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Volk: Christen

Ein Jahr nach dem Sturz Assads

Ein Jahr nach dem Sturz des Assad-Regimes und der Machtübernahme durch radikale Islamisten und Dschihadisten in Syrien zieht die Gesellschaft für bedrohte Völker (GfbV) eine dramatische Bilanz: Die Hoffnung auf Stabilität und Sicherheit für alle Bevölkerungsgruppen hat sich nicht erfüllt. Stattdessen sind ethnische und religiöse Minderheiten systematischer Gewalt, Vertreibung und gezielten Angriffen ausgesetzt. Die GfbV spricht von einer akuten Gefahr des Völkermords an Alawiten, Drusen und anderen Minderheiten und fordert die internationale Gemeinschaft zum sofortigen Handeln auf. Abschiebungen nach Syrien seien angesichts der aktuellen Lage unmenschlich.

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Papstbesuch in der Türkei

Die Gesellschaft für bedrohte Völker (GfbV) bedauert, dass Papst Leo XIV. bei seinem Treffen mit dem türkischen Präsidenten Recep Tayyip Erdoğan seine moralische Autorität nicht genutzt hat, um auf die prekäre Lage religiöser Minderheiten in der Türkei und der Region aufmerksam zu machen.

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Leo XIV. reist in die Türkei (27.11.)

Die Gesellschaft für bedrohte Völker (GfbV) ruft Papst Leo XIV. vor seiner Reise in die Türkei dazu auf, klare Worte zugunsten verfolgter Minderheiten, für Frieden und für die Einhaltung grundlegender Menschenrechte zu finden. GfbV-Nahostreferent Dr. Kamal Sido betont die Dringlichkeit des Appells: „Wir hoffen, dass der Papst seine einzigartige moralische Autorität nutzt, um auf Gerechtigkeit zu drängen und den Schutz religiöser und ethnischer Gemeinschaften einzufordern. Die Lage vieler Menschen bleibt prekär – die Türkei trägt dafür innen- wie außenpolitisch Verantwortung.“

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15 Jahre nach verheerendem Anschlag auf Kirche im Irak (31.10.)

Anlässlich des 15. Jahrestags des brutalen Anschlags auf die Sayidat-al-Nejat-Kathedrale in Bagdad am 31. Oktober 2010 erinnert die Gesellschaft für bedrohte Völker (GfbV) an die weiterhin prekäre Lage der Christen im Irak und in Syrien. Die Menschenrechtsorganisation appelliert an die evangelische und katholische Kirche in Deutschland, sich stärker für die Rechte christlicher Gemeinschaften im Nahen Osten einzusetzen.

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Sechs Jahre nach türkischem Einmarsch Serekaniye (9.10.)

Am 9. Oktober 2019 griff das NATO-Mitglied Türkei die die kurdische Region Serekaniye (arabisch: Ras al Ain) an. Den völkerrechtswidrigen Angriff nannte das türkische Militär „Quelle des Friedens“. „Auch sechs Jahre nach der Invasion und ein Jahr nach dem Sturz des Diktators Assad dürfen Kurden, die in weiter östlich gelegenen Regionen Zuflucht gefunden haben, nicht in ihre Heimat zurückkehren. 70.000 Menschen harren in Gebieten aus, die von den Syrischen Demokratischen Kräften kontrolliert werden. Diejenigen, die dennoch eine Rückkehr versuchten, fanden ihre Häuser und Ländereien von radikalen arabisch-sunnitischen Siedlern besetzt, die die türkische Besatzungsmacht dort angesiedelt hat“, berichtete Dr. Kamal Sido, Nahostreferent der Gesellschaft für bedrohte Völker (GfbV), heute in Göttingen.

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Massaker in Syrien: Haben Minderheiten wie Drusen oder Christen eine Zukunft in Syrien?

Die aktuelle Lage in Syrien eskaliert dramatisch: Laut den Organisationen GfbV und IGFM wurden in der Provinz Suwaida innerhalb weniger Tage weit über 200 Drusen getötet. Auch andere religiöse Gruppen wie Alawiten und Christen geraten zunehmend ins Visier islamistischer Milizen und bewaffneter Gruppen.

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Anschlag auf Kirche in Syrien

Nach dem verheerenden Anschlag auf die Mar-Elias-Kirche in der syrischen Hauptstadt Damaskus wiederholt die Gesellschaft für bedrohte Völker (GfbV) ihre Warnung vor einer drohenden Gewalteskalation gegen Minderheiten in Syrien.

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Nach Israels Angriff: Suche nach Schuldigen im Iran

Nach den anhaltenden Angriffen und Gegenangriffen zwischen Israel und dem Iran warnt die Gesellschaft für bedrohte Völker (GfbV), dass die militärische Eskalation eine massive Repressionswelle des islamistischen Regimes in Teheran gegen die Demokratie- und Freiheitsbewegung der Völker des Irans nach sich ziehen könnte.

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Aufhebung der Syrien-Sanktionen durch die EU

Die Gesellschaft für bedrohte Völker (GfbV) begrüßt die Aufhebung der Sanktionen gegen Syrien durch die Europäische Union: „Unter den Sanktionen hat nicht Assad, sondern vor allem die Zivilbevölkerung gelitten“, erinnerte GfbV-Nahostreferent Dr. Kamal Sido, der gerade von einer Syrienreise zurückgekehrt ist, heute in Göttingen. „Allerdings muss der EU klar sein, dass die neuen islamistischen Machthaber die Aufhebung der Sanktionen instrumentalisieren werden, um ihre eigene Macht und islamistische Strukturen in Syrien zu festigen.“

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