In der nordsyrischen Region Afrin sollen nahezu 400.000 Schutzsuchende aus Aleppo und ganz Syrien aufgenommen worden sein. Sie werden unter größten Anstrengungen von der lokalen Bevölkerung versorgt. Doch bei der Versorgung der Flüchtlinge gibt es empfindliche Engpässe. Foto: tatakis via iStock [Symbolbild]
Syrien: Hilfe für Aleppo muss auch Kurden und Minderheiten erreichen
Die Gesellschaft für bedrohte Völker (GfbV) begrüßt die Entscheidung des deutschen Bundesministeriums für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung, der Zivilbevölkerung von Aleppo zu helfen.
Asia Bibi war am 8. November 2010 zur Hinrichtung durch Erhängen verurteilt worden. Sie wurde von zwei anderen Landarbeiterinnen beschuldigt, im Juni 2009 bei der Feldarbeit das Ansehen Mohammeds verunglimpft zu haben. Die Katholikin bestreitet die Vorwürfe.
In Pakistan inhaftierte Christin verbringt siebtes Weihnachtsfest in Todeszelle
Die Gesellschaft für bedrohte Völker (GfbV) hat an das tragische Schicksal der in Pakistan zum Tode verurteilten Katholikin Asia Bibi erinnert.
Die Koptische Orthodoxe Kirche hatte in den letzten Tagen massive Bedenken gegenüber der geplanten gesetzlichen Neuregelung des Kirchenbaues geäußert. Foto: Chaoyue Pan via flickr
Ulrich Delius und Kamal Sido zur Verfolgung von Christen
Dieses Wochenende feiern gläubige Christen auf der ganzen Welt Weihnachten.
Ein Priester betet im Kloster Deir az-Zafaran, ein syrisch-orthodoxes Kloster wenige Kilometer östlich der südtürkischen Stadt Mardin im Tur-Abdin-Gebirge. Foto: umutkacar via iStock
Weihnachten 2016 im Nahen Osten: Zahl der Christen dramatisch geschrumpft
Die Gesellschaft für bedrohte Völker (GfbV) erinnert kurz vor Weihnachten an das Schicksal der Christen im Nahen Osten.
Staatspräsident Joko Widodo gibt seine Neutralität in Glaubensfragen auf: Er hat sich den Demonstranten angeschlossen und zu einem Massengebet für die Einheit des Landes aufgerufen. Foto: State Dept./Erik A. Kurniawa via flickr
Indonesien: Erneut Großdemonstration gegen christlichen Gouverneur
In Indonesien drohen die Rechte ethnischer und religiöser Minderheiten im Machtkampf zwischen Reformern und nationalistischen sowie islamischen Hardlinern geopfert zu werden, warnt die Gesellschaft für bedrohte Völker (GfbV).
„Die heutige Großdemonstration gegen Jakartas Gouverneur Basuki Tjahaja Purnama, der christlichen Glaubens und chinesischer Abstammung ist, ist ein deutliches Zeichen, wie sehr sich die Lage religiöser und ethnischer Minderheiten in Indonesien verschlechtert hat.“
Foto: Sanofi Pasteur via Flickr
Die Gesellschaft für bedrohte Völker (GfbV) sieht in Indonesien alarmierende Anzeichen zunehmender religiöser Intoleranz und fordert einen besseren Schutz religiöser und ethnischer Minderheiten vor Übergriffen radikal islamischer Gruppen.
Während der JHV trafen sich alte und neue Freunde von verschiedenen Ländern. Langjährige Weggefährte und junge, neue Mitglieder tauschten sich über Menschenrechtsthemen aus und diskutierten über Menschenrechtsarbeit. Foto: Sandy Naake für GfbV
Unterstützung der von Kurden und anderen Minderheiten gehaltenen Region „Rojava – Nordsyrien“ gefordert
Während der 48. Mitgliederversammlung der Gesellschaft für bedrohte Völker (GfbV verabschiedeten die Anwesenden eine Resolution, in der sie zur Unterstützung der von Kurden und anderen Minderheiten gehaltenen Region „Rojava-Nordsyrien“ aufriefen.
Während die internationalen Medien auf die Militäroperation zur Befreiung von Mossul schauen, setzt Erdogan seine Interessen in Syrien durch. Foto: Marco Castro via UN Photo
Syrien: Türkische Truppen und Islamisten vertreiben Kurden
Schwere Vorwürfe hat die Gesellschaft für bedrohte Völker (GfbV) gegen den türkischen Staatspräsidenten Recep Tayyip Erdogan erhoben. Seine Truppen haben zusammen mit islamistischen Kämpfern seit Montag in Nordsyrien rund 900 Kurden vertrieben.
Tänzerinnen und Tänzer der Tscherkessen, die mit etwa 4.000 Angehörigen zu den zahlenmäßig kleinsten Minderheiten in Israel gehören. Foto: Israeltourism via Flickr
Minderheiten in Israel: Zwischen staatlicher Fürsorge und langsamer Assimilierung
Ungefähr 1,8 Millionen Menschen, das entspricht 24 Prozent der Bevölkerung, sind in Israel nicht jüdisch.