Zentralafrikanische Republik: 21 Menschen sterben bei interreligiösen Konflikten
Auch nach dem Ende der ethnischen Säuberungen in der Zentralafrikanischen Republik flammt die Gewalt zwischen christlich und muslimisch orientierten Milizen immer wieder auf.
Syrien: Islamisten zerstören syrisch-katholisches Kloster Mar Elian
Nach dem Mord an dem weltberühmten Chef-Archäologen von Palmyra, Khaled Asaad (82), am vergangenen Dienstag setzen Extremisten des „Islamischen Staates“ (IS) die Zerstörung christlicher Kirchen und Klöster in Syrien fort.
Pakistan: Hintermänner von Attentaten auf Kirchen verhaftet
Mit Erleichterung hat die Gesellschaft für bedrohte Völker (GfbV) auf die Verhaftung von fünf mutmaßlichen Drahtziehern von zwei Selbstmordanschlägen auf Kirchen in Pakistan reagiert.
China: Protestanten und Katholiken wehren sich gemeinsam gegen zunehmende Christenverfolgung
Katholiken und Protestanten haben in der chinesischen Provinz Zhejiang eine gemeinsame Kampagne gegen die zunehmende Zerstörung von Kirchen und Entfernung von Kreuzen auf Gotteshäusern gestartet.
Die Gesellschaft für bedrohte Völker (GfbV) hat einen Freispruch für zehn Christinnen gefordert, die sich vor einem Gericht im Sudan wegen Verletzung von muslimischen Bekleidungsvorschriften verantworten müssen.
IS in Libyen terrorisiert christliche Flüchtlinge: 86 verschleppte eritreische Christen in Todesgefahr
Christliche Flüchtlinge in Libyen sind durch die Terrormilizen des Islamischen Staates (IS) zunehmend bedroht. Davor warnt die Gesellschaft für bedrohte Völker (GfbV). Die Menschenrechtsorganisation ist in großer Sorge um 86 christliche Eritreer, die vor zwei Wochen verschleppt wurden und von denen bis heute jedes Lebenszeichen fehlt.
Christian Johnsen, stellvertretender Bundesregionalgruppensprecher der Gesellschaft für bedrohte Völker (Deutsche Sektion), und Daniel Holler, Referent für Religionsfreiheit und Kampagnenleiter der Internationalen Gesellschaft für Menschenrechte, bei der Einbringung der Kirchentagsresolution gegen den Völkermord an Yeziden und orientalischen Christen in der Stuttgarter Carl Benz Arena. (Foto: Michaela Böttcher/GfbV)
Aufruf an alle friedliebenden Religionen: Verfolgten religiösen Minderheiten im Nahen Osten aktiver beistehen!
Kurz vor dem Jahrestag der Eroberung von Mossul durch den Islamischen Staat im Nordirak am morgigen Mittwoch (10.6.), den die Terrormiliz mit der Umwandlung der syrisch-orthodoxen Ephräm-Kirche in eine Moschee begehen will, haben die Gesellschaft für bedrohte Völker (GfbV) und die Internationale Gesellschaft für Menschenrechte (IGFM) dazu aufgerufen, verfolgten religiösen Minderheiten im Nahen Osten viel aktiver als bisher beizustehen.
Kirchentag: Symbolisches Zeltlager für verfolgte Christen des Irak und Syriens
Mit einem spontan errichteten symbolischen Zeltlager für die überlebenden Opfer des IS-Terrors in Syrien und dem Irak appelliert die Gesellschaft für bedrohte Völker (GfbV) am Donnerstag in Stuttgart an die Leitung und die Teilnehmer des Kirchentages, den gejagten Christen, Yeziden und anderen religiösen Minderheiten in den Ländern des Nahen Ostens viel aktiver beizustehen als bisher.