrien und im Irak wandelte sich das Symbol in den letzten Jahren zum Zeichen der Solidarität mit verfolgten Christen. Bild: Michael Swan via Flickr CC BY-NC-ND 2.0
Christliche Flüchtlinge schrecken auch nach der Zerschlagung des IS vor Rückkehr in den Irak zurück
Nach Angaben der Gesellschaft für bedrohte Völker (GfbV) denkt kaum ein christlicher Flüchtling an eine Rückkehr in den Irak. „Der „Islamische Staat“ (IS) ist dort zwar zerschlagen, doch viele Christen halten ihr Heimatland wegen der anhaltenden konfessionellen und ethnischen Konflikte unter Schiiten, Sunniten und Kurden für „gescheitert“ und glauben nicht mehr an eine sichere Zukunft“.
"Wenn verhindert wird, dass die Schülerinnen und Schüler kritisch über historische Zusammenhänge, andere Kulturen und Religionen aufgeklärt werden, entwickeln sie auch kaum Toleranz gegenüber Nicht-Muslimen." Bild: 12019 via Pixabay CC0 1.0
Irak: Islamistisches Gedankengut im Schulunterricht
Irakische Christen werfen dem Ministerium für Erziehung ihres Landes vor, in den Schulen auch im Fach arabische Sprache islamistisches Gedankengut zu verbreiten.